<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="0.91"><channel><title>Athma.de News</title><link>http://asthma.novwork.cqcms.net/</link><description>Asthma.de Beschreibung</description><language>de-de</language><copyright>2008 - Asthma.de</copyright><item><title>SMS gegen Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1368696822042</link><description>US-amerikansiche Studie bestätigt frühere Ergebnisse: Tägliche Textnachrichten verbessern das Befinden asthmakranker Kinder.Für die aktuelle Untersuchung hatte ein Forscherteam des Georgia Institute of Technology in Atlanta 30 Kinder im Alter zwischen 10 und 17 Jahren nach dem Zufallsprinzip in drei Gruppen eingeteilt.Voraussetzung zur Teilnahme an der Studie war der Besitz eines Handys sowie die nötige Lesefähigkeit. Gruppe eins erhielt keine SMS. Gruppe zwei erhielt SMS an wechselnden Tagen und Gruppe drei täglich. Die SMS fragten nach den Symptomen der Betroffenen und versorgten diese außerdem mit Informationen zu ihrer Erkrankung. Am Ende des viermonatigen Untersuchungszeitraums gab ein Besuch beim Arzt Aufschluss über das Befinden der Probanden.Es zeigte sich, dass sich der Gesamtzustand der Studienteilnehmern aus Gruppe drei tatsächlich gebessert hatte. Nach Einschätzung der Forscher scheint es so zu sein, dass die SMS den jungen Asthmapatienten als stille Mahnung diente, die notwendigen Medikamente einzunehmen und mit ihrer Erkrankung besser ins Reine zu kommen.Die überraschenden Resultate deuten ihren Angaben zufolge darauf hin, dass Bewusstsein und Wissen zur Erkrankung entscheidend dazu beitragen, dass die betroffenen jungen Patienten aktiv an einer Verbesserung ihres Zustands arbeiten.Quelle: Science Daily, Georgia Institute of Technology</description></item><item><title>Asthmatiker sind oft Allergiker</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1366970274328</link><description>Häufige Interaktion: Drei Viertel der erwachsenen Asthmatiker zwischen 20 und 40 leiden gleichzeitig an mindestens einer Allergie.Es ist längst bekannt, dass 60 bis 80 Prozent der Kinder mit Asthma gleichzeitig von Allergien betroffen sind. Bislang gingen Experten aber davon aus, dass erwachsene Asthmatiker deutlich seltener unter Allergien leiden. Eine US-amerikanische Studie kommt jetzt zu einem anderen Ergebnis. Ihr zufolge weisen 75 Prozent der erwachsenen Asthmatiker zwischen 20 und 40 Jahren und 65 Prozent der erwachsenen Asthmatiker ab 55 Jahren mindestens eine Allergie auf.Basis der Studie bilden die Daten von insgesamt 2.573 Erwachsenen, die im National Health and Nutrition Examination Survey (NHANES) erhoben wurden. Die Probanden waren einer Auswahl von insgesamt 19 Allergenen ausgesetzt worden, um eventuell vorhandene Allergien nachzuweisen.Nach Angaben der Studienautoren sind die neuen Erkenntnisse wichtig für die Diagnose und Therapie von Asthma bei Erwachsenen. Etwa drei bis sieben Prozent der Senioren ab 60 sind von Asthma betroffen und eine nicht unerhebliche Dunkelziffer kommt hinzu. Die Anzahl von Asthmaerkrankungen steigt kontinuierlich.Quelle: American College of Allergy, Asthma &amp; Immunology (ACAAI)</description></item><item><title>Autoabgase verursachen Asthma bei Kindern </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1365781940138</link><description>Umfangreiche Auswertung verschiedener epidemiologischer Untersuchungen innerhalb Europas bestätigen Ergebnisse aus Vorstudien.Grundlage der Studie bildeten Daten aus verschiedenen europäischen epidemiologischen Studien. Diese hatten bereits herausgefunden, dass eine starke Luftverschmutzung durch Straßenverkehr mit höheren Asthma-Raten bei in der Nähe lebenden Kindern einhergeht.Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen die Beobachtungen der Vorgängerstudien: 14 Prozent der Fälle von chronischem Asthma bei Kindern in Europa gehen offenbar tatsächlich durch Luftverschmutzung in der Nähe von stark befahrenen Straßen aus. Damit zeigt die Untersuchung, dass Schadstoffe durch Straßenverkehr in Sachen Asthma eine ähnliche Belastung darstellen wie Passivrauchen, das nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für bis zu 18 Prozent der Fälle von chronischem Asthma verantwortlich ist.Die Studienautoren betonen, dass Schadstoffe entlang befahrener Straßen ganz allgemein für einen großen und (prinzipiell) vermeidbaren Anteil chronischer Erkrankungen und damit verbundene akute Exazerbationen (akute Krankheitsverschlechterung) in städtischen Regionen verantwortlich sind.Quelle: Science Daily, European Respiratory Journal</description></item><item><title> Giemen: Höheres Risiko durch Asthma der Mutter und schwache Lunge nach der Geburt </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1365079446496</link><description>Säuglinge mit schwacher Lungenfunktion und asthmakranker Mutter zeigen im späteren Leben ein höheres Risiko für Bronchospasmen.Irische, schottische und australische Forscher schlossen zunächst 253 Säuglinge in ihre Untersuchung ein. Bei den kleinen Probanden wurde im Alter von einem Monat eine Lungenfunktionsprüfung vorgenommen. Im Alter von 6, 12 und 18 Jahren folgten weitere Untersuchungen der Lungenfunktion. Insgesamt 150 Studienteilnehmer erreichten die abschließende Untersuchung im Alter von 18 Jahren.Die Wissenschaftler teilten die Studienteilnehmer im Studienverlauf in die Kategorien „vorübergehendes Giemen“, „später einsetzendes Giemen“, „anhaltendes Giemen“ und „kein Giemen“ ein. Als Basis dienten die Symptome, die die Patienten beziehungsweise deren Eltern angegeben hatten. Im Alter von 18 Jahren wurden die Probanden zudem zum Thema „Rauchen“ befragt.Es stellte sich heraus, dass eine eingeschränkte Lungenfunktion im Alter von einem Monat mit einem erhöhten Risiko für späteres Giemen verbunden war. Diese Symptome traten dabei nicht erst bei der abschließenden Untersuchung, sondern bereits früher auf.Die Forscher fanden zudem Hinweise darauf, dass Asthma bei der Mutter sowie eine bereits in der Kindheit beginnende Allergie eine Rolle bei der Ausbildung der Atemprobleme spielt. Weiteren negativen Einfluss zeigte zudem die Exposition gegenüber Schadstoffen wie Tabakrauch.</description></item><item><title>Übergewicht erhöht die Empfindlichkeit auf Raumschadstoffe</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1362138483520</link><description>Übergewicht und Schadstoffbelastungen sind Faktoren, die den Gesundheitszustand von Asthmapatienten verschlimmern können.Leiden übergewichtige Asthmapatienten stärker unter Luftschadstoffen als normalgewichtige? Eine aktuelle Studie untersuchte den Einfluss des Körpergewichts auf den Zusammenhang zwischen der Belastung durch Raumschadstoffe und dem Gesundheitszustand von 148 Kindern zwischen fünf und 17 Jahren.Die Probanden wurden über ein Jahr alle drei Monate auf verschiedene Parameter hin untersucht. Dabei zeigte sich, dass übergewichtige oder fettleibige Kinder gegenüber ihren normalgewichtigen Altersgenossen mehr Asthmasymptome aufwiesen, wenn sie Feinstaubpartikeln mit einem Durchmesser von kleiner als 2,5 µm ausgesetzt waren.Dies war auch bei einer erhöhten Stickstoffoxidexposition der Fall, allerdings trat hier der Unterschied nicht bei allen überprüften Asthmasymptomen auf. Keinen Einfluss hatte das Körpergewicht auf den Zusammenhang zwischen Asthmasymptomen und der Belastung durch Feinstaubpartikel von größerem Durchmesser.Übergewichtigkeit kann also bei asthmakranken Kindern die Empfindlichkeit auf kleinste Feinstaubpartikel und Stickoxidbelastungen der Luft erhöhen. Maßnahmen zur Gewichtsreduktion könnten somit diese Empfindlichkeit verringern – ebenso könnte eine Reduzierung der entsprechenden Schadstoffkonzentrationen besonders übergewichtigen Kindern zu einem besseren Gesundheitszustand verhelfen.Quelle: The Journal of Allergy and Clinical Immunology</description></item><item><title>Rauchverbot reduziert Asthmanotfälle</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1360766686900</link><description>Seit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen sank in Großbritannien die Zahl der Notfallbehandlungen bei kindlichem Asthma.Seit 2007 gilt in Groß Britannien ein Rauchverbot in öffentlichen Räumen. Eine Studie prüfte jetzt, ob sich dies auf die Behandlung von Kindern mit Asthma auswirkt. Grundlage der Untersuchung bildeten die Daten von Asthmapatienten bis 14 Jahren, die im Zeitraum von April 2002 bis November 2010 aufgrund ihres Asthmas in der Notaufnahme eines Krankenhauses behandelt werden mussten.Die Datenanalyse ergab, dass vor dem Rauchverbot die Zahl der Notfallbehandlungen bei Kindern mit Asthma jedes Jahr um 2,2 Prozent zunahm. Unmittelbar nach der Umsetzung des Rauchverbots in öffentlichen Räumen sank diese Anzahl um 8,9 Prozent. Im weiteren Zeitverlauf nahm sie pro Jahr um 3,4 Prozent ab. In den ersten drei Jahren nach Einführung der neuen Gesetzgebung waren insgesamt 6.802 weniger Krankenhausbehandlungen aufgrund von kindlichem Asthma zu verzeichnen.Die genannten Zahlen gelten unabhängig von Faktoren wie Alter, Geschlecht und sozialer Herkunft der Kinder.  Keine Rolle spielte überdies, ob diese in ländlichen oder städtischen Regionen lebten.Nach Ansicht der Forscher bestätigen diese Ergebnisse Hinweise vorhergehender Studien, dass zu den Vorteilen eines Rauchverbots für die öffentliche Gesundheit auch ein Rückgang der Anzahl von Krankenhausbehandlungen wegen kindlichem Asthma gehört.Quelle:  Ärzte Zeitung, pediatrics</description></item><item><title>Fastfood und Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1358765294781</link><description>Neueste Auswertungen der ISAAC-Studie zeigen Zusammenhänge zwischen Essgewohnheiten und Asthmarisiko bei Kindern und Jugendlichen.Die „Study of Asthma and Allergies in Childhood” (ISAAC) ist die bislang größte epidemiologische Studie zu allergischen Erkrankungen im Kindesalter, die bereits Anfang der 90er-Jahre begonnen wurde. Jetzt wurde die dritte Umfragewelle mit mehr als einer Million Befragungen in 99 Ländern abgeschlossen.Wie schon in den früheren Aussagen der Studie zeigen auch die neuesten Ergebnisse einen Zusammenhang zwischen dem Ernährungsverhalten und dem Risiko, an Asthma, Heuschnupfen oder Ekzemen zu erkranken.  Je seltener Kinder und Jugendliche Obst verzehren und je häufiger sie Fast Food konsumieren desto höher die entsprechende Gefahr.Der Zusammenhang war dabei am deutlichsten für Asthma bronchiale zu beobachten: Kinder, die drei oder mehr Fertigmahlzeiten pro Woche zu sich nahmen, erkrankten zu 27 Prozent häufiger an Asthma, Jugendliche hatten ein um 39 Prozent höheres Risiko. Aussagen über eine Kausalität lassen die neuesten Ergebnisse jedoch nicht zu.Quelle: Deutsches Ärzteblatt, Thorax</description></item><item><title>Disease Management Programme verbessern Symptomkontrolle</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1357133335375</link><description>Asthmapatienten, die über längere Zeit am Disease Management Programm (DMP) teilnehmen, haben Erkrankung besser im Griff.Disease Management Programme haben eine bessere Koordinierung und Strukturierung der Versorgung für chronisch Kranke zum Ziel. Eine Betreuung durch das Programm soll den Krankheitsverlauf und die persönliche Lebensqualität des Patienten durch vermehrtes Selbstmanagement seiner Erkrankung, Verhaltensänderungen und körperliches Training positiv beeinflussen.Begleitende Studien und die Ergebnisse der gesetzlichen Auswertung zu den Programmen zeigen, dass sie die Qualität der Versorgung flächendeckend verbessern und den Verlauf der ausgewählten chronischen Krankheiten positiv beeinflussen. Eine aktuelle Sonderauswertung der Daten von rund 69.000 Kindern und Erwachsenen mit Asthma, die vom AOK-Bundesverband in Auftrag gegeben wurde, zeigt dabei folgende Ergebnisse:Innerhalb des dreijährigen Untersuchungszeitraums stieg der Anteil der DMP-Teilnehmer, die keine Asthmasymptome hatten, von zehn auf knapp 27 Prozent. Der Anteil der Patienten, die täglich Asthmasymptome zeigten, sank hingegen von 24 auf 14,5 Prozent. 32 Prozent der Patienten hörten in diesem Zeitraum mit dem Rauchen auf, der Anteil der Betroffenen, die an einer vom Arzt empfohlenen Patientenschulung teilnahmen, stieg von knapp 30 auf mehr als 50 Prozent.Im Gesamtergebnis haben die teilnehmenden Patienten ihre Erkrankung besser unter Kontrolle und müssen seltener deswegen ins Krankenhaus – so das Fazit dieser Sonderauswertung.Quellen: Facharzt, Deutsches Ärzteblatt</description></item><item><title>Nikotinkonsum in PKW fördert bei Kindern möglicherweise Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1357133200265</link><description>Zigarettenrauch in PKW verursacht Feinstaubbelastungen, die besonders bei Kindern zu Atemwegswerkrankungen führen können.In einer schottischen Studie wurde die Feinstaubbelastung durch Rauchen in den Innenräumen von Autos gemessen, und zwar da, wo sich der Kopf eines Kindes auf der Rücksitzbank befinden würde. Von den 17 teilnehmenden erwachsenden Fahrern waren 14 Raucher. Die Fahrzeit pro Tag lag zwischen fünf und 70 Minuten.Die Feinstaubbelastung lag laut Studienleiter Sean Semple nicht nur zehnmal höher als bei den Nichtrauchern (7,4 µg/m3). Sie übertraf mit einer Exposition von 85 µg/m3 sogar den von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Innenräume festgestetzten Grenzwert der Feinstaubbelastung von 25 µg/m3 um mehr als das Dreifache.Darüber hinaus stieg der Feinstaubgehalt mit der Zahl der gerauchten Zigaretten exponentiell an und erreichte bei starken Rauchern einen Spitzenwert von 880 µg/m3. Während der Fahrt geöffnete Fenster bessern das Problem nicht: Die Grenzwerte der WHO wurden trotz der Lüftung weiterhin überschritten.Passivrauchen kann bei kleinen Kindern eine Reihe von Gesundheitsstörungen auslösen. Plötzlicher Kindstod, Asthma und Kruppanfälle sind einige der möglichen schädlichen Auswirkungen. Der Forscher unterstützt deshalb die Mediziner des Royal College of Physicians Tobacco Advisory Group, die sich kürzlich für ein Rauchverbot in Autos ausgesprochen hat.Quelle: Deutsches Ärzteblatt</description></item><item><title>Großeltern Raucher –  Enkel Asthmatiker</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1357132927453</link><description>Nikotin beeinflusst die Lungenentwicklung des Ungeborenen negativ und führt zu einem erhöhten Risiko von kindlichem Asthma.Kalifornische Wissenschaftler wollten nun unter anderem herausfinden, ob dies nur für die direkten Nachkommen von Rauchern gilt oder auch für nachfolgende Generationen.Hierzu verabreichten sie einem Teil trächtiger Rattenweibchen Nikotin. Der andere Teil erhielt Placebo. Sobald die Jungtiere geboren waren, kamen sie jedoch nicht mehr in Kontakt mit Nikotin. Um die Auswirkungen der schädlichen Substanz auf die nachfolgende Generation zu testen, zeugte die Kindergeneration dann weitere Nachkommenschaft.Wie erwartet hatte die Untersuchung der ersten Generation von Nachkommen bei weiblichen wie männlichen Tieren ergeben, dass Nikotin die Lungenfunktion in asthmatypischer Weise beeinträchtigt. Doch dieser Effekt konnte später auch bei der zweiten Generation von Nachkommen beobachtet werden. Dabei waren ihre Mütter seit der Geburt nicht mehr der schädlichen Substanz ausgesetzt gewesen. Trotzdem waren auch bestimmte Laborwerte in den Lungen bei Kinder- wie Enkelgeneration in für Raucher typischer Weise erhöht.Die Folgen des Rauchens in der Schwangerschaft sind damit tiefgreifender als bislang bekannt. Der Raucherentwöhnung kommt angesichts der Tatsache, dass das Nikotin nicht nur Mütter und ihre Kinder schädigt, sondern auch noch nachfolgende Generationen, eine noch größere Bedeutung zu.Quelle: BMC Medicine, ScienceDaily</description></item><item><title>Asthma stört Lernen nicht</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1353662792809</link><description>Kinder mit Asthma sind bei Prüfungen so erfolgreich wie andere Gleichaltrige ─ das ergab eine großangelegte britische Studie.Eine chronische Erkrankung wie Asthma beeinflusst das Leben betroffener Kinder nachhaltig. So wird in Großbritannien alle 17 Minuten ein Kind aufgrund dieser Erkrankung in ein Krankenhaus eingeliefert.Britische Fortscher wollten herausfinden, welche Auswirkungen das auf den schulischen Erfolg haben könnte. Im Rahmen einer Studie untersuchten sie den Zusammenhang von Gesundheit, Lebensumfeld, sozialer Zuwendung und Bildungserfolg. Hierzu hatten sie die Daten von insgesamt 12.136 Schülern ausgewertet, die alle eine Mindestanzahl von bestimmten Prüfungen absolviert hatten und Schulen in einem Londoner Problembezirk besuchten.Der Vergleich von Bildungsergebnissen mit den Daten zu Gesundheit, Wohnumfeld, Herkunft und sozialer Zuwendung sollte Aufschluss über den Einfluss von Asthma, sozialem Status und ethnischer Zugehörigkeit geben.Dabei zeigte sich, dass Kinder mit Asthma bei Prüfungen keinen schlechteren Notenspiegel aufweisen als andere Gleichaltrige. Manche schnitten nach Angaben der Wissenschaftler sogar leicht besser ab. Dagegen wirken sich ethnische Herkunft und mangelnde soziale Zuwendung negativ auf den Bildungserfolg aus.Nach Ansicht der Studienorganisatoren sollten diese Ergebnisse Lehrern und Eltern von asthmakranken Kindern Mut machen und die politisch Verantwortlichen dazu anregen, sich stärker auf sozial und mental bedingte Probleme von Schülern zu konzentrieren, um deren Bildungschancen zu erhöhen.Quellen: ScienceDaily, PLOS ONE</description></item><item><title>Adenoviren mögliche Asthmaursache</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1352563244548</link><description>Babys aus innerstädtischen Wohngebieten leiden häufiger an Adenovirusinfektionen als Babys aus wohlhabenden Vorstädten.Diese Kinder erkranken auch seltener an Asthma, während Kinder aus städtischen Wohngebieten und Familien mit niedrigem Einkommen besonders dazu neigen.Schon frühere Studien lieferten Hinweise darauf, dass ein Zusammenhang zwischen bestimmten Virusinfektionen der Atemwege und Asthma besteht. Die US-Forscher konnten mit ihrer Untersuchung weitere wichtige Hinweise sammeln. In die Studie eingeschlossen wurden 515 Babys aus innerstädtischen Gebieten von Boston, Baltimore, New York und St. Louis sowie 285 Babys aus dem vorstädtisch geprägten Madison im Bundesstaat Wisconsin. Von allen Teilnehmern wurde Nasensekret hinsichtlich der Krankheitserreger analysiert – und zwar während Krankheitsphasen und im Alter von einem Jahr.Bei den Stadtkindern konnten allgemein deutlich weniger Virusinfektionen nachgewiesen werden als bei den Vorstadtkindern. Die Forscher vermuten, dass hier andere Ursachen wie Bakterien, Allergien, Luftverschmutzung oder Umweltgifte zu den Atemwegsinfekten geführt haben. Diese Beobachtung gilt jedoch nicht für Adenoviren. Sie konnten bei Probanden aus allen vier innerstädtischen Regionen häufiger nachgewiesen werden als bei den Probanden aus der Vorstadt.Diese Beobachtung ist nach Ansicht der Forscher aus einem Grund besonders interessant: Adenoviren gelten als Ursache hartnäckiger Atemwegserkrankungen. Möglicherweise beeinflusst eine Infektion mit Adenoviren in der frühen Kindheit die Entwicklung der Lungen und der Atemwege.Quelle: Science daily Journal of Infectious Diseases</description></item><item><title>Saubere Luft im ersten Lebensjahr entscheidend</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1351154509687</link><description>Im ersten Lebensjahr einer hohen Luftverschmutzung ausgesetzte Kinder zeigen später Beeinträchtigungen der Lungenfunktion.Im Rahmen von Langzeitstudien des schwedischen Karolinska Instituts in Stockholm wurde der Zusammenhang zwischen der frühkindlichen Belastung durch verkehrsbedingte Staubpartikel in der Luft und den Lungenfunktionsleistungen von Kindern untersucht. Dafür haben die Eltern der teilnehmenden Kinder bis zu deren 8. Lebensjahr regelmäßig Fragebögen ausgefüllt.  Die Forscher führten Lungen- und Bluttests bei den Kindern durch. Der Grad der Luftverschmutzung in der Umgebung der Wohnungen, der Kindergärten und der Schulen wurde gemessen und daraus mathematisch die Belastung für die Probanden errechnet.Es zeigte sich, dass Kinder, die im ersten Lebensjahr einer hohen Belastung durch Staubpartikel ausgesetzt waren, im Alter von acht Jahren deutlich reduzierte Lungenvolumina aufwiesen. Besonders stark war dieser Zusammenhang bei Jungen und bei Kindern mit Allergien und Asthma zu beobachten. Erfolgte eine starke Belastung durch verschmutzte Luft erst ab dem zweiten Lebensjahr, war der Effekt nicht so ausgeprägt.Quelle: American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine</description></item><item><title>Schimmelpilze steigern Asthmarisiko</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1351848104406</link><description>Schimmelpilze in der Wohnung erhöhen die Gefahr, dass Kinder an Asthma erkranken - so das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie.Welche Umgebungsfaktoren zur Entstehung von Asthma beitragen, ist immer noch nicht gut erforscht. Wie Forscher aus Cincinnati in den USA jetzt jedoch herausgefunden haben, spielen offenbar Schimmelpilze in feuchtem Wohnumfeld beim Entstehen von Asthma im kindlichen Alter eine Rolle.Im Rahmen einer Langzeitstudie untersuchten die Wissenschaftler knapp 300 Kinder in den ersten vier Lebensjahren einmal pro Jahr hinsichtlich ihrer Atemgesundheit und möglicher Allergien. Zudem sammelten sie in deren Elternhäusern Staubproben, um mögliche Schadstoffe in der Umgebung zu identifizieren. Im Alter von sieben Jahren folgte eine abschließende Untersuchung, die klären sollte, welche Kinder inzwischen an Asthma erkrankt waren.Die Wissenschaftler stellten dabei fest, dass 24 Prozent der Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil Allergiker war, Asthmasymptome entwickelt hatten. Ferner zeigte sich, dass unter den in den Staubproben enthaltenen Schadstoffen Schimmelpilze eine besondere Rolle als Risikofaktor bei der Asthmaentwicklung spielten – und zwar vor allem Aspergillus ochraceus, Aspergillus unguis und Penicillium variabile.Diese drei Arten sind charakteristischerweise bevorzugt in feuchter Umgebung zu finden. Nach Ansicht der Forscher ist das der beste Beweis dafür, wie wichtig die Sanierung von Wasserschäden in Wohnhäusern ist. Schimmelpilzbefall ist dabei gerade in städtischen Gegenden mit ärmerer Bevölkerung ein verbreitetes Thema.Quelle: Science Daily, Journal of Allergy and Clinical Immunology</description></item><item><title>Zäher Bronchialschleim durch fehlendes Transportprotein</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1347968022671</link><description>Heidelberger Wissenschaftler fanden ein vielversprechendes Puzzleteilchen zur Krankheitsentstehung (Pathogenese) von Asthma.Der Studienleiter Marcus Mall und sein Team fanden heraus, dass bei Asthmatikern ein bestimmtes Protein fehlt (oder nur unzureichend vorhanden ist), das Lungensekret verdünnt. Als Folge tritt zäher Schleim auf, der zu Atemnot führt.Für die Studie hatten die Forscher bei Mäusen künstlich einen Asthmaanfall ausgelöst. Ein Teil der Tiere verfügte über funktionstüchtiges SLC26A9 – so die wissenschaftliche Bezeichnung für das Transportprotein – bei den anderen war SLC26A9 ausgeschaltet worden. Das Protein sorgt dafür, dass Chloridionen aus dem Zellinneren in die Bronchien abgegeben werden. Dort ziehen sie zusammen mit anderen geladenen Teilchen Wasser an. Der Bronchialschleim erhält auf diese Weise eine geschmeidige Konsistenz und kann problemlos abgehustet werden.Die Auswertung der Versuchsergebnisse zeigte, dass alle Tiere vermehrt Schleim produzierten. Bei den Tieren mit funktionstüchtigem SLC26A9 wurden jedoch mehr Chloridionen in die Bronchien abgegeben. Der Schleim war dünnflüssiger und konnte leichter abfließen. In den Bronchien der anderen Mäuse bildeten sich dagegen Schleimpfropfen, die zu starker Atemnot führten.Die Forscher gehen davon aus, dass sich diese Beobachtungen auch auf den Menschen übertragen lassen. Als Beleg führen sie eine Untersuchung an gesunden Kindern und Kindern mit Asthma an. Dieser zufolge bilden die Kinder mit Asthma kleinere Mengen des Transportproteins.Ursache ist offenbar eine genetische Veränderung, die bei Kindern mit Asthma circa 50 Prozent häufiger anzutreffen ist als bei den anderen Kindern. Es läge nahe, dass der durch SLC26A9 vermittelte Chloridtransport notwendig sei, um die Verengung von Atemwegen bei allergischen Atemwegserkrankungen zu verhindern, folgern die Wissenschaftler.</description></item><item><title>Abnehmende Biodiversität Grund für Anstieg der Allergierate?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1347871133437</link><description>Rückgang der Artenvielfalt ist laut einer Untersuchung möglicherweise mit verantwortlich für die Zunahme von Allergien und Asthma.Die finnische Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen der Biodiversität – also der Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten in unserer Umwelt – am Wohnort, der bakteriellen Besiedlung der Haut und dem potenziellen Asthmarisiko.Für die Untersuchung waren von den Einwohnern einer 15.000 Quadratkilometer  (1,5 Hektar) großen Landschaft im Osten Finnlands 118 Jugendliche ausgesucht worden. Bei der Auswahl wurde darauf geachtet, dass die Personen zeitlebens den gleichen Umweltbedingungen ausgesetzt waren, also den Wohnort nicht gewechselt hatten. Ein Teil der untersuchten Jugendlichen lebte auf Einzelhöfen auf dem Land, der andere Teil in städtischen Siedlungen.Die Forscher führten eine Schätzung der Biodiversität in einer Zone von drei Kilometern um die Wohnung oder das Haus eines jeden Studienteilnehmers durch. Ihnen wurden Abstriche vom Unterarm entnommen, in denen die Vielfalt der bakteriellen Flora bestimmt wurde. Für die Bestimmung des Allergiestatus wurde bei jedem Probanden ein Test durchgeführt, mit dem die Reaktion auf eine Reihe häufiger Inhalationsallergene gemessen werden kann.Tatsächlich wurde eine enge Beziehung zwischen den drei Komponenten Landnutzung, Hautflora und Allergierisiko gefunden. Jugendliche, die in einer Umgebung mit einer hohen Biodiversität aufgewachsen waren, hatten eine größere Vielfalt von Bakterien auf der Haut und sie waren seltener an Allergien erkrankt.Die Forscher glauben zwar nicht, dass die verminderte Biodiversität der einzige Grund für den Anstieg der Allergierate in der Gesellschaft ist. Sie könnte jedoch ein Faktor sein.Quelle: Deutsches Ärzteblatt</description></item><item><title>Rauchen in der Schwangerschaft erhöht Asthmarisiko für das Kind </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1345568261921</link><description>Eine US-amerikanische Untersuchung verdeutlicht ein weiteres Mal die schädlichen Auswirkungen von Nikotin in der Schwangerschaft.Der Studienleiter Dr. Sam S. Oh und sein Team untersuchten nahezu 2.500 afro- und lateinamerikanischen Mütter, die während der Schwangerschaft geraucht hatten. Sie beobachteten die gesundheitlichen Folgen in puncto Asthma beim Nachwuchs im Alter von 8 bis 17 Jahren. Ebenso wurde untersucht, ob die Kinder nach der Entbindung Nikotin in Form von Passivrauchen ausgesetzt waren.Den Ergebnissen zufolge leiden die beobachteten Kinder zu 50 Prozent häufiger unter schwer kontrollierbarem Asthma als die Söhne und Töchter von Frauen ohne Zigarettenkonsum während und nach der Schwangerschaft.Im Einzelnen setzten die ersten Asthmasymptome zu einem frühen Lebenszeitpunkt ein und traten vermehrt auch tagsüber auf. Insgesamt waren diese Kinder und Jugendlichen aufgrund ihres Asthmas in ihren Alltagsaktivitäten und damit in ihrer Lebensqualität stark beeinträchtigt.Das Forscherteam vermutet hinter den Resultaten der Studie eine Veränderung des genetischen Musters bei den Kindern, die durch das mütterliche Rauchen ausgelöst wird. Weitere Studien müssen folgen, um vertiefende Erkenntnisse zu gewinnen.Quelle: The Journal of Allergy and Clinical Immunology</description></item><item><title>Olympia: Jeder zwölfte Teilnehmer leidet an Lungenerkrankung</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1344416719578</link><description>Asthma und Spitzensport: Das geht sehr wohl zusammen. Atemwegserkrankungen häufigste chronischen Beschwerden bei Olympioniken.Zu diesem Ergebnis kam eine Studie australischer Forscher um Kenneth Fitch von der University of Western Australia. Die Wissenschaftler berücksichtigen in ihrer Studie die Teilnehmer der fünf olympischen Spiele in den Jahren 2002 bis 2010. Acht Prozent der Sportler litten demnach an Asthma oder einer Lungenerkrankung. Damit zeigt sich, dass Asthmatiker Spitzenleistungen im Sport erbringen können.Besonders häufig sind Ausdauersportler betroffen. Ist also das intensive Training möglicherweise die Ursache von Lungenerkrankungen? „Das Einatmen von verschmutzter oder kalter Luft könnte bei manchen, jedoch nicht bei allen Sportarten einiges erklären“, kommentiert Fitch seine Forschungsergebnisse.Es sei jedoch nicht klar, ob das harte Training die Ursache für Asthma und andere Erkrankungen sei, oder ob Asthmapatienten möglicherweise einen besonderen Ehrgeiz entwickeln, der sie zu Höchstleistungen antreibt.Quelle: Science Daily</description></item><item><title>Zu wenig Gemüse?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1343045560296</link><description>Kinder und Jugendliche, die zu wenig Gemüse essen, haben ein höheres Asthmarisiko, so das Ergebnis einer kanadischen Studie.In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Ernährung von Kindern und Jugendlichen verändert und chronische Krankheiten wie Asthma nehmen zu. Gibt es da einen Zusammenhang?Dieser Frage ging ein Forscherteam um die kanadische Ärztin Jennifer L. P. Protudjer nach. Sie befragten 476 Kinder und ihre Eltern nach ihren Ernährungsgewohnheiten und ließen die Kinder von einem auf Allergien spezialisierten Kinderarzt auf Asthma hin untersuchen. Das Ergebnis: Kinder, die wenig Gemüse essen, haben ein höheres Asthmarisiko.Aufgrund der geringen Fallzahl ließen sich diese Ergebnisse nicht verallgemeinern, schränkt  Protudjer die Aussagekraft der Untersuchung ein. Auch detaillierte Empfehlungen könnten aus der Studie noch nicht abgeleitet werden. Da Gemüse aber auch ansonsten gesundheitsfördernd sei, sollten Kinder möglichst oft buntes Gemüse wie Tomaten, Paprika, und Gurken essen.Quelle: Pediatric Pulmonolgy</description></item><item><title>Ab ins Freie – auch Menschen mit Asthma und Allergien</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1341306450296</link><description>Allergiker dürfen und sollen Sport treiben. Auch Outdoor-Aktivitäten sind unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen empfehlenswert.Viele Jahrzehnte lang waren Allergiker und vor allem Asthmatiker in ihren Möglichkeiten, Sportarten im Freien zu betreiben, erheblich eingeschränkt. Jede körperliche Anstrengung galt als Risiko. Heute sehen die Experten das anders. Sport ist ein Stück Lebensqualität, das auch Menschen mit Allergien genießen dürfen.Voraussetzung ist allerdings, dass die Patienten die ihnen verschriebenen Medikamente vorschriftsmäßig und regelmäßig einnehmen, da die Belastung für die Atemwege für Pollenallergiker in der Blühsaison sehr hoch ist: Schon 20 Pollen pro Kubikmeter Luft können Beschwerden verursachen – eine einzige Blütendolde von weit verbreiteten Gräsern setzt zwei bis fünf Millionen Pollen frei.Der Allergologe und Sportmediziner Carl-Peter Bauer rät daher, bei starkem Pollenflug die Belastung zu reduzieren oder in der Halle zu trainieren. „Eine Radtour durch blühende Getreidefelder sollte der Allergiker dann vielleicht unterlassen.“Grundsätzlich gilt jedoch: Asthmatiker profitieren von regelmäßiger Bewegung. So verbessert leichtes Training beispielsweise die Durchblutung. Dadurch kann Sekret in den Atemwegen leichter abgehustet werden. Die „sportlichen Allergiker“ sind zudem in der Regel weniger anfällig für Infekte und ihre Krankheit verschlechtert sich seltener.Quelle: Focus online</description></item><item><title>Asthma erhöht das Risiko für Gürtelrose bei Kindern</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1340372803031</link><description>Dass Menschen mit Asthma öfter an bakteriellen Atemwegsinfektionen erkranken, ist schon länger bekannt und naheliegend.Nun fanden amerikanische Forscher heraus, dass Kinder mit Asthma öfter eine Gürtelrose entwickeln als ihre Altersgenossen, die nicht an Asthma leiden.In ihrer Studie verglichen die Wissenschaftler die Krankengeschichten von zwei Gruppen mit jeweils 277 Kindern. Die Kinder der ersten Gruppe wiesen eine Gürtelrose auf, die Kinder der Kontrollgruppe nicht. 23 Prozent der Kinder der ersten Gruppe waren zuvor bereits an Asthma erkrankt, in der Kontrollgruppe war der Anteil mit 13 Prozent deutlich niedriger.Gürtelrose wird durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst, einem Erreger, der aus der Familie der Herpes-Viren stammt und weltweit verbreitet ist. Beim ersten Kontakt verursacht das Virus Windpocken. Wenn diese „Kinderkrankheit“ ausgeheilt ist, bleiben die Viren allerdings im Körper und "schlummern" in bestimmten Nervenzellen des Rückenmarks weiter.Führen bestimmte Umstände zu einer Reaktivierung, lösen die Varizella-Zoster-Viren eine Gürtelrose aus. Dies geschieht in den meisten Fällen jenseits des 40. Lebensjahrs. Betroffen sind besonders Patienten mit einem geschwächten Immunsystem aufgrund chronischer Erkrankungen und generell ältere Menschen. Dass auch Asthma die Gefahr birgt, im Kindesalter an Gürtelrose zu erkranken, ist eine neue Erkenntnis.Da die Gürtelrose potenziell einen schweren Verlauf nehmen kann, raten die Experten der deutschen Lungenstiftung (DLS) dringend, bei Kindern mit Asthma auf einen vollständigen Impfschutz gegen Windpocken zu achten. Ist die Impfung nicht im Rahmen der Säuglingsvorsorgeuntersuchungen erfolgt, profitieren Kinder und Jugendliche, die noch keine Windpocken hatten, auch später von einer Impfung.Quelle: Journal of Allergy and Clinical Immunology; Lungenärzte im Netz</description></item><item><title>Welt-Asthma-Tag 2012: Asthmakontrolle im Fokus</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1338818756968</link><description>„You can control your Asthma: Du kannst dein Asthma kontrollieren“ – unter diesem Motto stand auch der diesjährige Welt-Asthma-Tag.Initiator des jährlichen Welt-Asthma-Tages ist die Global Initiative for Asthma (GINA), Internetadresse: www.ginasthma.org, eine international agierende Asthma-Organisation unter Beteiligung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das Motto des Welt-Asthma-Tages bezieht sich jeweils auf die aktuelle GINA-Leitlinie, die momentan insbesondere die Bedeutung der Asthmakontrolle betont.Ziel ist es, durch eine verbesserte Asthmakontrolle die Zahl der schweren, zum Teil lebensbedrohlichen Asthmaanfälle zu verringern, was sich unter anderem in einer geringeren Zahl der Krankenhauseinweisungen niederschlägt. Krankenhauseinweisungen seien in hohem Maße abhängig von einer rechtzeitigen Therapie und nähmen ab, wenn Patienten Zugang zu einer effektiven Behandlung bekämen.Eine Verbesserung des Patientenwissens, der medikamentösen Therapie und der Langzeitbehandlung hätten die Anzahl der mit Asthma verbundenen Krankenhauseinweisungen in bestimmten Ländern bereits um 68 Prozent reduziert.Patienten, die sich über Möglichkeiten der Asthmakontrolle informieren möchten, finden auch auf asthma.de Anregungen und wertvolle Tipps.Quelle: GINA</description></item><item><title>Eichenprozessionsspinner – Gesundheitsrisiko für Asthmatiker </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1336642017296</link><description>In der warmen Jahreszeit schlüpfen die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Der Forstschädling macht auch Menschen zu schaffen.Denn die Brennhaare der älteren Larven enthalten ein Nesselgift, das allergische Reaktionen provozieren kann. Die Symptome reichen von Juckreiz und Hautentzündungen über Bindehautentzündungen bis hin zu Reizungen der oberen Atemwege. Bei entsprechender Vorbelastung können auch Asthmaanfälle auftreten.Der Eichenprozessionsspinner breitet sich seit Mitte der 1990er-Jahre in Deutschland immer weiter aus. Sowohl im Wald als auch in Parkanlagen oder auf Spielplätzen in der Stadt treten die wärmeliebenden Raupen und Schmetterlinge zutage. Experten schätzen das gesundheitsschädliche Potenzial als sehr hoch ein.Im März trafen sich daher Mitarbeiter von Landes- und Bundesbehörden in Berlin zu einem Fachgespräch. Konsens herrschte darüber, dass der Schädling aus Gesundheits- und Waldschutzgründen bekämpft werden muss. Allerdings stelle sich die Frage „Was ist schlimmer, die Wirkung der Brennhaare des Eichenprozessionsspinners oder die Nebenwirkungen der Insektizid-Anwendung“, brachte Professor Dr. Andreas Hensel vom Bundesinstitut für Risikobewertung seine Bedenken auf den Punkt.So müsse die Bekämpfung des Schädlings jeweils an die lokale Situation angepasst werden. Mögliche Maßnahmen reichen von Sperrungen der betroffenen Gebiete bis hin zur Anwendung von Insektiziden oder der Entfernung von Raupennestern und -haaren durch Spezialisten.Informationen zum Fachgespräch, ein gut verständliches Informationsblatt sowie eine Karte zur Verbreitung des Eichenprozessionsspinners sind auf der Website des JKI – des Bundesforschungsinstituts für Kulturpflanzen in Deutschland – zu finden: www.jki.bund.de/de/startseite/institute/pflanzenschutz-gartenbau-und-forst/fg-prozessionsspinner-fakten-folgen-strategien.html.Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), Julius Kühn-Institut (JKI)</description></item><item><title>Asthma durch LKW-Diesel und Ölheizungen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1335190428906</link><description>LKW-Abgase und Emissionen aus Ölheizungen fördern Asthma bei New Yorker Kindern – so das Ergebnis einer columbianischen Studie.Die Umgebung, in der ein Kind aufwächst, beeinflusst sein Asthmarisiko. Diese Erkenntnis erklärt möglicherweise auch ein spannendes Phänomen in New York. Hier variiert die Asthmarate bei Kindern zwischen 3 und 19 Prozent – je nach Wohnort. Dabei liegen diese Wohnorte gar nicht weit auseinander: Bei Kindern, die nur wenige Schritte voneinandere entfernt leben, kann es eine zwei- bis dreifache Abweichung des Asthmarisikos geben.Um den Ursachen hierfür auf den Grund zu gehen, sammelte ein Forscherteam der Columbia Universität Luftproben aus den Wohnungen von 240 Kindern mit Asthma. Sie alle waren sieben bis acht Jahren alt und stammten aus Mittelstandswohngebieten der Metropole am Hudson River.Im Rahmen der Studie absolvierten diese Kindern ferner Atemtests, um das ausgeatmete Stickoxid zu messen. Es gilt als Indikator für Entzündungsreaktionen in der Lunge, die eine wichtige Rolle bei der Verschlechterung (Exazerbationen) von Asthmasymptomen spielen. Es zeigte sich, dass Kinder aus Wohnungen mit viel Ruß in der Luft mehr Stickoxid ausatmeten und damit ein höheres Risiko von Exazerbationen aufweisen.Die in der Atemluft befindlichen Rußpartikel, die die Forscher fanden, werden vor allem von LKW-Dieselmotoren und Ölöfen verursacht, die mit verschmutztem Öl befeuert werden. Solche Brennstoffe produzieren mehr Abfallstoffe durch unvollständige Verbrennung als saubereres Öl oder  natürliches Gas und tragen damit substanziell zur Luftverschmutzung bei.Die Wohnungen mit der besonders belasteten Atemluft befanden sich denn auch an Verkehrswegen mit hohem LKW-Aufkommen oder in der Nachbarschaft von Häusern, die mit Öl beheizt werden.</description></item><item><title>Mädchen stärker vom Passivrauchen beeinträchtigt</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1333731916458</link><description>US-amerikanisches Forscherteam entdeckt in großer Studie geschlechtsspezifische Auswirkungen des Passivrauchens in der Kindheit.Dass Zigarettenqualm für Kinder schädlich ist und unter anderem das Asthmarisiko steigern kann, ist bekannt. Neu ist die Erkenntnis, dass die Folgen der Rauchbelastung für Mädchen gravierender sind als für Jungen. Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam der Universität von Cincinnati.Im Rahmen der groß angelegten Cincinnati Childhood Allergy and Air Pollution Studie (CCAAPS) untersuchten die US-Forscher unter anderem erstmals die geschlechtsspezifischen Auswirkungen von Passivrauchen bei Kindern. Bei 476 Kindern aus der Region von Cincinnati, die seit Geburt an ein erhöhtes Allergierisiko (z.B. aufgrund eines allergischen Elternteils) aufwiesen, wurden im Alter von zwei und vier Jahren Haarproben genommen und auf die Cotininkonzentration, einem Abbauprodukt von Nikotin, hin untersucht. Im Alter von sieben Jahren wurde die Lungenfunktion der Kinder getestet und eine Asthmadiagnose durchgeführt.Das Resultat dieser Untersuchung: Kinder, die starkem Passivrauch ausgesetzt sind und bereits während der frühen Kindheit im Alter von zwei Jahren eine allergische Sensibilisierung aufwiesen, haben ein höheres Risiko für eine eingeschränkte Lungenfunktion im Alter von sieben Jahren. Bei Mädchen, die in vergleichbarem Ausmaß Passivrauch ausgesetzt waren und eine allergische Sensibilisierung aufwiesen, war die Lungenfunktion sechsmal stärker beeinträchtigt, als bei Jungen.„Unsere Ergebnisse bieten wertvolle Information in Bezug auf die verwobenen Beziehungen zwischen der Belastung mit Passivrauch in der Kindheit, allergischer Sensibilisierung, Geschlecht und Lungenfunktion“, betont Grace LeMasters, Professorin an der Universität von Cincinnati. So seien das Timing der Rauchbelastung, die Gesamtbelastung, aber auch die genetische Empfänglichkeit und Geschlechtshormone für die komplexe Interaktion zwischen Passivrauchen und Lungenfunktion entscheidend.</description></item><item><title>„Damit der Traumjob kein Albtraum wird“</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1333026710812</link><description>Neue Broschüre der BA für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin soll asthma- und allergiekranken Jugendlichen bei der Berufswahl helfen          Jugendliche, die unter Asthma und Allergien leiden, finden oft zu wenig Unterstützung bei der Entscheidung für ihre berufliche Zukunft. Nur jeder Zehnte wird über mögliche gesundheitliche Risiken des Traumjobs beraten. Studien haben gezeigt, dass Asthmatiker und Allergiker ihren Gesundheitszustand bei der Berufswahl zu wenig berücksichtigen. So fällt die Entscheidung nicht selten auf einen Job, der aus gesundheitlichen Gründen eigentlich nicht empfehlenswert ist.Eine neue Broschüre, herausgegeben von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), soll dies ändern. Die Broschüre „Damit der Traumjob kein Albtraum wird“ soll Ärzte für das Thema sensibilisieren, sodass sie auf das Thema Berufswahl vorbereitet sind. Damit können sie gefährdete und betroffene Jugendliche beim Entscheidungsprozess für einen Beruf begleiten.Dabei sollte bedacht werden, dass Berufe mit hohem Allergierisiko bei gefährdeten Personen nicht nur vorhandene Erkrankungen verschlimmern, sondern auch Allergien oder Asthma auslösen können.Auf der anderen Seite sollten Risikoberufe nicht pauschal abgelehnt werden. Denn auch der individuelle Krankheitsverlauf sowie eventuelle vorbeugende Maßnahmen am Arbeitsplatz und die regionale Arbeitsmarktsituation müssen bei der Auswahl berücksichtigt werden.Mit der verbesserten Beratung soll nicht nur das gesundheitliche Risiko durch eine unpassende Jobwahl gesenkt werden. Die richtige Entscheidung für einen der Gesundheit angemessenen Beruf soll helfen, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden und damit letztlich auch das Risiko für eine spätere Arbeitslosigkeit zu senken.Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin</description></item><item><title>Konsum von E-Zigaretten aus medizinischer Sicht bedenklich</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1332151854515</link><description>Lungenärzte warnen vor den Auswirkungen der elektrischen Zigarette. Auch Studie belegt negative Effekte auf die Atemwege.Die elektrische Zigarette,auch als E-Zigarette, elektronische Zigarette oder umgangssprachlich als Dampfzigarette bezeichnet, ist die rauchfreie Alternative zur herkömmlichen Zigarette.Vom Aussehen her ist die elektrische Zigarette der klassischen Zigarette nachempfunden. Sogar die Glut einer normalen Zigarette wird mittels einer LED-Lampe imitiert. Der Rauch, der bei einer elektrischen Zigarette austritt, ist in Wirklichkeit feiner Nebel, der beim Zerstäuben der Aromaflüssigkeit entsteht. Durch diesen Umstand kann auf einen Großteil der Gifte aus einer normalen Tabakzigarette verzichtet werden, wie beispielsweise auf das bekannte und hochgiftige Kondensat Teer.Dennoch kann aus Sicht der Lungenheilkunde für die E-Zigarette keine gesundheitliche Unbedenklichkeit ausgesprochen werden – das Gegenteil ist der Fall.In einer Studie haben 30 Raucher über fünf Minuten aus einer E-Zigarette inhaliert. Im Vergleich zu der Kontrollgruppe kam es zu einer sofortigen signifikanten Zunahme einer Atemwegsverengung. Außerdem kam es zu einem Abfall der ausgeatmeten Konzentration von Stickstoffoxid (FeNO). Die Konzentration von Stickstoffoxid in der Ausatemluft ist ein Maß für die Entzündung in den Bronchien. Je weniger Stickstoffoxid in der Ausatemluft, desto höher die Wahrscheinlichkeit für eine Entzündung in den Bronchien.Für den schädlichen Effekt der E-Zigaretten auf die Atemwege werden verschiedene Substanzen in den Dämpfen verantwortlich gemacht, allen voran Propylenglykol. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) weist darauf hin, dass bereits frühere Studien Hinweise erbracht haben, dass Propylenglykol die Atemwege reizt.Die DGP warnt deshalb nachdrücklich vor dem Konsum von E-Zigaretten, insbesondere da es noch keine Studienergebnisse zum Langzeiteffekt bei wiederholtem Gebrauch der E-Zigarette gibt. Abgesehen von den gesundheitlichen Folgen hält die Fachgesellschaft auch den anzunehmenden Nachahmungseffekt für Kinder und Jugendliche für bedenklich.</description></item><item><title>Bronchiolitis und Asthmarisiko</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1331126092421</link><description>Ein finnisches Forscherteam ging der Frage nach, inwieweit eine Entzündung der Bronchiolen im Säuglingsalter Asthma auslöst.Der Studienleiter Petri Koponen und sein Team untersuchte 205 Kinder, die innerhalb ihrer ersten sechs Lebensmonate wegen einer Bronchiolitis in stationärer Behandlung waren. Eine Bronchiolitis ist eine Entzündung der Bronchiolen (= kleinste Verzweigungen der Bronchien) die mit der Bildung von zähem Schleim einhergeht. Sie führt dadurch zu einer starken Verengung beziehungsweise Verstopfung des ohnehin geringen Durchmessers der Bronchiolen.Die Symptome der Bronchiolitis ähneln am Anfang dem Bild eines akuten Asthmaanfalls. Betroffen sind überwiegend Säuglinge und Kleinkinder, da deren Atemwege anfälliger sind als die von Erwachsenen. In den meisten Fällen wird eine Bronchiolitis durch eine Infektion mit den so genannten Respiratory-Syncytial-Viren (RSV) verursacht, spezielle Erreger, die per Tröpfcheninfektion übertragen werden. Aber auch andere Viren (wie Influenza- oder Adeno-Viren) als Auslöser sind möglich, wenn auch weniger häufig.Die Forschergruppe untersuchte die Fragestellung ob eine Bronchiolitis, die nicht durch RS-Viren ausgelöst wurde, häufiger zu Asthma führt als eine durch RS-Viren ausgelöste Bronchitis. Von insgesamt 205 Kindern, die im Alter von unter 6 Monaten aufgrund einer Bronchiolitis ins Krankenhaus eingewiesen worden waren, wurden 127 im Alter von durchschnittlich sechseinhalb Jahren noch einmal nachuntersucht. Die Eltern von weiteren 39 betroffenen Kindern wurden zudem telefonisch befragt.Das Ergebnis: Insgesamt litten zum Zeitpunkt der Nachuntersuchung 12,7 Prozent der Kinder unter Asthma. Eine RSV-vermittelte Bronchiolitis führte seltener zu einer Asthmaerkrankung als eine durch andere Viren ausgelöste Entzündung der Bronchiolen (8,2 gegenüber 24 Prozent).Quelle: European Respiratory Journal</description></item><item><title>Asthma durch Cola &amp; Co.?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1329665947677</link><description>Ein hoher Konsum von stark zuckerhaltigen Soft-Drinks ist laut australischer Studie mit einem höheren Asthmarisiko verbunden.Bereits seit einiger Zeit wird das Trinken von Soft-Drinks mit hohem Zuckergehalt wie Cola oder Zitronenbrause mit einer Reihe von chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Australische Wissenschaftler prüften jetzt, ob ein Zusammenhang zwischen einem hohen Verzehr dieser Getränke und Asthma sowie Chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD) besteht.An der Studie nahmen insgesamt 16.907 Personen ab einem Alter von 16 Jahren teil, die zu ihrem Soft-Drink-Konsum befragt wurden. Rund 11 % der Probanden berichtete, täglich mehr als einen halben Liter Cola und verwandte Getränke zu sich zu nehmen.Dabei zeigt sich, dass diese Vorliebe tatsächlich die erwarteten negativen Folgen hat: Softdrink-Liebhaber leben laut Untersuchung mit einem 1,26-fach erhöhten Asthma- und einem 1,79-fach erhöhten COPD-Risiko. Ist die ungesunde Getränkewahl überdies mit Rauchen verbunden, steigt das Risiko – vor allem für COPD – noch einmal weiter an.Damit unterstreicht die Studie, wie wichtig es ist, gesund zu essen und zu trinken, um chronischen Erkrankungen wie Asthma oder COPD vorzubeugen. Unklar bleibt indes, ob Soft-Drinks das Entstehen dieser Krankheiten begünstigen oder lediglich ein Indikator für ungesunde Lebensgewohnheiten sind.Quelle: Science Daily, Respirology</description></item><item><title>Chronische Nasennebenhöhlenentzündung erhöht Asthmarisiko</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1329221344921</link><description>Patienten, die an einer chronischen Form der Nasennebenhöhlenentzündung leiden, sind häufiger von Asthma betroffen.Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung sind gleichzeitig die Nasenschleimhaut und die Schleimhaut der Nasennebenhöhlen entzündet. Ob ein Zusammenhang zwischen der chronischen Form dieser Erkrankung und dem Vorkommen von Asthma besteht, wurde in Studien bislang nicht umfassend genug geprüft. Eine Untersuchung der Europäischen Forschungsinitiative gegen Allegien und Asthma (GA2LEN) nahm sich daher des Themas an.Grundlage der Studie bilden Fragebögen, die per Post an eine repräsentative Auswahl erwachsener Probanden versandt wurden und die erfassen sollten, inwieweit die Studienteilnehmer an Asthma, an einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung oder anderen Berschwerden oberen und unteren Atemwegstrakt litten. Die insgesamt 52.000 Teilnehmer kamen aus zwölf Ländern und waren zwischen 18 und 75 Jahren alt.Es zeigte sich, dass tatsächlich eine deutliche Verbindung zwischen Asthma und einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung besteht – und das in allen Altersgruppen und unabhängig davon, ob die Betroffenen rauchen. Die Asthmaprävalenz (Asthmavorkommen) war bei Teilnehmern mit dieser Erkrankung viermal höher.Betroffene, die zusätzlich dazu auch noch an einem allergischen Schnupfen litten, wiesen sogar eine zwölfmal höhere Prävalenz auf.Quelle: Allergy</description></item><item><title>Flasche statt Brust erhöht Asthmarisiko</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1327591732093</link><description>Babys, die Fläschchenkost bekommen, haben eine höheres Asthmarisiko als Kinder, die über sechs Monate gestillt werden.Grundlage dieser Erkenntnisse ist eine niederländische Studie, in die insgesamt 5.368 Kinder eingeschlossen wurden. Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, inwieweit eine Verbindung zwischen  Stilldauer und Asthmarisiko bei Vorschulkindern besteht und ob dem allergische oder infektiöse Mechanismen zugrunde liegen. Hierzu ermittelten die Forscher per Fragebogen Angaben zu Stilldauer sowie Vorliegen asthmabezogener Symptome wie Keuchatmung, Atemnot, trockenem Husten und anhaltender Schleimbildung.Sie fanden heraus, dass Fläschchenkinder im Vergleich zu sechs Monate gestillten Babys während der ersten vier Lebensjahre ein höheres Risiko für Asthmabeschwerden aufwiesen. Am deutlichsten war diese Verbindung ersten beiden Lebensjahren erkennbar.  Um zu untersuchen, ob diese Beobachtungen auf allergische  Reaktionen oder – zumindest teilweise – durch Infektionen der unteren Atemwege zurückzuführen sind, sollten zukünftig weitere Studien durchgeführt werden.  Quelle:  European Respiratory Journal</description></item><item><title>Kaiserschnitt und Asthmarisiko </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1327402377500</link><description>Kinder, die per Kaiserschnitt geboren werden, haben nach den Erkenntnissen einer norwegische Studie ein höheres Asthmarisiko.Bereits in früheren Untersuchungen wurde beobachtet, dass ein Kaiserschnitt im Vergleich zu einer normalen Entbindung mit einer größeren Asthmagefahr einhergehen könnte. Um den Zusammenhang von Entbindungsmethode und der Ausbildung von Erkrankungen der Atemwege wie  Atemwegsinfektionen, Keuchatmung und Asthma weiter zu enträtseln, werteten die Studienautoren die Daten von 37.171 Teilnehmern einer norwegischen Mutter-Kind-Studie (MoBa) aus.Sie fanden heraus, dass bei Kindern, die per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, im Alter von drei Jahren tatsächlich ein leicht erhöhtes Asthmarisiko erkennbar ist. Die Gefahr für häufigere Infektionen der unteren Atemwege und Keuchatmung ist dagegen nicht größer als bei vaginal entbundenen Kindern. Insgesamt war das Asthmarisiko bei den per Kaiserschnitt geborenen Kindern nicht allergischer Mütter höher als bei denen, deren Mütter an Allergien litten. Keine Rolle spielte indes, ob ein geplanter oder ein notfallmäßig vorgenommener Kaiserschnitt vorlag.Nach Ansicht der Forscher ist die Kaiserschnittgeburt an sich nicht ursächlich für eine größere Asthmawahrscheinlichkeit verantwortlich. Sie vermuten vielmehr, dass Kaiserschnitt-Babys weniger Keime im des Magen-Darm-Traktes haben, die eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des Immunsystems spielen. Kinder, die vaginal geboren werden, bekommen diese Keime durch die Scheidenflora der Mutter natürlicherweise mit „auf den Weg“.  Eine zweite Erklärung könnte sein, dass Kinder, die per Kaiserschnitt geboren werden, grundsätzlich ein höheres Risiko für Atemwegserkrankungen haben.Darüber hinaus machen in einigen Fällen  Erkrankungen von Müttern oder Kindern einen Kaiserschnitt vor dem eigentlichen Geburtstermin notwendig, sodass die noch nicht ausgereifte Lunge zu Atemproblemen beim Neugeborenen führen kann.Weitere Studien, auch in Hinblick auf eine eventuell erhöhte Asthmawahrscheinlichkeit in anderen Altersgruppen sind also nötig, um die genannten Zusammenhänge zu untermauern, so die Wissenschaftler.Quelle: American Journal of Epidemiology</description></item><item><title>Alkohol schädlich für Asthmatiker</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1326183640515</link><description>Asthmatiker sollten beim Alkoholkonsum Vorsicht walten lassen, denn dieser könnte die Beschwerden verschlimmern.                                Wie die Ärzte Zeitung berichtet, werden bei der Herstellung von Alkohol von den zugesetzten Hefen und Bakterien sogenannte Histamine gebildet. Histamine sind Botenstoffe, die auch bei einer allergischen Reaktion ausgeschüttet werden. Sie verursachen die typischen allergischen Beschwerden wie Niesen, eine laufende Nase, Juckreiz und Husten. Für Allergiker und damit auch alle, die an allergischem Asthma leiden, gilt daher: Vorsicht beim Genuss von Nahrungsmitteln, die Histamine enthalten oder diese freisetzen, sobald sie im Körper verstoffwechselt werden. Neben Alkohol ist das zum Beispiel der Fall bei bestimmten Käsesorten, sauer eingelegten und vergorenen Speisen oder hefehaltigen Produkten wie etwa Brot.Bier und Wein enthalten übrigens neben Histaminen weitere allergieauslösende Stoffe. Im Weißwein finden sich zum Beispiel häufig Schwefelverbindungen, die zur Konservierung zugesetzt werden und die bekanntermaßen Asthma und andere allergische Erkrankungen negativ beeinflussen bzw. auslösen können. Im Rotwein lauert häufig Tyramin, das bei Betroffenen zu starken Kopfschmerzen führen kann. In Bier verbergen sich nicht selten zur Filterung beigemengte Eiweißstoffe, die gleichfalls allergische Symptome auslösen können.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Dieselabgase verstärken Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1326183305656</link><description>Im Zusammenspiel mit Hausstaub verstärken Partikel aus Dieselabgasen Asthmasymptome –  zu diesem Ergebnis kommt eine Studie.Faktoren wie Virusinfektionen, Allergene in der häuslichen Umgebung und außerhalb dieser sowie Umweltverschmutzung sind an der Ausbildung von Asthma in der Kindheit und dem Fortdauern der Beschwerden im Erwachsenenalter beteiligt. Verschiedene Studien bestätigen, dass es eine Verbindung gibt zwischen einer zunehmenden Verschmutzung der Umgebungsluft mit Schwebstoffen und einer Verstärkung vorbestehender Atemwegserkrankungen wie Asthma.Forscher der Boston University School of Medicine untersuchten im Mäuseversuch jetzt die Bedeutung von Dieselpartikeln in der Umgebungsluft in Bezug auf Asthmabeschwerden. Hierzu setzten sie eine Gruppe der Versuchstiere zunächst Dieselabgaspartikeln aus. Die andere Gruppe atmete Placebo ein. Eine Stunde später erfolgte der Kontakt aller Tiere mit Hausstaub.Die anschließende Untersuchung der Atemwege ergab, dass ein Kontakt sowohl mit Dieselabgaspartikeln als auch mit Hausstaub zu einer höheren Schleimproduktion und einem höheren Atemwegswiderstand führt als der alleinige Kontakt mit Hausstaub. Die Studie weist damit auf eine direkte Verbindung zwischen Luftverschmutzung durch Dieselabgase und der Verschlimmerung vorbestehender Atemwegserkrankungen wie Asthma hin.Quellen: Boston University, American Journal of Pathology</description></item><item><title>Mentale Probleme in der Schwangerschaft erhöhen Asthmarisiko </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1324573520921</link><description>Angst, Stress und depressive Stimmung schwangerer Frauen können späteres Asthmarisiko beim ungeborenen Kind beeinflussen.Schon länger ist bekannt, dass offenbar eine Verbindung zwischen der mentalen Verfassung von Müttern während und nach der Schwangerschaft sowie der späteren Atemgesundheit ihrer Kinder besteht. Dabei wurd bisher jedoch der soziale Hintergrund der Studienpopulationen, wie etwa die Zugehörigkeit zu einer Minderheit nicht berücksichtigt.US-amerikanischen Forscher interessierten sich in einer aktuellen Studie gerade für diesen Aspekt und rekrutierten für ihre Untersuchung deshalb 279 afroamerikanische und hispanische Frauen aus dem Stadtgebiet von New York City. Der mentale Zustand der Frauen wurde vor und nach der Entbindung mit Hilfe eines Fragebogens ermittelt. Die Atemgesundheit ihrer Kinder prüften die Wissenschaftler später ebenfalls per Fragebogen und mit Hilfe von Laboruntersuchungen.Die Studienergebnisse bestätigen die bereits vorliegenden Forschungserkenntnisse: Fast 70 Prozent der Mütter, die sich in der Schwangerschaft in einer schlechten Gemütsverfassung befanden, berichteten später, dass ihre Kinder an Keuchatmung litten, bevor sie fünf Jahre alt waren. Die vorgeburtliche Phase ist also offenbar eine Zeit, in der Kinder besonders anfällig für asthmabezogene Risiken sind.Zu verstehen, wie die Gemütsverfassung einer Mutter auf die Atemwegsgesundheit ihres Kindes einwirkt, ist nach Angaben der Forscher wichtig für die Entwicklung geeigneter Gegenmaßnahmen – gerade auch in benachteiligten Bevölkerungsgruppen.Quellen: Annals of Allergy, Asthma &amp; Immunology</description></item><item><title>Übergewichtige „Asthma-Kids“ müssen häufiger in die Klinik</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1323856395093</link><description>Übergewichtige Kinder mit Asthma müssen mehr Medikamente einnehmen und darüber hinaus häufiger eine Notfallambulanz aufsuchen.Über den Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit, Schwere der Asthmaerkrankung und der Krankheitskontrolle bei übergewichtigen Kindern ist derzeit noch nicht nicht viel bekannt.  Aus diesem Grund untersuchte ein Forscherteam der Universität von Kalofornien in San Diego im Rahmen einer retrospektiven Studie die Verbindung zwischen Übergewicht, Menge und Art der eingenommenen Medikamente, Besuchen in der Notfallambulanz und Krankenhausaufenthalten aufgrund der Asthmaerkrankung. Hierzu werteten die Wissenschaftler die Krankenakten von insgesamt 32.321 Kindern im Alter von fünf bis 17 Jahren nach den genannten Kriterien aus.Es zeigte sich, dass Kinder mit deutlichem Übergewicht häufiger mit Beta-Agonisten oder Kortikosteroiden behandelt werden mussten als Kinder mit einem normalen Körpergewicht. „Asthma-Kids“ mit zu hohem Körpergewicht müssen daher mit einem erhöhten Risiko für eine Krankheitsverschlechterung rechnen.The Journal of Allergy and Clinical Immunology</description></item><item><title>Asthmabezogene Angst besser im Griff</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1323181754953</link><description>Übermäßige Sorge von asthmakranken Kindern und ihren Eltern können mit neuen Analyseinstrumenten besser erfasst werden.Reagieren Erwachsene mit Asthma übermäßig besorgt auf ihre Erkrankung, geht das bekanntermaßen mit einer Verschlechterung der Symptomatik und des Krankheitsmanagements einher. Asthmabezogene Angstgefühle bei betroffenen Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern konnten bisher nicht erhoben werden.Ziel einer Studie von Jean-Marie Bruzzese und Kollegen war es daher, die Eigenschaften neu entwickelter Erhebungsbögen zu dieser Fragestellung zu testen. Geprüft wurden getrennte Analysebögen für Eltern (Parent Asthma-Related Anxiety Scale = PAAS) und für die jungen Patienten (Youth Asthma-Related Anxiety Scale = YAAS).In die Untersuchung waren latein- und afroamerikanische Jugendliche mit nicht-kontrolliertem Asthma und deren Eltern sowie Kontrollfamilien einbezogen. Als Ergebnis konnten sowohl in PAAS als auch in YAAS zwei Kriterien für die Bewertung asthmabedingter Ängste identifiziert werden: die Schwere des Asthmas an sich sowie die Befürchtungen hinsichtlich krankheitsbedingter Einschränkungen – wie einer verminderte Lebensqualität und die Sorge vor sozialer Isolation.PAAS und YAAS konnten die tatsächlich empfundenen Ängste vergleichbar gut widerspiegeln und erweisen sich damit als bedeutsame Erhebungsinstrumente angstspezifischer Komponenten bei den Betroffenen.Harold Farber, Pulmologe und Herausgeber der Fachzeitschrift Pediatric Allergy, Immunology and Pulmonologysieht darin ein wertvolles Instrument zur besseren Einschätzung der Auswirkungen von asthmaassoziierten Ängsten auf das Ausmaß des Krankheitsbildes – und damit einen Ansatz zu einem besseren Verständnis von medizinisch notwendigen Interventionsstrategien.</description></item><item><title>Inhalieren – auf die richtige Technik kommt es an!</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1322663044671</link><description>Die inhalative Therapie gehört für Asthmatiker zum „täglichen Brot“. Bei der korrekten Durchführung hapert es jedoch oftmals.Die Inhalation von Medikamenten weist gerade bei Asthma und anderen Lungenerkrankungen offensichtliche Vorteile auf:•         Der Wirkstoff gelangt direkt an den Wirkort, die Bronchien•         Im Vergleich zur Tablettenform genügt eine kleinere Dosis•         Die Nebenwirkungen sind in der Regel geringer, da weniger Wirkstoff in den Blutkreislauf gelangtZwar lernen Asthmapatienten in Schulungen, wie Pulverinhalatoren, Dosieraerosole und Co. korrekt benutzt werden. Dennoch, so belegen Studien, zeigen sich Patienten mit der Handhabung der Geräte oftmals nicht vertraut. Dies liegt nicht zuletzt an der Vielzahl der unterschiedlichen Inhalatoren. Folge: Die Therapie ist ineffektiv, und es kommt zur Verschlechterung des Zustandes. Nicht selten entsteht ein Teufelskreis aus Frustration, nachlassender Motivation und weiterer Zunahme der Asthmasymptome.Die Deutsche Atemwegsliga e. V. hat nun zu einer neuen Methode gegriffen, um Asthmapatienten bei der inhalativen Therapie zu unterstützen. Der Verein hat auf dem Internet-Videoportal YouTube elf Videos eingestellt, in denen die Anwendung von handelsüblichen Inhalationshilfen detailliert demonstriert wird. Eine Auflistung der bisher verfügbaren Videos samt Verlinkung auf YouTube ist unter http://www.atemwegsliga.de/aktuell/items/52.html zu finden.Patienten haben somit, unabhängig von Praxisöffnungszeiten oder im Urlaub, die Möglichkeit, ihr Inhalationswissen aufzufrischen und jederzeit aktiv zum Erfolg ihrer Inhalationstherapie beizutragen.Die Erstellung weiterer Anwendungsvideos ist von der Deutschen Atemwegsliga geplant.Quellen: Ärzte Zeitung, Deutsche Atemwegsliga e. V.</description></item><item><title>Fisch verhindert Keuchatmung</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1322662938312</link><description>Kinder, die vor ihrem 9. Lebensmonat Fisch essen, leiden im Vorschulalter seltener an Keuchatmung. So eine schwedische Studie.Wiederkehrende Keuchatmung ist bei Kindern im Vorschulalter ein verbreitetes Problem. Um den Ursachen dieses Phänomens auf den Grund zu gehen, legten die skandinavischen Forscher rund 4.100 zufällig ausgewählten Familien Fragebögen vor. Sie sollten jeweils beantwortet werden, wenn die Kinder sechs Monate, zwölf Monate und viereinhalb Jahre alt waren.Die untersuchten Kinder hatten im Jahr vor Studienbeginn mindestens drei Keuchatmungsepisoden erlitten. Ein Teil hatte dabei auf Asthmamedikation zurückgegriffen, ein anderer Teil nicht. Ihre Daten wurden mit den Daten einer Kontrollgruppe von Kindern verglichen, die ohne Beschwerden waren.Die demografische Analyse gelangte zu einem interessanten Ergebnis: Kinder, die bis zu ihrem neunten Lebensmonat Fisch gegessen hatten, zeigten ein um die Hälfte geringeres Risiko, an wiederkehrender Keuchatmung zu leiden.Dies deckt sich mit früheren Beobachtungen der Studienautoren. Sie hatten berichtet, dass sich Fischverzehr sowohl in Hinblick auf Ekzeme als auch auf allergischen Schnupfen in der Kindheit positiv auswirkt.</description></item><item><title>Übergewichtige Mütter erhöhen Asthmarisiko beim Nachwuchs</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1321434403171</link><description>Kinder von Frauen, die beim Eintritt der Schwangerschaft übergewichtig sind, sind im Teenageralter asthmaanfälliger.Die Anzahl asthmakranker Kinder steigt stetig, doch die Gründe dafür sind noch nicht umfassend geklärt. Ein britisches Forscherteam untersuchte jetzt die Zusammenhänge zwischen dem Gewicht, das Frauen vor einem Schwangerschaftsbeginn auf die Waage bringen, und dem späteren Auftreten von Asthmasymptomen bei ihren heranwachsenden Kindern. Hierzu werteten die Forscher die entsprechenden Daten von knapp 7.000 Jugendlichen aus Nordfinnland im Alter von 15 und 16 Jahren und ihren Müttern aus.Die Untersuchung zeigte, dass die Kinder übergewichtiger Mütter ein um 20 bis 30 Prozent höheres Asthmarisiko aufweisen als die Kinder von Frauen, die vor der Schwangerschaft ein gesundes Gewicht auf die Waage brachten. Die Studie weist außerdem nach, dass das Asthmarisiko der Jugendlichen vom Grad des Übergewichts der Mütter bei Schwangerschaftsbeginn abhängt: Je stärker übergewichtig die Frau, desto höher das Risiko bei den Sprösslingen, später an Asthma zu erkranken. Die Kinder der schwersten Mütter wiesen ein um 47 Prozent höheres Risiko auf. Die Ergebnisse könnten laut Forscherteam darauf zurückzuführen sein, dass das Übergewicht der Mütter die fetale Entwicklung beeinflusst. Als Ursache vermuten sie gewichtsbedingte Störungen des Stoffwechsels und des Hormonsystems. Diese neuen Erkenntnisse ergänzen somit die lange Liste von negativen Folgen von Übergewicht – nicht nur bei den Müttern, sondern sogar bei deren Sprösslingen.Quelle: Journal of Epidemiology &amp; Community Health</description></item><item><title>Übergewicht bei Kindern = Asthma bei Erwachsenen?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1320240193453</link><description>Übergewichtige Schulkinder haben laut einer US-Studie ein erhöhtes Risiko, im jungen Erwachsenenalter an Asthma zu erkranken.Wissenschaftler vom Henry Ford Hospital in Detroit hatten für ihre Untersuchung zunächst bei Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren den Body-Mass-Index (BMI) und später – im Alter von 18 bis 20 Jahren – die Asthmarate ermittelt.Die Asthmadiagnose beruhte auf Interviews sowie der Auswertung klinischer Daten und der Bestimmung der allergiespezifischen IgE-Spiegel im Serum. Übergewicht wurde anhand der sogenannten Perzentilkurve definiert: Hier gilt die  85. Altersperzentile als Maßstab. Das bedeutet konkret, dass 85 Prozent aller Kinder desselben Alters und Geschlechts einen niedrigeren BMI haben als das gemessene Kind.Bei den Jungen war der Zusammenhang von kindlichem Übergewicht und späterem Asthma deutlich ausgefallen: Nahezu elf Prozent der zu Beginn der Studie übergewichtigen Studienteilnehmer waren bis zum jungen Erwachsenenalter an Asthma erkrankt – gegenüber drei Prozent der normal- oder untergewichtigen Schuljungen.Die Mädchen wiesen ebenfalls eine erhöhte Erkrankungsrate auf, wenn auch nicht statistisch signifikant. Trotzdem deuteten die Ergebnisse in dieselbe Richtung wie bei den Jungen. Diese Ergebnisse waren unabhängig davon, ob die Kinder bereits im Schulalter IgE-Serumspiegel für Allergene wie Hausstaubmilbe, Katzen, oder Pollen aufwiesen.Als mögliche Ursache für das erhöhte Asthmarisiko bei Übergewicht könnten Entzündungsmediatoren verantwortlich sein, die von Fettgewebe produziert werden.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Magerjoghurt in der Schwangerschaft – wenig Fett, hohes Asthmarisiko?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1320058463781</link><description>Frauen, die während ihrer Schwangerschaft viel fettarmen Joghurt zu sich nehmen, erhöhen damit das Asthmarisiko ihres Kindes.Eine aktuelle Studie der amerikanischen Harvard University ging der Frage nach, ob die Fettsäuren aus Milchprodukten Kinder vor der Entwicklung von Allergien schützen können. Dazu untersuchte ein Forscherteam das Ernährungsverhalten von Schwangeren und dokumentierte, welche Milchprodukte und in welcher Menge während der Schwangerschaft konsumiert wurden. Die so gewonnenen Daten verglichen sie mit Informationen über das Auftreten von allergischer Rhinitis und Asthma aus verschiedenen Melderegistern und der dänischen Geburten-Kohorten-Studie.Die gute Nachricht zuerst: Milchgenuss in der Schwangerschaft kann tatsächlich vor der Entwicklung von Asthma schützen. Bei fettreduziertem Joghurt verhält es sich jedoch anders: Laut der Studie erhöhte sich das Asthmarisiko der Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft täglich fettarmen Joghurt mit Obst zu sich nahmen, in den ersten sieben Lebensjahren um 1,6 Prozent.Warum dies so ist, konnte jedoch noch nicht geklärt werden. Unter Umständen könnten bestimmte Nährstoffe in fettarmen Joghurts eine Rolle spielen. Auch der r weitere Lebensstil der in der Studie berücksichtigten Frauen könnte für das erhöhte Risiko verantwortlich sein. Weitere Untersuchungen müssen nun zeigen, warum schwangere Frauen lieber zu Joghurt mit normalem Fettgehalt greifen sollten.Quelle: European Respiratory Society</description></item><item><title>Asthma und Grippeimpfung </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1319652551520</link><description>Bei Infektionen mit Grippeviren (Influenza) drohen Kindern und Jugendlichen mit Asthma mitunter schwerwiegende Komplikationen.Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) seit Jahren aufmerksam. Deshalb raten die Experten Asthmatikern beständig zur Impfung gegen die „echte“ Grippe, die nicht mit einem grippalen Infekt zu verwechseln ist. Die Ergebnisse einer kürzlich in der Fachzeitschrift Pediatrics publizierten Studie bestärken diese Empfehlung.Ein internationales Spezialistenteam beobachtete in den Jahren 2003 bis 2009 mehr als fünf Millionen Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren mit klinisch bestätigter Influenza. Innerhalb dieser Gruppe wurden  die Patienten mit Asthma identifiziert, basierend auf den Krankenvorgeschichten und den Berichten von früheren Klinikaufenthalten der jungen Studienteilnehmer. Bei der Auswertung zeigte sich, dass gut ein Drittel der Patienten, die bei Grippe wegen nachfolgender Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt wurden, Asthmatiker waren.Denn Asthmatiker leiden bei einer Influenzainfektion gleich mehrfach: Ihr Bronchialgewebe ist durch die Asthmaerkrankung bereits vorgeschädigt und die Influenzaviren greifen dieses Gewebe zusätzlich an. Das wiederum erleichtert Bakterien, in diese Zellen einzudringen und sie ebenfalls zu infizieren. Man spricht dann von einer „Zweitinfektion“. Eine gleichzeitige Infektion durch Viren und Bakterien überfordert jedoch das Immunsystem der Betroffenen.Die Folgen sind lebensgefährliche Komplikationen mit schweren Asthmaanfällen und ausgeprägten Lungenentzündungen, mitunter auch ein Atemversagen, sodass intensivmedizinische Maßnahmen im Krankenhaus erforderlich werden, erläutert Professor Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der DLS.Deshalb empfiehlt der Experte sowohl die jährliche Impfung gegen Grippeviren wie auch eine Impfung gegen Erreger der Lungenentzündung (Pneumokokken), die alle 5 Jahre aufgefrischt werden muss.Quelle: Pediatrics; Lungenärzte im Netz</description></item><item><title>Asthma – am Arbeitsplatz tabu</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1319095738859</link><description>Viele Asthmatiker müssen im Beruf Nachteile hinnehmen. Folge: Die Erkrankung wird vor Chef und Kollegen verschwiegen.Einer aktuellen Befragung zufolge müssen Berufstätige mit Asthma im Job etliche Nachteile hinnehmen. Insbesondere der Verlust des Arbeitsplatzes, schlechtere Aufstiegschancen und Mobbing wurden hierfür benanntBei der Erhebung waren bundesweit 100 Asthmapatienten befragt worden. Dr. Dieter Donner, Internist und Arbeitsmediziner aus Singen, stellte die Ergebnisse der repräsentativen Erhebung im September beim Jahreskongress der "European Respiratory Society" (ERS) in Amsterdam vor.  Vor dem Hintergrund der Ergebnisse erklärt sich laut Donner, weshalb 38 Prozent der befragten Asthma-Patienten nicht offen über ihre Erkrankung sprechen und weder den Vorgesetzten noch die Kollegen darüber informiert hatten.Außerdem gaben 80 Prozent der Befragten an, dass sie einen erheblichen Informationsbedarf zum Thema „Asthma und Konsequenzen am Arbeitsplatz“ haben. Dennoch konnten gut zwei Drittel der berufstätigen Asthmatiker keine entsprechende Informationsquelle oder Beratungsstelle benennen.In der aktuellen Erhebung wurden zur gleichen Problematik auch 50 Hausärzte, 30 Pneumologen und 20 Betriebsärzte befragt. Obwohl etwa 95 Prozent von ihnen das Thema „Asthma am Arbeitsplatz“ für wichtig erachten, bieten lediglich 24 Prozent den von ihnen betreuten Patienten routinemäßig eine entsprechende Beratung an. Erschwerend kommt hinzu, dass lediglich ca. 40 Prozent der interviewten Asthmapatienten von sich aus versucht hatten, mit ihrem behandelnden Arzt das Thema zu besprechen.Die Ergebnisse der Befragung machen deutlich, dass eine weitergehende Beschäftigung mit dieser Problematik notwendig ist, um die Situation von Asthmatikern insbesondere an ihrem Arbeitsplatz zu verbessern.Quelle: Ärztezeitung</description></item><item><title>Schweres Asthma: Atemprobleme durch Vitamin-D-Mangel?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1317997849421</link><description>Niedrige Vitamin-D-Spiegel können zu einer schlechteren Lungenfunktion und insgesamt zu schwereren Asthmasymptomen führen.Dass eine Verbindung zwischen Asthma und Vitamin-D-Spiegel bestehen könnte, legen mittlerweile verschiedene Studien nahe. Eine aktuelle Untersuchung britischer Wissenschaftler vom King´s College in London prüfte jetzt die Auswirkungen der Vitamin-D-Konzentration bei Kindern mit schwerem therapieresistenten Asthma – also einer Form von Asthma, die sich durch Gabe von niedrigdosiertem Kortison nicht oder nur sehr schwierig beherrschen lässt.In die Studie eingeschlossen wurden insgesamt 86 Kinder: 36 von ihnen litten an schwerem Asthma, 26 an moderatem Asthma und 24 hatten kein Asthma. Die Forscher maßen bei den Teilnehmern die Vitamin-D-Spiegel, überprüften bei den Studienteilnehmern der beiden Asthmagruppen die Einnahme der Medikamente und erfassten mögliche Verschlechterungen des Gesundheitszustands (Exazerbationen). Außerdem entnahmen sie bei 22 der Patienten mit schwerem Asthma Zellproben aus dem Bronchialtrakt.Sie stellten fest, dass die Kinder mit schwerem therapieresistenten Asthma niedrigere Vitamin-D-Spiegel aufwiesen als die anderen jungen Studienteilnehmer. Außerdem konnte ein Zusammenhang zwischen niedrigem Vitamin-D-Spiegel und  schlechterer Lungenfunktion sowie erhöhter Exazerbationsraten festgestellt werden.Die Forscher vermuten, dass Vitamin-D-Mangel eine Verdickung der glatten Muskelmasse in den unteren Luftwegen und damit ein erschwertes Atmen zur Folge hat. Sie schließen daraus, dass eine Normalisierung des Vitamin-D-Spiegels diese Entwicklungen möglicherweise unterbricht.Von den Kindern und Jugendlichen mit Asthma leiden rund fünf bis zehn Prozent an der therapieresistenten Form. Sie sind ganz allgemein häufiger krank, haben öfter mit Asthmaanfällen zu kämpfen und benötigen daher eine intensivere medizinische Versorgung.Quelle: American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine®</description></item><item><title>Elektrosmog mögliche Asthmaursache</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1317376462781</link><description>Werden Schwangere stark niederfrequenter elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt, steigt das Asthmarisiko ihrer Kinder.Haushaltsgeräte vom Haartrockner über die Kaffeemaschine bis hin zum Fernseher stehen schon lange im Verdacht, sich negativ auf die menschliche Gesundheit auszuwirken. Nun haben Forscher aus dem kalifornischen Oakland ihren Effekt auf Schwangere untersucht. Bereits in den 90er-Jahren hatten sie einige Hundert werdende Mütter mit Messgeräten ausgestattet, die die von den Haushaltsgeräten ausgehenden niederfrequenten elektromagnetischen Felder in ihrer Umgebung registrierten. Später prüften die Forscher, wie viele der inzwischen geborenen Kinder vor ihrem 14. Geburtstag an Asthma erkrankten.Es zeigte sich, dass die Kinder von Frauen, die stark der niederfrequenten Strahlung ausgesetzt waren, deutlich häufiger an Asthma erkrankten als die Kinder von Frauen, die ihnen nur sehr wenig ausgesetzt waren. Allerdings hat die Studie nach eigenen Angaben der Forscher mit einem großen Problem zu kämpfen. Aufgrund der Allgegenwart elektromagnetischer Strahlung konnten sie keine Kontrollgruppe aus Frauen zusammenstellen, die ohne jede Exposition leben.Das Fazit der Forscher: Die Ergebnisse geben einen ersten Hinweis auf einen möglichen Zusammenhang, müssen jedoch durch weitere Studien bestätigt werden. Weiterer Untersuchungen bedarf auch die Frage, wie Elektrosmog zum Entstehen von Asthma beiträgt. Es wird vermutet, dass er beim Ungeborenen die Entwicklung von Schleimhäuten und Immunsystem stört. Deshalb gilt sicherheitshalber: Wann immer möglich, sollte man einen Bogen um elektromagnetische Felder machen.Quelle: Archives of Pediatrics Adolescent Medicine</description></item><item><title>Haustiere nicht für Allergieneigung verantwortlich</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1317376353593</link><description>Laut einer US-Studie birgt das Zusammenleben mit Haustieren, anders als häufig vermutet, bei Kindern kein erhöhtes Allergierisiko.Viele Eltern versagen ihren Kindern den Besitz oder Kontakt mit Haustieren – aus Sorge vor dem allergischen Potenzial von Hunde- oder Katzenhaaren. Doch diese Befürchtung könnte sich als unnötig herausstellen: US-Forscher vom Henry Ford Hospital in Detroit/Michigan untersuchten erstmals den Zusammenhang zwischen Allergien und Haustierbesitz von Kindern bis ins Erwachsenenalter.An der „Detroit Childhood Allergy Study“ nahmen Kinder der Geburtsjahrgänge 1987 bis 1989 teil. Ihre Gesundheit und Lebensumstände wurden jedes Jahr erfasst, um festzustellen, wann und wie lange die Kinder Hunde oder Katzen hatten, die mehr als die Hälfte der Zeit im Haus verbrachten.Im 18. Lebensjahr wurden Blutproben der Studienteilnehmer zur Bestimmung des IgE-Spiegels ausgewertet. IgE steht für Immunglobulin E ─ einem Protein, dem eine zentrale Rolle beim bei der Auslösung von Allergien und Asthma zukommt.Das Hauptergebnis dieser Untersuchungen: Kinder, die mit Katzen und Hunden im Haushalt leben, leiden nicht häufiger Tierhaarallergien als Kinder, die ohne Haustiere groß werden.Außerdem stellte sich heraus dass die Zeit nach der Geburt für das Immunsystem besonders wichtig ist. Kinder, die im ersten Lebensjahr mit einer Katze zusammengelebt hatten, litten später nur halb so oft an einer Katzenhaarallergie wie ihre Altersgenossen ohne Mieze.Studienleiterin Ganesa Wegienka, und ihr Team wollen nun den Einfluss von Haustieren auf das sich entwickelnde Immunsystem noch genauer untersuchen und kleinere Zeitfenster betrachten ─ etwa die ersten drei Monate oder nur den ersten Monat.Quelle: Clinical &amp; Experimental Allergy</description></item><item><title>9/11 – Helfer leiden vermehrt an Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1316766213140</link><description>Viele Helfer haben am 9. September 2001 nach den Anschlägen auf das World Trade Center ihr Leben aufs Spiel gesetzt.                          Auch heute – 10 Jahre nach der Katastrophe – müssen sie mit den gesundheitlichen Folgen leben. Asthma und andere Lungenerkrankungen sind eine verbreitete Folge des Einsatzes in den toxischen Trümmern auf Ground Zero.Dr. Juan P Wisnivesky und Kollegen vom Mount Sinai Institut für Medizin in New York sammelten die Daten von 27.449 der insgesamt etwa 50.000 Personen, die an den Rettungs- und Bergungsarbeiten nach den Terroranschlägen beteiligt waren. Bei der Auswertung der Daten von Polizisten, Feuerwehrmännern, Bauarbeitern und städtischen Mitarbeitern gingen die Forscher unter anderem der Verbreitung von Asthma und anderen Lungenerkrankungen nach.Neun Jahre nach 9/11 litten rund 28 Prozent der Helfer an Asthma. Ein Vergleich: Hierzulande liegt die Verbreitung von Asthma laut Nationaler Versorgungsleitlinie unter Erwachsenen bei fünf Prozent. Insgesamt stellten die Forscher fest, dass die Rettungskräfte auch heute noch schwerwiegenden physischen und mentalen Gesundheitsbelastungen ausgesetzt sind.Die anlässlich des 10. Jahrestages der Katastrophe veröffentlichten Daten zeigen, dass die Anschläge vom 9. September 2001 bis heute deutliche Spuren hinterlassen haben – auch in der Gesundheit der Helfer.Quelle: Dr. Juan P Wisnivesky et al.: Persistence of multiple illnesses in World Trade Center rescue and recovery workers: a cohort study. The Lancet, Volume 378, Issue 9794, Pages 888 - 897, 3. September 2011</description></item><item><title>Autoabgase belasten sogar ungeborene Kinder</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1314719007015</link><description>Autoabgase können selbst bei Kindern im Mutterleib Asthma auslösen, so das Ergebnis einer in Kairo durchgeführten Studie.Der britische Wissenschaftler Dr. Mohammad Shamssain untersuchte den Einfluss der Luftverschmutzung auf die Lungengesundheit von Kindern in Kairo, einer der verkehrsreichsten Städte der Welt.Dafür testete das Team um Dr. Shamssain die Lungenfunktion von 1.397 Kindern im Alter von sieben bis neun Jahren und glichen die Ergebnisse mit dem Grad der Luftverschmutzung in der ägyptischen Hauptstadt ab. Sie entdeckten ein hohes Vorkommen an Asthma, Ekzemen und anderen allergischen Symptomen.„Wir haben festgestellt, dass Schadstoffe wie Nitrogen und Schwefeldioxid ebenso wie Partikel von Autoabgasen und Straßenstaub mit dem Ausbruch von Asthma verbunden sind. Das Risiko für die Erkrankung beginnt bereits im Mutterleib, da die Plazenta nicht vor den Schadstoffen schützt, denen die Mutter ausgesetzt ist“, so der britische Wissenschaftler.Als Teil seiner Studie untersuchte Dr. Shamssain auch Forschungsergebnisse in anderen Ländern und entdeckte, dass Luftverschmutzung weltweit zwei Millionen Fehlgeburten im Jahr verursacht. Auf einer großen internationalen Lungenkonferenz in Colorado (USA) präsentierte er seine Ergebnisse und forderte mehr Aufmerksamkeit für dieses Thema. Dr. Shamssain empfahl, auch in britischen Großstädten wie London, Manchester oder Birmingham den Einfluss von Autoabgasen auf die lokale Bevölkerung, insbesondere auf Kinder und Ältere, zu untersuchen.Quelle: University of Sunderland</description></item><item><title>Schimmelpilze im Kinderzimmer fördern Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1314719777625</link><description>Laut einer US-amerikanische Studie entwickeln Kinder, die in schimmeligen Räumen leben, deutlich häufiger Asthma.Ihr zufolge geben zwar vor allem genetische Faktoren wertvolle Hinweise auf ein mögliches Asthmarisiko. Doch Schimmelpilze im Wohnumfeld der Kleinen verdoppeln das Risiko nochmals.Für die Studie untersuchten die Forscher 176 Kinder mit erhöhtem Asthma- und Allergierisiko – und zwar im Alter von einem Jahr und dann im Alter von sieben Jahren. Denn erst ab sieben Jahren ist eine sichere Diagnose von Asthma möglich. Im Rahmen der Untersuchung gingen die Wissenschaftler möglichen Atemwegsbeschwerden auf den Grund und suchten nach verschiedenen Faktoren, die die Entstehung von Asthma befördern könnten. In diesem Zusammenhang ermittelten sie auch, wie stark die kleinen Studienteilnehmer zu Hause Schimmelpilzsporen ausgesetzt waren.Das Ergebnis: Bei 18 Prozent der Kinder, die an der Studie teilnahmen, wurde im Alter von sieben Jahren Asthma diagnostiziert. Dabei bestätigte sich, dass eine bestehende familiäre Vorbelastung wichtigster Risikomarker ist. Indes zeigt sich außerdem deutlich, dass die Schimmelpilzbelastung im häuslichen Umfeld die Asthmagefahr zusätzlich steigert. Allerdings nur bei Kindern im Alter von bis zu einem Jahr – hier lag diese mehr als doppelt so hoch. Bei Kindern ab einem Alter von sieben Jahren hatte die Schimmelpilzbelastung in den Wohnräumen der Studie zufolge keine entsprechenden Auswirkungen mehr.Fazit der Forscher: Die Studie sollte werdende Eltern dazu anregen, rechtzeitig Wasserschäden und die Schimmelbelastung in ihren Wohnräumen zu beseitigen, um die Gesundheit Ihrer Kinder zu schützen – vor allem wenn es in der jeweiligen Familie bereits bekannte Allergie- oder Asthmafälle gibt.Quelle: Annals of Allergy, Asthma &amp; Immunology</description></item><item><title>„Schule hat begonnen“</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1312780260285</link><description>Behörden in den USA appellieren an Eltern, das Management ihrer asthmakranken Kinder zum Schuljahresbeginn zu aktualisieren.Die durchschnittlichen Fehlzeiten asthmakranker Kinder in den USA rufen den Staat auf den Plan, die Eltern erkrankter Kinder an eine sehr genaue Überprüfung des Behandlungsplanes zu erinnern. Der Beginn des neuen Schuljahres sei ein guter Zeitpunkt, die Asthmamedikation zu überprüfen und auf notwendige Veränderungen hin anzupassen, so Peggy Gaddy, Koordinatorin der Gesundheitsbehörde für Asthmaprävention und -kontrolle.Die Asthma and Allergy Foundation of America stellte fest, dass Schüler aufgrund von Asthma mehr Fehltage aufweisen als wegen jeder anderen chronischen Erkrankung. Ein effektives Management auf der Grundlage eines sorgfältig dokumentierten Behandlungsplans kann dazu verhelfen, die Krankheitstage von Schülern zu reduzieren und ihnen dadurch auch mehr Möglichkeiten zu verschaffen, an den sozialen Aktivitäten der Schule teilzunehmen.Gaddy empfiehlt Kindern und Jugendlichen einen medizinischen Check-Up vor dem Ende der Sommerferien, um auf der Basis des aktuellen Gesundheitszustandes eine entsprechende Medikation sowie die Häufigkeit eigenständiger Kontrollen der Lungenfunktion festzulegen. Regelmäßige Folgetermine in der Arztpraxis gewährleisten gegebenenfalls notwendige Therapieanpassungen.Der Plan sollte zusätzliche Informationen für die Lehrer bereithalten, was bei einem akuten Asthmaanfall zu tun ist (praktische Maßnahmen, Telefonnummer des Notarztes und Hausarztes des Kindes) und welche Medikamente während schulischer Aktivitäten eingenommen werden müssen, sowie die Dokumentation bekannter oder möglicher Auslöser des Asthmas. Mit diesem Maßnahmenpaket könne laut der amerikanischen Gesundheitsbehörde eine größere Asthmakontrolle bei den jungen Patienten erreicht werden, die dazu beiträgt, unvorhergesehene Ausfallzeiten oder notfallmäßige Arztbesuche in der Schule zu verringern.Diese in den USA gegebenen Empfehlungen lassen sich ohne Weiteres auf andere Länder wie Deutschland übertragen und können dazu beitragen, vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.Quelle: Missouri Department of Health</description></item><item><title>„Schmuddelkinder“ im Vorteil?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1311778851125</link><description>Kinder, die in nicht übertrieben steril aufwachsen, sind laut Langzeitstudie besser gegen Asthma und Allergien gewappnet.„Kinder, die nach Herzenslust auch mal im Dreck spielen dürfen, haben ein niedrigeres Asthma-Risiko“, behauptet der Sozialmediziner Ulrich Keil von der Universität Münster. Seine These stützt der international anerkannte Experte auf Beobachtungen und Ergebnisse der 20 Jahre währenden „Internationalen Studie von Asthma und Allergien in der Kindheit“ (ISAAC). An der weltweit durchgeführten Studie nahmen mehr als 2 Millionen Kinder und Jugendliche teil.Dabei berücksichtigte Keil vor allem die Lebensumstände und das Umfeld der jungen Studienteilnehmer. Er stellte fest, dass das Asthma-Risiko in sogenannten Entwicklungsländern wie etwa Albanien geringer ist als in technisch höher entwickelten Industriestaaten wie beispielsweise Australien.Die Erkenntnisse des Sozialmediziners bestätigen die Hygiene-Theorie, die Folgendes aussagt: Das Immunsystem von Menschen, die in einer nicht so „steril überwachten“ Umgebung aufwachsen, entwickelt Strategien, um sich der vermehrten Angriffe von Bazillen, Sporen, Viren &amp; Co. zu erwehren.Wenn Eltern also das Allergie- und Asthmarisiko ihrer Sprösslinge senken wollen, sollten sie nachgiebig sein und ihre Kinder auch mal im Schmutz spielen lassen.Quelle: n-tv Wissen</description></item><item><title>Schützt Magenbakterium vor Asthma?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1310724051906</link><description>Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen weisen Zusammenhang von Helicobacter pylori-Vorkommen und Asthmarisiko nach.Die Entdeckung des Bakteriums Helicobacter pylori als häufiger Auslöser von Magengeschwüren im Jahr 1982 galt als Riesensensation. Zur Belohnung erhielten die Entdecker Robin Warren und Barry Marshall im Jahr 2005 den Nobelpreis. Was hat das mit Asthma zu tun? Möglicherweise sehr viel, denn mit dem Verschwinden des Magenbakteriums stieg die Verbreitung von Asthma.Über die zunehmende Verbreitung von allergischem Asthma in westlichen Industrienationen nach der erfolgreichen Bekämpfung des Bakteriums Helicobacter pylori mittels Antibiotika berichteten bereits verschiedene statistische Studien. Nun hat ein Team von Wissenschaftlern der Universitäten Mainz und Zürich um Christian Taube auch experimentell den Zusammenhang zwischen Magenbakterium und Asthma bestätigt. Sie konnten in ihrem Versuch zeigen, dass eine Infektion mit Helicobacter pylori vor allergischem Asthma schützt.Für ihre Studie infizierten die Forscher Mäuse mit dem Magenbakterium und konfrontierten sie mit asthmaauslösenden Allergenen. Sie stellten fest, dass Mäuse, die früh mit Helicobater pylori infiziert wurden, nicht oder nur geringfügig auf die Allergene reagierten. Die Nager waren anscheinend vor allergischem Asthma geschützt. Mäuse, die erst im „Erwachsenenalter“ mit dem Magenbakterium infiziert wurden, wiesen dagegen einen weitaus geringeren Schutz auf. Doch auch früh infizierte Mäuse verloren ihren Schutz, wenn bei ihnen das Bakterium mit einem Antibiotikum ausgerottet wurde.Was des einen Freud, ist des anderen Leid … Viele Magengeschwür-Patienten profitieren dank der Entdeckung des Magenbakteriums von der einfachen Therapiemöglichkeit ihrer Erkrankung. Der damit verbundene zunehmende Einsatz von Antibiotika trägt als „Nebenwirkung“ aber auch zur Zerstörung der Darmflora, die bei der Allergie- und Infektabwehr eine wesentliche Rolle spielt, bei – und so könnte als Kehrseite der Medaille die steigende Zahl von Asthmaerkrankungen in westlichen Industrienationen erklärt werden.Quelle: Journal of Clinical Investigation</description></item><item><title>„Kidscard“ für den Notfall</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1310024256781</link><description>Schüler in Waldbreitbach (Rheinland-Pfalz) sind die Ersten, die eine internetgestützte Notfallkarte mit sich tragen.Die „Kidscard“, entwickelt von der C.H. medical systems AG, ist eine internetgestützte Karte. Auf ihr befinden sich Informationen wie Blutgruppe, eventuelle Allergien, Telefonnummern der Eltern für Notfälle, Impfungen und wichtige Medikamente für Erkrankungen wie Asthma. Im Falle eines Notfalls kann der zuständige Arzt diese Informationen einsehen und seine Behandlungsmaßnahmen anhand der eingetragenen Daten ausrichten. Dafür muss er die PIN auf der Notfallkarte des Kindes frei rubbeln und die Leitstelle anrufen. Von dort erhält er die nötigen Informationen zum Krankheitshintergrund des betreffenden Kindes.Initiiert wurde die Einführung der Notfallkarte von der Konrektorin der Schule, Irmgard Paus, aufgrund der Erfahrung auf einer Klassenfahrt. Da war es passiert, dass ein Schüler sein Asthmaspray verbraucht und keinen „Nachschub“ bei sich hatte, die Eltern waren unter mehreren Telefonnummen nicht zu erreichen. Zwar bot ein anderes Kind, das ebenfalls an Asthma leidet, dem Mitschüler sein Spray an – da es sich aber um ein anderes Medikament handelte, stimmte die Lehrerin erst nach einigem Zögern diesem Vorschlag zu … glücklicherweise ging alles gut.Notfallsituationen können jedoch auch weit weniger glimpflich ablaufen. Für den Notarzt ist es deswegen immens wichtig, dass er so schnell wie möglich alle relevanten Informationen erhält. Genau an diesem Punkt setzt die Notfallkarte an. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Kidscard von Eltern, Betreuern und Medizinern bisher sehr gut aufgenommen wird.Quelle: Rhein Zeitung</description></item><item><title>Der Neun-Punkte-Plan für weniger Asthmaattacken</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1309352500063</link><description>Es liegt auch in Ihrer Hand: Mit einfachen, aber wirkungsvollen Tricks lässt sich das Asthmarisiko oftmals reduzieren.Asthmaattacken sind quälend, verursachen Fehlzeiten in der Schule und am Arbeitsplatz und machen manche ungewollte Klinikeinweisung nötig. In vielen Fällen helfen jedoch schon ein paar kleine Maßnahmen im heimischen Umfeld, um Atemnotanfällen vorzubeugen.Der Neun-Punkte-Plan für zu Hause:1.     Nur draußen rauchen. Sowohl aktives als auch passives Rauchen kann Asthmaanfälle hervorrufen. Deshalb sollten Sie den Griff zum Glimmstengel am besten ganz unterlassen. Wenn es denn schon „sein muss“: Bitte nur außerhalb der eigenen vier Wände oder des Autos rauchen. Der Qualm bleibt draußen und setzt sich nicht in den Innenräumen fest.2.     Gute Nacht, Milben. Hausstaubmilben können Asthmaanfälle hervorrufen. Matratzen, Bettdecken und Kissen sollten deswegen mit einem staubdichten Bezug überzogen werden. Außerdem sollten Sie die Bettwäsche einmal pro Woche bei mindestens 60 Grad waschen.3.     Regelmäßiges Abstauben zahlt sich aus. Wischen mit einem feuchten Lappen und regelmäßiges Saugen verringern die Staubbelastung. Spezielle Filter für Staubsauger tragen zusätzlich dazu bei, die Staubbelastung der Luft zu reduzieren.4.     Befreien Sie sich von unwillkommenen Gästen. Kakerlaken und anderes Ungeziefer werden besonders durch Müll angezogen. Bringen Sie Abfälle immer raus und wischen Sie Verschmutzungen auf. Essen und Essensreste sollten in luftdichten Behältern aufbewahrt werden.5.     Weniger Sprühen. Anstelle von Pestizid-Sprays sollten Sie Köder oder Fallen einsetzen, um Plagegeister aus dem Haus zu vertreiben. Wenn Sprays doch vonnöten sind, ist es ratsam, nach dem Gebrauch ausgiebig zu lüften und das Zimmer für einige Stunden zu meiden.6.     Schimmel verhindern. Auch Schimmel kann bekanntermaßen Asthmaattacken auslösen. Vermeiden Sie übermäßige Feuchtigkeit in den Innenräumen, damit reduzieren Sie auch das Schimmelrisiko. Waschen und trocknen Sie beispielsweise harte Oberflächen sofort nach Gebrauch.7.     Lüften. Durch Lüften senken Sie die Zimmerfeuchtigkeit und reduzieren so das Asthmarisiko durch Schimmel und Staubmilben. Öffnen Sie das Fenster, wenn Sie kochen oder duschen. Außerdem sollten Sie undichte Rohre oder andere ungewollte Feuchtigkeitsquellen abdichten oder schließen.8.     Haustiere vom Schlafzimmer fernhalten. Schuppen, Urin und Speichel eines Haustiers können das Risiko für einen Asthmaanfall erhöhen. Am besten bleiben Tiere ganz draußen. In jedem Fall sollten sie dem Schlafzimmer fernbleiben.9.     Planen. Erarbeiten Sie mit Ihrem Arzt einen Asthma-Management-Plan, in dem Informationen über Asthmaauslöser und Behandlungsmaßnahmen enthalten sind.</description></item><item><title>„Kerniges“ Risiko </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1308064923750</link><description>Häufiger Verzehr von Nüssen während der Schwangerschaft erhöht laut niederländischer Untersuchung Asthmarisiko bei Kindern.Studienleiterin Saskia Willers von der Universität Utrecht und ihr Team untersuchten, inwiefern sich die Essgewohnheiten der werdenden Mütter auf das Asthmarisiko ihrer Kinder auswirkten. Dabei befragten sie 2.800 Frauen, wie häufig sie Gemüse, frisches Obst, Fisch, Eier, Nüsse und Milch zu sich nahmen. Die Daten der Kinder bezüglich Asthmasymptomen und Allergien wurde bis zu deren achtem Lebensjahr ermittelt, die kindlichen Ernährungsgewohnheiten waren für die Wissenschaftler vor allem im Alter von zwei Jahren interessant.Mehrheitlich konnte kein Zusammenhang der getesteten Lebensmittel während der Schwangerschaft und einer etwaigen Asthmaneigung beim Nachwuchs festgestellt werden. Lediglich bei Nüssen und Nussprodukten wurden die Forscher fündig: Fast 50 Prozent der Kinder entwickelten Anzeichen von Asthma und Allergien – im Gegensatz zu den Sprösslingen, deren Eltern während der Schwangerschaft weitgehend auf Nüsse verzichtet hatten.Willers geht davon aus, dass die Allergene primär aus Erdnussbutter stammen – einen Beleg dafür gibt es jedoch nicht, da keine Spezifizierung der konsumierten Nüsse vorgenommen worden war. Eine allgemeine Ernährungsempfehlung für Schwangere wollte die niederländische Expertin aus den bisherigen Studienergebnissen deshalb nicht ableiten. Das Fazit der Studienautorin lautet vielmehr: Für Schwangere ist es wichtig, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren – zu viel oder zu wenig von einem Lebensmittel tut nie gut!Quelle: American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine</description></item><item><title>Dicke Kinder neigen eher zu Allergien</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1307365165328</link><description>Zu viel Babyspeck kann nicht nur späteres Übergewicht, sondern auch die Neigung zu Allergien und Asthma fördern.Eltern sollten darauf achten, dass ihr Säugling nicht allzu viel Babyspeck ansetzt. Denn pummelige Babys werden später leichter übergewichtig als solche, die sich mit dem Zunehmen mehr Zeit lassen. Das ist nicht nur im Hinblick auf die allgemeine Gesundheit wichtig: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Übergewicht auch ein Risikofaktor für die Ausbildung von Allergien ist.Aus diesem Grund empfehlen Allergologen und Kinderärzte, Säuglinge in den ersten Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Studien belegen, dass gestillte Kinder bei gleichem Wachstum langsamer an Gewicht zulegen und später seltener zu Übergewicht neigen als Babys, die herkömmliche Fläschchennahrung bekommen.Die Auswertung sieben verschiedener Studien mit mehr als 300.000 Teilnehmern zeigt, dass übergewichtige Menschen mit einem Body-Mass-Index von über 25 bereits ein um 50 Prozent erhöhtes Risiko für allergisches Asthma haben als Normalgewichtige.Noch ist der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Allergierisiko nicht eindeutig geklärt – Wissenschaftler vermuten, dass entzündungsvermittelnde Botenstoffe, die von Fettgewebe produziert werden, eine Rolle spielen.Eine Broschüre zum Thema „Allergieprävention und Ernährung“ können Sie kostenlos via Internet oder per Post bei der Deutschen Haut- und Allergiehilfe e. V., Heilsbachstraße32, 53123 Bonn, bestellen.Quelle: Respiratory and Critical Care Medicine</description></item><item><title>Ausdauersport ist auch bei schwerem Asthma zu empfehlen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1306933489218</link><description>Sport verringert ebenso die Symptome der chronischen Atemwegserkrankung wie Anzeichen von Angst und Depressionen.Ausdauersport ist seit Langem dafür bekannt, körperliche Fitness und Lebensqualität zu verbessern. Im Fokus einer Studie von Professor Martin Kohlhäufl aus der Klinik Schillerhöhe in Stuttgart stand aber vor allem die Fragestellung, inwieweit Sport sich auf Asthma und Stress auswirkt.Dazu wurden 101 Teilnehmer mit mittelgradigem oder schweren Asthma ausgesucht. Jeder Patient erhielt eine Asthmaschulung und mehrere Sitzungen Atemphysiotherapie. Die Trainingsgruppe, die aus 50 Teilnehmern bestand, absolvierte zusätzlich zweimal pro Woche ein Ausdauertraining. Schon nach drei Monaten zeigte sich eine deutliche Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit in der Trainingsgruppe.Auch die Lebensqualität der trainierten Teilnehmer verbesserte sich, wie aus den Auswertungen der Angst- und Depressionsfragebögen deutlich wurde. In Bezug auf die Symptome zeigte sich ebenso, dass Patienten der Trainingsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 24 asthmafreie Tage gegenüber 16 symptomfreien Tagen im Vorteil waren.Ausdauersport lässt sich also durchaus für Asthmapatienten empfehlen. Jedoch sollten einige Maßnahmen getroffen werden, um einem eventuellen Asthmaanfall vorzubeugen. Dazu gehört auch eine gründliche Aufwärmphase. Abrupte Wechsel zwischen Belastungs- und Ruhephasen bitte vermeiden und am Ende des Trainings die Belastung langsam herunterfahren.  Das Asthmaspray sollte bei den sportlichen Aktivitäten zudem immer griffbereit sein.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>„You Can Control Your Asthma” </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1305891482312</link><description>„Du kannst dein Asthma kontrollieren“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Welt-Asthma-Tag mit zahlreichen Aktivitäten.Der Welt-Asthma-Tag findet jedes Jahr am ersten Dienstag im Mai statt. Dieses Jahr nahmen 116 Länder mit den unterschiedlichsten Projekten teil. Ins Leben gerufen wurde dieser besondere Tag 1998 durch die Global Initiative for Asthma (GINA) mit dem Ziel, die Öffentlichkeit über Asthma zu informieren und sie für die Wichtigkeit des Themas zu sensibilisieren. Aktuell leiden fünf Prozent der Weltbevölkerung, also rund 300 Millionen Menschen, an der chronischen Lungenerkrankung. Diese Zahl, anlässlich des Welt-Asthma-Tages von der GINA veröffentlicht, basiert auf Studien in mehr als 80 Ländern.Gemäß des Slogans „You Can Control Your Asthma“ wurde betont, wie wichtig eine leitliniengerechte Asthmatherapie ist. Davon seien jedoch laut aktuellen Studien auch viele in Deutschland lebende Betroffene noch weit entfernt. Des Weiteren wurde jedem Patienten empfohlen, folgendes Fünfpunkte-Programm zu beherzigen, mit dem sie ihre Asthmabeschwerden positiv beeinflussen können.Sie sollten dabeiQuelle: Global Initiative For Asthma</description></item><item><title>„Brennende“ Erkenntnis</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1305543009031</link><description>Sodbrennen kann das Risiko erhöhen, an Asthma zu erkranken. Dies bestätigt eine neue Studie amerikanischer Forscher.Zwischen 50 und 90 Prozent der Asthmatiker leiden häufig an Sodbrennen. Die Verbindung der beiden Krankheiten wurde schon in den 70er-Jahren vermutet, jedoch wusste man nicht, ob Sodbrennen das Risiko für Asthma erhöht oder ob eine umgekehrte Wechselwirkung vorliegt. Eine neue Studie von Wissenschaftlern der Duke University hat dieses Rätsel nun gelüftet und festgestellt, dass ersteres der Fall ist.Sodbrennen entsteht, wenn Magensäure die Speiseröhre aufsteigt. Dabei kann es passieren, dass kleine Tropfen der Magensäure inhaliert werden. Um diesen Vorgang zu simulieren ließ man eine Gruppe von Mäusen im Experiment kleine Mengen des sauren Magensaftes über einen Zeitraum von acht Wochen einatmen.Eine andere Gruppe von Mäusen inhalierte während dieser Zeit verschiedene Allergieauslöser (Allergene). Dabei stellte die Forschergruppe fest, dass die Immunsysteme der Mäuse sehr unterschiedlich reagierten. Während die Gruppe von Mäusen, die die Allergene eingeatmet hatten, eine ausgewogene Immunantwort zeigte, ließ sich bei der anderen Gruppe feststellen, dass sie viele T-Helfer-Zellen vom Typ 2 entwickelt hatten. Diese Helferzellen stehen im engen Zusammenhang mit der Entstehung von Asthma.Um Sodbrennen zu vermeiden empfiehlt es sich, kleinere und leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen und den Konsum von Alkohol, Tee und Kaffee zu reduziere. Ausgeglichene Bewegung wirkt Sodbrennen ebenso entgegen wie eine Hochlagerung des Oberkörpers während des Schlafens.Quelle: Lungenärzte im Netz</description></item><item><title>Diabetes verdoppelt Asthmagefahr </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1304437933875</link><description>Typ-2-Diabetes steigert das Asthmarisiko. Zu diesem Ergebnis gelangen eine dänische ebenso wie eine US-amerikanische Studie.Die amerikanische Forscher fanden heraus, dass die Gefahr für Asthmatiker, an Diabetes zu erkranken, doppelt so hoch ist wie für den Rest der Bevölkerung. Sie hatten für ihre Untersuchung die Daten von 2.400 Asthma-Patienten und 4.800 Kontrollpersonen ohne Atembeschwerden analysiert.Allerdings wenden Kritiker ein, dass in der Studie Faktoren wie Übergewicht und körperliche Aktivitäten nicht berücksichtigt wurden. So befanden sich im Vergleich zur Kontrollgruppe in der Asthmagruppe möglicherweise mehr Patienten mit Übergewicht und mangelnder körperlicher Betätigung, die entsprechend mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Diabetes entwickeln.Nichtsdestoweniger wurden die Ergebnisse aus den USA, die auf der Jahrestagung der American Academy of Allergy, Asthma &amp; Immunology in San Francisco vorgestellt worden waren, durch aktuelle dänische Daten bestätigt. An der skandinavischen Studie hatten  rund 34.000 Zwillinge teilgenommen.Das Ergebnis: Männer mit Typ-2-Diabetes wiesen ein Asthma-Risiko von rund 14 Prozent auf, Männer ohne Diabetes dagegen von nur knapp acht Prozent. Auch wenn Faktoren wie Lebensalter, Body Mass Index und Rauchen berücksichtigt wurden, blieb das Asthmarisiko von Diabetikern deutlich erhöht und zwar um 70 Prozent. Bei den Frauen lag es sogar um 88 Prozent höher: 17 Prozent der Diabetikerinnen und nur zehn Prozent der Nicht-Diabetikerinnen litten an Asthma.Quellen:Journal of Allergy and Clinical Immunology, Allergy</description></item><item><title>Vom Heuschnupfen zum Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1303895288968</link><description>Was als Heuschnupfen beginnt, geht oftmals in ein chronisches Asthma mit beispielsweise trockenem Reizhusten über.Die betroffenen Patienten leiden anfangs neben dem Heuschnupfen an asthmatischen Symptomen wie trockenem Reizhusten.Werden die Heuschnupfenbeschwerden auf die leichte Schulter genommen, entwickelt sich in vielen Fällen ein saisonales Asthma, das Pollenasthma, das später in ganzjähriges Asthma übergehen kann.Dabei kommt es zu einem sogenannten Etagenwechsel: Die Entzündung der Schleimhäute wandert von den oberen in die unteren Atemwege und ruft so typische Asthmabeschwerden wie Husten und Atemnot hervor.Um eine chronische Erkrankung zu verhindern, sollte schon zu Beginn des Pollenasthmas gehandelt werden. Professor Karl-Christian Bergmann vom Allergie-Centrum-Charité in Berlin verweist dabei auf die Wichtigkeit einer spezifischen Immuntheraphie. Dadurch kann der Ausbruch des ganzjährigen Asthmas verhindert und das saisonale Pollenasthma wieder rückgängig gemacht werden. Um darüber hinaus die Beschwerden der Betroffenen zu lindern, werden Asthmamedikamente wie Kortikosteroide verabreicht. Quelle: Ärzte Zeitung.de</description></item><item><title>Klimawandel hat Einfluss auf Pollenflugverhalten</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1302866571343</link><description>Meteorologen und Mediziner sehen Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Pollenflug. Allergiker spüren die Auswirkungen besonders.Berliner Meteorologen haben beispielsweise herausgefunden, dass sich die Blühdauer der Birke durch den globalen Temperaturanstieg mit seiner vermehrten Kohlendioxid-Emission verändert hat. In den vergangenen 24 Jahren sei die Temperatur in Berlin im Schnitt um 0,7 Grad gestiegen, der Blühbeginn der Birke habe sich um zehn Tage nach vorne verschoben. Insgesamt sei die Blütezeit der Birke heute acht Tage länger als Mitte der 80er-Jahre. „Allergiker haben heute also gut eine Woche länger Beschwerden“, resümiert der Berliner Wetterforscher Thomas DümmelUnd Allergologen wie etwa Professor Karl-Christian Bergmann vom Deutschen Polleninformationsdienst untermauern die Beobachtungen um Zusammenhänge zwischen Klimawandel, Pollenflug und dem Auftreten von Allergien.In Gewächshaus-Versuchen zeigte sich, dass Pflanzen, die einer erhöhten Kohlendioxid-Menge ausgesetzt waren, nicht nur stärker wuchsen und früher blühten, sondern auch erheblich mehr Pollen produzierten. Mittlerweile reagieren 45 Prozent der jungen Erwachsenen in Deutschland sensibel auf Pollen.Zudem habe das insgesamt wärmere Klima den Effekt, dass Pflanzen in ganz neuen Regionen siedeln – wie etwa das aus den USA stammende und sich derzeit in Mitteleuropa rasant ausbreitende Ambrosiakraut.Und schließlich verstärke die Klimaerwärmung nicht zuletzt die vertikalen Winde, so die Experten. Dadurch werden Pollen in hohen Luftschichten über viel größere Entfernungen hinweg verbreitet als gewöhnlich. Die Folge: Allergiker können für Pollen sensibilisiert werden, die an ihrem Wohnort eigentlich gar nicht vorkommen.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Asthma und Allergien im „Visier“ der Forscher</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1302782374031</link><description>ISAAC: Weltweit einzigartige Langzeitstudie zu Asthma und Allergien zieht nach 20 Jahren Forschungstätigkeit Bilanz.1991 fiel der Startschuss für die „International Study of Asthma and Allergies in Childhood“ (ISAAC). Seitdem sind in der groß angelegten Studie zwei Millionen Kinder und Jugendliche in 106 Ländern untersucht worden.Mit ISAAC wurde die Häufigkeit und Verbreitung von Asthma-, Allergie- und Ekzem-Symptomen erforscht. Um die Entwicklung der Krankheiten zu untersuchen, befragten die Wissenschaftler Eltern von sechs bis sieben Jahre alten Kindern. 13 bis 14 Jahre alte Jugendliche füllten die standardisierten Fragebögen selbstständig aus.Drei Phänomene stellten sich deutlich heraus. Eine gesunde Lebensweise wie ausgewogene Ernährung und Verzicht auf Zigaretten kann schützen. Asthma und Allergien sind im Osten Deutschlands seltener als im Westen. Und: Je reicher ein Staat, desto größer ist dort offenbar das Asthmaproblem.Deutschland liegt nach Angaben der Universität Münster bei allen untersuchten Symptomen im Mittelfeld. Der Unterschied zwischen den beiden deutschen Studienzentren Münster und Greifswald sei zwar relativ gering, aber statistisch signifikant. In Greifswald sind die Kinder und Jugendlichen hinsichtlich Atemwegserkrankungen und Allergien gesünder.Eine mögliche Erklärung: Kinderkrippen waren und sind auf dem Gebiet der ehemaligen DDR weiter verbreitet, so die Uni. Die Kinder würden deshalb stärker mit Keimen konfrontiert, sodass sich ihr Immunsystem dadurch besser entwickeln könne.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Asthma-Aktionsplan: Einfache Maßnahme mit großer Wirkung</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1302162905156</link><description>Kinder mit häufigen Notfallbehandlungen verbesserten ihre Asthmakontrolle mithilfe einer schriftlichen Anweisung.Zu diesem Ergebnis kam eine kanadische Untersuchung unter Leitung von Francine Ducharme vom Research Center in Montreal. „Der Besuch einer Notfallambulanz wegen Asthma ist häufig ein Zeichen für mangelndes Behandlungsmanagement“, erklärte Ducharme ihre wissenschaftliche Motivation.In der Studie erhielten Kinder, die wegen einer Verschlechterung ihres Asthmas eine Notfallambulanz aufsuchen mussten, ihr Arzneimittelrezept gemeinsam mit schriftlichen Anweisungen zu Anwendung, Einnahmezeit, Dosierung etc. ausgehändigt. Eine Kontrollgruppe erhielt lediglich das Rezept ohne Aktionsplan. Im Ergebnis zeigten die Patienten, die sich an der strukturierten Vorlage des Notfallmediziners orientieren konnten, eine deutlich verbesserte Therapietreue. Sie befolgten zu einem größeren Anteil die Empfehlungen des Arztes in Bezug auf die inhalative wie orale Medikation sowie die medizinische Weiterbehandlung.Bei den 219 Teilnehmern der Studie handelte es sich größtenteils um Vorschulkinder. Allerdings wiesen sie in Bezug auf die unregelmäßige Einnahme der Langzeitmedikation und mangelnde Informationen über ihre Erkrankung Ähnlichkeiten mit älteren Patientengruppen auf, sodass sich die Ergebnisse der Studie auch auf ältere Kinder und Erwachsene übertragen lassen, hofft Ducharme.Quelle: Department of Pediatrics, Research Centre, CHU Sainte-Justine, Montreal</description></item><item><title>Dreifach gesteigertes Asthmarisiko durch Übergewicht </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1301922908593</link><description>Amerikanische Studie untersucht negative Folgen überzähliger Pfunde in der Kindheit und Zusammenhang mit Asthmawahrscheinlichkeit.Wie wichtig es ist, bei Kindern auf eine gesunde Ernährung zu achten und nach Möglichkeit Übergewicht zu vermeiden, zeigt ein weiteres Mal eine amerikanischen Studie: Jungen, die in ihrer Kindheit übergewichtig waren, haben als Erwachsene ein dreifach höheres Asthmarisiko im Vergleich zu normalgewichtigen Jungen, berichteten US-Wissenschaftler auf der Jahrestagung der „American Academy of Allergy, Asthma &amp; Immunology“ in San Francisco.Minto Porter und Kollegen vom Detroiter „Henry Ford Hospital“ untersuchten in einer Langzeitstudie den Zusammenhang zwischen Übergewicht in der Kindheit und Asthma im jungen Erwachsenenalter. Sie ermittelten bei Kindern im Alter von sechs bis acht Jahren den Body-Mass-Index (BMI) und erfassten zu einem späteren Zeitpunkt, ob es zu einer Asthmaerkrankung gekommen war. Das Ergebnis der Untersuchung: 10,6 Prozent der übergewichtigen Sechs- bis Achtjährigen litten als 18- bis 20-Jährige an Asthma. Bei jungen Erwachsenen, die als Kinder normalgewichtig waren, lag die Quote der Asthmaerkrankungen dagegen bei 3,2 Prozent.Auch Mädchen, die als Kind zu viele Pfunde aufwiesen, hatten ein deutlich höheres Risiko, später an Asthma zu erkranken. Hier liegt die Quote der Studie nach bei 19,6 Prozent im Vergleich zu 10,3 Prozent bei Normalgewichtigen, die im Alter von 18 bis 20 Jahren an der chronischen Lungenerkrankung litten.Quelle: The Journal of Allergy and Clinical Immunology</description></item><item><title>Eisenmangel in der Schwangerschaft erhöht Asthmarisiko</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1300451899781</link><description>Eisenmangel der Mutter während der Schwangerschaft könnte laut einer amerikanischen Studie beim Nachwuchs zu Atemproblemen führen.In die Untersuchung eingeschlossen wurden 597 Familien, die zuvor an einer Studie über Asthma in der Schwangerschaft teilgenommen hatten. Zwölf Prozent der Mütter aus diesen Familien hatten während ihrer Schwangerschaft an einer Anämie gelitten – offenbar mit Folgen für ihre Sprösslinge: 22 Prozent der Kinder zeigten in ihrem ersten Lebensjahr wiederholt einen keuchenden oder pfeifenden Atem und 17 Prozent hatten im Alter von sechs Jahren Asthma.Die Studie weist nicht nur eine Verbindung zwischen Anämie in der Schwangerschaft und der Gesundheit der kindlichen Atemwegege nach. Es zeigte sich ebenso, dass der Effekt der Anämie in der Schwangerschaft noch größer ist, wenn die Mütter selbst Asthmatikerinnen sind.Die Botschaft für Mütter lautet den Forschern zufolge, dass sie ihre Eisenpräparate auch während der Schwangerschaft einnehmen sollten, um ihren Nachwuchs möglicherweise vor Atemwegserkrankungen zu schützen.Quelle: American College of Allergy, Asthma and Immunology</description></item><item><title>Asthmaattacken nach Facebookbesuch</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1299512211546</link><description>Eine italienische Studie kommt zu dem Ergebnis, dass auch soziales Networking auf Facebook Asthmaanfälle auslösen kann.Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass psychischer Stress eine mögliche Ursache von Asthmaanfällen ist. In ihrer Untersuchung stellen die Wissenschaftler nun den Fall eines 18-jährigen Asthmapatienten vor, der seine Symptome mit Hilfe entsprechender Medikation bislang gut „im Griff“ hatte. Plötzlich jedoch stellte sich eine Verschlechterung der Krankheitssituation ein, die einen Zusammenhang mit der Nutzung von Facebook nahelegt.Der junge Asthmatiker hatte bei einem Blick auf die Facebookseite seiner Ex-Freundin feststellen müssen, dass sie ihn von ihrer „Freundeliste“ gestrichen, dafür aber eine Reihe anderer junger Männer neu aufgenommen hatte. In der Folgezeit entwickelte er Atemnot und Anfälle, sobald er sich bei Facebook einloggte und versuchte, erneut auf ihre Freundeliste zu gelangen, oder ihr Foto auf ihrem Nutzerprofil sah.Die Peakflow-Messung vor und nach dem Einloggen ins Internet zeigte einen Unterschied der Atemleistung  von 20 Prozent. Andere mögliche Auslöser für diese Exazerbationen konnten mit Hilfe der Krankengeschichte und einer körperlichen Untersuchung sorgfältig ausgeschlossen werden. Mit Unterstützung eines Psychiaters verzichtete der Patient in der Folgezeit auf die Nutzung von Facebook. Die Asthmaattacken ließen nach.Fazit der Forscher: Aufgrund der hohen Prävalenz von Asthma, besonders bei jungen Menschen, sollten Faktoren wie die Nutzung von Facebook bei der Suche nach Ursachen für eine Asthmaverschlechterung künftig berücksichtigt werden.Quelle: The Lancet  </description></item><item><title>Bakterien und Pilze schützen vor Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1298651669343</link><description>Zum Phänomen, warum „Landkinder“ seltener an Asthma erkranken, gibt es immer wieder neue und interessante Erkenntnisse.So präsentiert aktuell ein internationales Team rund um Forscher der Ludwig Maximilians Universität (LMU) in München, die schon in der Vergangenheit intensiv zum Thema geforscht haben, interessante Erklärungsansätze.Im Rahmen zweier großer internationaler Studien zum Thema untersuchten die Wissenschaftler Schulkinder aus Bayern. Sie verglichen dabei Kinder, die auf einem Bauernhof aufwachsen, mit Kindern aus denselben ländlichen Gebieten, die nicht auf einem Bauerhof leben. Sie analysierten den Staub aus den Kinderzimmern im Hinblick auf Pilze und Bakterien. Dabei stellte sich heraus, dass die Bauernkinder mit wesentlich mehr Umweltmikroben in Berührung kommen als die anderen Kindern aus der Region. Und je größer die Vielfalt von Bakterien und Pilzen, desto geringer ist das Asthma-Risiko.Wie es dazu kommt, ist jedoch unklar. Die Forscher haben derzeit zwei Vermutungen: Möglicherweise regt die Kombination verschiedener Umweltkeime das angeborene Immunsystem an und verhindert eine asthmabegünstigende Immunlage. Denkbar ist ferner, dass der Kontakt mit den unterschiedlichen Mikroben die übermäßige Besiedlung der unteren Atemwege mit asthmaauslösenden Keimen verhindert. Vermutlich reicht dabei die Vielfalt alleine nicht aus. Der Schutz vor Asthma ergibt sich aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Kombination ganz bestimmter Arten. In ihrer Untersuchung konnten die Wissenschaftler bereits einige in dieser Hinsicht besonders interessante Bakterien und Pilze identifizieren.Der Weg zur Behandlung sei zwar noch weit, aber es stünden nun zumindest Kandidaten für eine Impfstoffentwicklung zur Verfügung“, erklären sie. Jetzt geht es darum, dem Zusammenhang zwischen der Präsenz bestimmter Mikroorganismen im Hausstaub und dem Schutz vor Asthma weiter auf den Grund zu gehen.Quelle: New England Journal of Medicine</description></item><item><title>Familienmahlzeit gut für Asthma-Kids</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1298283886437</link><description>Gemeinsamen Mahlzeiten und Kommunikation fördern Gesundheit und Wohlbefinden von Kindern und Jugendlichen.Auch Kinder mit Asthma profitieren von der gemeinsam verbrachten Zeit – so das Ergebnis einer US-amerikanischen Studie. An der Untersuchung hatten 200 Familien mit Kindern in Alter von fünf bis zwölf Jahren, die an schwerem Asthma litten, teilgenommen. Grundlage der Studie bildeten Videoaufzeichnungen, die während der Familienmahlzeiten gemacht worden waren. Diese werteten die Wissenschaftler im Hinblick auf Dinge wie Gespräche oder Medienkonsum aus. Sie fanden dabei heraus, dass die Qualität des sozialen Austauschs während des gemeinsamen Essens direkt mit dem Gesundheitszustand der Kinder verknüpft war. Dies galt für Faktoren wie Lungenfunktion und Atemnot – insbesondere, wie die Erkrankung den Alltag beeinträchtigt und die Betroffenen von bestimmten Aktivitäten abhält.Zwar dauerten die Mahlzeiten im Durchschnitt nur 18 Minuten. Doch in Familien, die während der Mahlzeiten über die Erlebnisse des Tages sprachen, die echtes Interesse an den Aktivitäten ihrer Kinder bekundeten und elektronische Geräte ausschalteten, verfügten die Kinder über einen besseren Gesundheitszustand. Anders sah es dagegen in Familien aus, in denen die betreuende Person weniger gut ausgebildet war, aber auch in Minderheitenfamilien und Familien mit Alleinerziehenden. Hier gab es mehr Unterbrechungen während der Mahlzeiten, es wurde ferngesehen oder mit dem Handy telefoniert, dafür jedoch weniger Zeit mit Gesprächen über die Ereignisse des Tages verbracht. Dieser „untergeordnete“ Verlauf der Mahlzeit war mit einer schlechteren Gesundheit verbunden.Beinahe sieben Millionen amerikanische Kinder leiden an Asthma. Die Wissenschaftler sehen in ihren Forschungsergebnissen eine interessante Möglichkeit, deren Lebensqualität zu verbessern: Mahlzeiten seien für die große Mehrheit der Familien mit kleinen Kindern, Schulkindern und Heranwachsenden ein regelmäßiges Ereignis, betonen sie. Damit bilden sie ihrer Auffassung nach ein ideales Umfeld für Initiativen zur Gesundheitsförderung und Prävention. Von Politikern wie Hausärzten ließen sie sich als ein einfaches und leicht zugängliches Instrument zur Verbesserung des Wohlbefindens von Kindern mit Asthma nutzen.Quelle:Child Development</description></item><item><title>Wenn Raucher „auf den Hund kommen“</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1297181288953</link><description>Kinder, die im ersten Lebensjahr mit mehreren Allergenen gleichzeitig in Berührung kommen, haben ein erhöhtes Asthmarisiko.Dass Passivrauchen das Asthmarisiko von Kindern beeinflusst, ist keine Neuigkeit. Und auch der Zusammenhang zwischen Hundeallergenen und Asthma ist bestens bekannt. Eine neue Studie eines kanadischen Forschertteams des Vancouver General Hospitals in Vancouver untersuchte jedoch nun erstmals den Einfluss mehrerer gleichzeitiger Faktoren auf die Entwicklung von kindlichem Asthma.Die Forscher um Studienleiter Chris Carlsten untersuchten dazu die Schadstoff- und Allergenbelastung von Kindern im ersten Lebensjahr sowie die Belastung durch Passivrauchen. Weiterhin wurden die Innenraumluft und die Exposition von Hundeallergenen in die Untersuchung einbezogen.Die Ergebnisse zeigten, dass die Asthmarate im Alter von sieben Jahren signifikant erhöht war. Kinder, die vermehrt Hundeallergenen und gleichzeitig einer hohen Innenraumbelastung oder Zigarettenrauch ausgesetzt waren, entwickelten eine 4,8-fach beziehungsweise 2,7-fach höhere Asthmarate als Kinder ohne diese kombinierte Belastung.Quelle: European Respiratory Journal</description></item><item><title>Emission von Räucherwerk kann zu Asthma beitragen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1296463080843</link><description>Taiwanesische Forscher untersuchen Zusammenhang zwischen Asthmarisiko und dem häufigem Abbrennen von Räucherstäbchen &amp; Co.Ob Schnüre oder Stäbchen, Kerzen oder Kegel – Räucherwerk in allen Formen erfreut sich nicht nur in asiatischen Haushalten und Tempeln, sondern auch hierzulande zunehmender Beliebtheit.Eine aktuelle Studie um den taiwanesischen Wissenschaftler Y. L. Leewarnt allerdings vor den gesundheitsschädlichen Folgen übermäßigen Gebrauchs der aus Baumharzen, Hölzern oder Kräutern gewonnenen Extrakte, die für den Räucherbedarf Verwendung finden.An der taiwanesischen Untersuchung nahmen 3.764 Kinder teil. Sie und ihre Eltern füllten standardisierte Fragebögen aus, die Aufschluss über Atemwegsbeschwerden und den Gebrauch von Räucherwaren gaben. Mit statistischen Mitteln konnte ein deutlicher Zusammenhang  aufgezeigt werden: Je öfter innerhalb der Wohnung Räucherkerzen angezündet wurden, umso größer war das gegenwärtige Asthma-Risiko der Kinder. Insgesamt wiesen die jungen Menschen ein um 36 Prozent erhöhtes Risiko auf, an Asthma bronchiale zu erkranken.Das zeigte sich in der Häufigkeit von Atembeschwerden besonders in der Nacht und beim Sport und damit einhergehend auch in einem höheren Verbrauch an Asthma-Medikamenten.Ein gelegentliches Inhalieren der durch das Abbrennen freigesetzten Duftstoffe ist nach bisherigen Erkenntnissen aus gesundheitlicher Sicht wohl vertretbar – vor der ausgiebigen Verwendung von Räucherwerk warnen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) aufgrund der in Taiwan gewonnenen Ergebnisse jedoch ausdrücklich.Quelle: European Respiratory Journal</description></item><item><title>Frauen mit Asthma sollten beim Hausputz nicht übertreiben</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1295864323485</link><description>Eine amerikanische Studie vergleicht Folgen intensiven Putzens im Haushalt bei asthmatischen und nicht asthmatischen Frauen.Forscher vom College of Medicine der University of Cincinnati unter der Leitung von Jonathan Bernstein beobachteten zwölf Wochen lang 25 Asthmatikerinnen und 19 gesunde Frauen, die sich in ihren Familien hauptsächlich um den Haushalt kümmerten. Die Frauen waren zwischen 18 und 65 Jahre alt. Die gesunden Versuchsteilnehmerinnen putzten rund 1,8 Stunden pro Tag, die Asthmatikerinnen rund 1,5 Stunden.Die Wissenschaftler beurteilten den Einfluss der Hausarbeit und der verwendeten Putzmittel in Hinblick auf den oberen Atemwegstrakt und Symptome wie juckende, laufende oder gereizte Nase sowie den unteren Atemwegstrakt und Symptome wie Husten, Keuchen, Brustenge und Luftnot. Daneben standen Messungen der Atemkapazität mit dem Peakflow-Meter vor und nach der Putzarbeit auf dem Programm.Das Ergebnis: Nach der Putzarbeit zeigten beide Gruppen Symptome im oberen Atemtrakt, während im unteren Atemtrakt nur die Asthmatikerinnen Beschwerden aufwiesen. Die Peakflow-Messung zeigt weder bei den Asthmatikerinnen noch bei den Frauen ohne Asthma einen Unterschied von „Vorher zu Nachher“.Frühere Studien haben bereits belegt, dass professionelle Reinigungskräfte zu den Berufsgruppen gehören, die in Gefahr sind, Asthma zu entwickeln. Die Forscher der University of Cincinnati halten weitere Studien für sinnvoll, um diesen Zusammenhang noch genauer herauszuarbeiten.Quelle: Annals of Allergy, Asthma and Immunology</description></item><item><title>Babyschwimmen kann Asthmarisiko erhöhen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1295282819968</link><description>Der Hallenbadbesuch für asthmagefährdete Kleinkinder unter zwei Jahren kann bislang unbekannte Risiken mit sich bringen.Das Babyschwimmen bringt viele Vorteile mit sich, zum Beispiel fördert es die motorische und geistige Entwicklung des Kindes und stärkt durch den engen Kontakt die Beziehung zu den Eltern. Dennoch sollte trotz steigender Beliebtheit der Badespaß noch einmal überdacht werden, denn Wissenschaftler haben bei Zehnjährigen, die als Säuglinge regelmäßig am Babyschwimmen teilgenommen hatten, eine erhöhte Asthmarate gegenüber Gleichaltrigen beobachtet, die das nasse Vergnügen erst im späteren Alter entdeckt haben. Dies geht auf belgische Studien aus dem Jahr 2003 zurück.Der Grund für das erhöhte Risiko ist offenbar das Desinfektionsmittel Chlor: Bei Kontakt mit organischen Stickstoffverbindungen wie etwa Harnstoffe, die von Badegästen in Form von Schweiß, Kosmetika oder Urin ins Wasser gelangen, reagiert das desinfizierende Element und es entsteht die möglicherweise asthmaauslösende Substanz Trichloramin, die auch für den typischen Hallenbadgeruch verantwortlich ist.Als asthmagefährdet gelten Kinder, bei denen mindestens ein Elternteil oder Geschwisterkind die Atemwegserkrankung hat. Es gibt aber noch weitere Gründe für die besondere Infektanfälligkeit der jungen Patienten: Auf der einen Seite haben unsere Kleinsten ein hoch empfindliches Lungengewebe, das anfälliger als das Erwachsener auf äußere Reize reagiert. Auf der anderen Seite führen das sehr warme Wasser und die vermehrte Urinausscheidung im Kinderschwimmbecken dazu, dass eine erhöhte Allergierate besteht.Allerdings gibt es für den Gebrauch von Chlor keine Alternative, um Infektionen zu vermeiden. Für größere Kinder und Erwachsene ist der Schwimmbadbesuch nach wie vor unbedenklich. Wenn die Bäder in Ordnung und die Kinder gesund sind, ist das Babyschwimmen also weiterhin sinnvoll.Quelle: ZEIT online</description></item><item><title>"Bittere Neuigkeiten" für Asthmatiker</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1294673847686</link><description>Eine amerikanische Forschergruppe entdeckte bisher unbekannte Geschmacksrezeptoren auf der glatten Bronchienmuskulatur.Zwar können diese Zellen nicht „schmecken“, wirken durch Bitterstoffe stimuliert aber entspannend auf die Atemwegsfunktion – auch bei Asthma.Das Team um Wissenschaftler Deepak Deshpande von der University of Maryland in Baltimore untersuchte ursprünglich allgemeine Rezeptoren auf der glatten Bronchienmuskulatur, als es auf die Sinneszellen stieß. Es stellte sich heraus, dass es sich um die gleichen Rezeptoren handelt wie bei denen, die im Mund für den Geschmacksraum Bitter zuständig sind. Da sie jedoch keine Informationen an das Gehirn weiterleiten, „schmeckt“ die Lunge auch nicht.Um die Funktion der Sinneszellen genauer zu bestimmten, setzten die Wissenschaftler gesunde Menschen, Mäuse mit und ohne Asthma sowie isolierte Rezeptorzellen Bitterstoffen aus. Die Ergebnisse überraschten: Bestimmte Bitterstoffe öffneten die Atemwege besser als Medikamente, die bislang in der Therapie von Asthma oder COPD eingesetzt wurden.Die Forscher schlussfolgern, dass gezielt eingesetzte Bitterstoffe Medikamente ersetzen oder unterstützen könnten. Allerdings eigne sich der Verzehr von bitteren Nahrungsmitteln nicht für eine Behandlung: Die Untersuchungen zeigten, dass bestimmte bittere Verbindungen, die als Aerosol über einen Inhalator eingeatmet werden, am besten helfen.Quelle: Nature Medicine</description></item><item><title>Vorsicht vor Feuerwerkskörpern</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1293618228643</link><description>Rauch und Feinstaub von Silvesterfeuerwerk kann für Asthmatiker gefährlich werden ─ so das Ergebnis einer Studie aus Spanien.Feuerwerke an Silvester sind allseits beliebt, allerdings kann der dabei entstehende Rauch und Feinstaub insbesondere für Asthmatikerein Gesundheitsrisiko darstellen. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e. V. (DLS) unter Berufung auf eine aktuelle wissenschaftliche Studie aus Spanien aufmerksam.„Um mit Silvesterraketen verschiedene Farbeffekte zu erzielen, werden dem Schwarzpulver unterschiedliche Metallverbindungen zugesetzt ─ zum Beispiel Blei oder Arsen für die Farbe Blau und Strontiumsalze für die Farbe Rot“, erläutert Professor Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der DLS. So wurde in Spanien nach einem Stadtfest mit großem Feuerwerk festgestellt, dass die Luft Feinstaubpartikel von 30 giftigen Metallverbindungen enthielt. Diese können aufgrund ihres geringen Durchmessers von wenigen Mikrometern tief in die Lungen vordringen.Insofern ist auch während und nach einer Silvesternacht – gerade in Großstädten – davon auszugehen, dass die Luft stark mit inhalativen Schadstoffen belastet ist. Und diese stellen vor allem für Menschen mit überempfindlichen Atemwegen wie eben Asthmatiker eine gesundheitliche Gefährdung dar. Die Beschwerden können sich in akuten Atembeschwerden bis hin zu einem behandlungsbedürftigen Notfall äußern.Um möglichst wenig Feinstaub aus abgeschossenen Feuerwerksraketen einzuatmen, sollten Patienten mit Asthma oder einer anderen chronischen Lungenerkrankung darauf achten, dass sie sich nicht direkt in die Windrichtung des Rauches stellen. „Für Patienten mit überempfindlichen beziehungsweise vorgeschädigten Lungen ist es deshalb ratsam, das Feuerwerk an Silvester aus einem gewissen Sicherheitsabstand heraus zu beobachten oder noch besser vom geschlossenen Fenster aus“, empfiehlt der Experte Morr.Laut Studienergebnissen können sich manche der Metallteilchen in Raketen, Knallkörpern &amp; Co. mit Mikropartikeln im Straßenstaub verbinden und dann vergleichsweise länger am Ort verbleiben als die sich größtenteils verziehende Schadstoffwolke, deshalb sollte auch ein Spaziergang im neuen Jahr vielleicht um ein paar Tage verschoben werden ─ bis der Rauch gänzlich weggezogen und die Luft wieder sauber ist.Quelle: Deutsche Lungenstiftung</description></item><item><title>Kalte Jahreszeit für Asthmatiker problematisch</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1292845938625</link><description>Im Winter fliegen zwar kaum Pollen, doch gibt es andere Reize, die eine Belastung darstellen, wie etwa kalte und feuchte Luft.Kalte Luft, vor allem in Verbindung mit Feuchtigkeit, führt zu einer Verengung der unteren Luftwege. Besonders vorsichtig müssen Asthmapatienten sein, wenn sie sich in winterlicher Kälte zusätzlich anstrengen.Das heißt aber nicht, dass Betroffene frische Luft meiden sollen. Ein moderates regelmäßiges "Outdoor"-Training verbessert sogar die Lungenfunktion und senkt damit die Reizschwelle für die Entstehung eines Asthmaanfalls. Im Zweifel sollte allerdings vor dem Gang nach draußen inhaliert werden, um die Bronchien zu weiten. Dem Kälteschock der Lunge können Asthmatiker laut dem Deutschen Grünen Kreuz vorbeugen, indem sie durch die Nase atmen oder sich einen Schal vor das Gesicht binden.Die größte Gefahr für Asthmatiker sind jedoch die im Winter vermehrt kursierenden Atemwegsinfekte wie Erkältungen, grippale Infekte oder eine echte Grippe (Influenza). Jeder Infekt, der die Bronchien betrifft, kann zu einer Verschlechterung des Asthmas führen. Daher sind vorbeugende Maßnahmen besonders wichtig.Quelle: nachrichten.de (Deutsches Grünes Kreuz)</description></item><item><title>40 Prozent der Asthmatiker ohne Medikation</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1292234593140</link><description>Aber auch behandelte Patienten sind nach den Ergebnissen einer Studie in viel zu vielen Fällen unzureichend versorgt.Epidemiologen, Pneumologen und eine Arbeitsgruppe der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Bayerns haben die Versorgung von Asthmatikern zwischen April 2005 und März 2006 untersucht. Die Ergebnisse, die kürzlich in der Fachzeitschrift Allergy veröffentlicht wurden, sind alarmierend: Von einer leitliniengerechten Asthmatherapie sind viele Betroffene in Deutschland noch weit entfernt.So erhielten im Beobachtungszeitraum nahezu 40 Prozent der Asthmakranken gar keine Medikamente. Andere wurden zu kurzfristig behandelt. Zudem verschrieben die Ärzte überwiegend kurz- und langwirksame Beta-2-Mimetika und seltener die in Leitlinien zur Langzeitkontrolle von Asthma primär empfohlenen inhalativen Kortikosteroide.Die aktuelle Lage der Arzneimittelversorgung bei den Asthmatikern geht aus der Dokumentation von Apotheken hervor. Professor Christian Virchow von der Universität Rostock, Mitautor der Studie, hält die Daten bundesweit für repräsentativ. Obwohl auf Patientenseite sicherlich Einige ihre Rezepte nicht einlösen, sei davon auszugehen, dass vielen Asthmatikern von den behandelnden Ärzten keine Medikamente verordnet worden seien, sagte Virchow der Ärzte Zeitung.Quelle: Allergy</description></item><item><title>Folgen des Passivrauchens noch immer unterschätzt</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1291631252250</link><description>Hunderttausende Menschen sterben pro Jahr an den Folgen des unfreiwilligen Tabakkonsums – so eine Studie der WHO.Die schädlichen Auswirkung sind hinlänglich bekannt, die konkreten Folgen werden im Bewusstsein der meisten Menschen aber immer noch gerne „unter den Teppich gekehrt“. Die aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich auf die globalen Effekte beziehen, lassen jedoch aufschrecken: Pro Jahr sterben demnach weltweit mehr als 600.000 Menschen durch das Passivrauchen– 166.000 davon Kinder, wie im Fachmagazin The Lancet kürzlich veröffentlicht.In der Studie wurden Daten aus 192 Ländern aus dem Jahr 2004 analysiert und mit statischen Methoden hochgerechnet. In diesem Zeitraum waren 43 Prozent Kinder, 33 Prozent männliche und 35 Prozent weibliche Nichtraucher dem Nikotindunst der rauchenden Bevölkerung ausgesetzt. Aufgrund der erhobenen Werte wurden fast 400.000 Todesfälle duchblutungsbedingten Herzerkrankungen und mehr als 160.000 Todesfälle Erkrankungen der unteren Atemwege wie Asthma oder Lungenkrebs zugeordnet.Während die Todesrate bei Erwachsenen global keine Unterschiede innerhalb der Länder aufweist, sind Kinder aus Ländern wie Afrika oder Asien gegenüber Europa deutlich stärker betroffen. Hier vermuten die Wissenschaftler, dass das Passivrauchen in Kombination mit schwer zu kontrollierenden Infektionen die Anzahl an Todesfällen potenziert.Auch wenn es sich bei den Werten um Schätzungen handelt, sollten sie alle zum Umdenken bewegen, einschließlich derjenigen, die dem Phänomen bisher eher gleichgültig oder unwissend gegenüberstanden. Jüngere Studien belegen den Rückgang von nikotinbedingten Todesfällen seit Einführung des Rauchverbots in öffentlichen Plätzen. Das Paffen im privaten Raum lässt sicht nicht per Gesetz reglementieren, hier sind Eltern aufgefordert, im Interesse der Gesundheit ihrer Kinder verantwortungsbewusst zu handeln – vielleicht veranlassen diese Daten einige sogar dazu, dem Glimmstengel endgültig abzuschwören?Quelle: The Lancet</description></item><item><title>Deutsche Lungenstiftung empfiehlt Grippeimpfung für Asthmatiker</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1291222150312</link><description>Kinder mit Asthma sind besonders gefährdet, nach einer Grippeinfektion als Komplikation eine Lungenentzündung zu entwickeln.Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) in Hannover empfehlen deshalb dringend, die Betroffenen vor jeder Grippesaison gegen Grippe (Influenza) impfen zu lassen. Bei Asthmatikern kommt es nach einer Grippeinfektion häufiger zu schweren Krankheitsverläufen als bei Gesunden, da die Viren Bronchien und Lungenbläschen befallen – also genau die Körperbereiche, die beim Asthma ohnehin schon vorgeschädigt sind, erläutert Professor Harald Morr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lungenstiftung.Gesellt sich zur Grippeerkrankung obendrein eine bakterielle Infektion, ist das Immunsystem der Patienten mit Asthma schlichtweg überfordert. In einer chronisch entzündeten und stark verschleimten Lunge haben die Bakterien ein leichtes Spiel, sich einzunisten und auf die Influenzaerkrankung zusätzliche eine bakterielle Infektion draufzusetzen, so Morr.Kinder mit Asthma gelten als ausgesprochene Risikopatienten. Ihnen wird daher neben der Grippeimpfung zusätzlich eine Schutzimpfung gegen Lungenentzündung (verursacht durch Pneumokokken) empfohlen. Der diesjährige Impfstoff gegen Grippeviren wirkt gleichzeitig auch gegen Schweinegrippe. Insofern ist gegen Influenza nur eine Impfung erforderlich, die für Risikokinder ab einem Alter von sechs Monaten ratsam ist. Die Pneumokokkenimpfung wird ab dem zweiten Lebensmonat empfohlen, sie ist gut verträglich und muss alle fünf Jahre aufgefrischt werden.Quelle: Deutsche Lungenstiftung (DLS)</description></item><item><title>Junge Asthmatiker kindgerecht an die Therapie heranführen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1289481142515</link><description>Säuglinge und Kleinkinder bedürfen besonderer Inhalationshilfen und elterlicher Unterstützung, damit die Therapie effektiv wirkt.Grundsätzlich nicht gut geeignet sind Vernebler – die Anwendung ist zeitintensiv und es kommt zu wenig Wirkstoff tatsächlich in der Lunge an. Daher empfiehlt Monika Gappa, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Marienhospital in Wesel (mit dem Schwerpunkt Prävention von Allergien und Atemwegserkrankungen bei Kindern) bis zum Schulalter die Verwendung eines Dosieraerosols mit Inhalationshilfe. Bis etwa zum 4. Lebensjahr in Form einer Gesichtsmaske, danach mithilfe eines Mundstücks.Ab dem Schulalter hält die Expertin für die Langzeittherapie Trockenpulver-Applikatoren für sinnvoll, sofern die Atemtechnik bei dem betreffenden Kind überprüft wurde und ausreichend ist. Alternativ könne auch weiterhin ein Dosieraerosol mit Inhalationshilfe über Mundstück eingesetzt werden.Wichtig ist eine gründliche Einweisung der Eltern in die korrekte Handhabung der Inhalatoren. Außer einer intensiven Schulung plädiert Gappa zudem dafür, die Inhalationstechnik der jungen Patienten in der Praxis regelmäßig zu überprüfen. Außerdem, so die Erfahrung der Lungenfachärztin, sei es für die Therapiedisziplin besser, einheitliche Systeme zu verwenden als ein häufiger Wechsel von verschiedenen Inhalationshilfen.Quelle: Der Pneumologe 2010</description></item><item><title>Auch Bakterien können Asthmaattacken auslösen </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1288779767375</link><description>Erkenntnisse eines Kopenhagener Forscherteams könnten möglicherweise zusätzliche Optionen in der Asthmatherapie eröffnen.Der Wissenschaftler Professor Hans Bisgaard und seine Kollegen gingen der Frage nach, ob nicht auch bakterielle Infektionen ursächlich für einen Asthmaanfall verantwortlich sein können. Bisher ist man davon ausgegangen, dass Viren die Atemnot auslösen und Bakterien die Symptome „lediglich“ verstärken.In die Untersuchung waren 361 Patienten im Alter von vier Wochen bis zu drei Jahren mit schweren Asthmaattacken eingeschlossen. Die Wissenschaftler hielten fest, ob und mit welcher Häufigkeit virale und bakterielle Infektionen auftraten. Ergebnis: Beide Infektionsursachen waren ähnlich häufig für eine Atemnotepisode verantwortlich und beide Formen traten unabhängig voneinander auf.„Für uns heißt das, dass bakterielle Infektionen einen Asthmaanfall nicht nur verschlimmern, sondern auch auslösen können“, resümiert Bisgaard. Jetzt müssen weitere Studien zeigen, wie verlässlich Antibiotika gegen Asthmaanfälle wirken und wo sie sinnvoll eingesetzt werden können.Quelle: British Medical Journal</description></item><item><title>Pilzbefall im Mund durch Asthma-Aerosole</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1288106381921</link><description>Die gute Nachricht: Es gibt einige Möglichkeiten, mit denen Sie diese unangenehme Nebenwirkung vermeiden können.Mundpilz (auch Soor genannt) kann nach Inhalation von kortisonhaltigen Asthmamitteln auftreten. Das kommt vor allem dann vor, wenn sich kleine Partikel des Kortisons im Mund ablagern und dort die körperliche Abwehr unterdrücken. Das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI) legte kürzlich Zahlen von 2009 vor, nach denen etwa 40.000 Asthmatiker nach einer inhalativen Kortisontherapie Soor aufwiesen.Nun sollen diese Daten keineswegs die teilweise hartnäckigen Vorbehalte gegen die in der Regel sehr gut verträglichen Kortisonpräparate bestätigen. Und schon gar nicht sollten Asthmatiker aufgrund dieser zugegebenermaßen unangenehmen Nebenwirkung die Inhalation mit kortisonhaltigen Aerosolen eigenmächtig absetzen. Denn neben der entzündungshemmenden Eigenschaft weist Kortison bei Asthma bekanntermaßen einen zusätzlichen Nutzen auf, indem es die Wirkung von atemwegserweiternden Medikamenten unterstützt.Außerdem reichen oft kleine Tricks aus, um die Bildung von Soor zu verhindern. „Erfahrungsgemäß tritt der Pilzbefall seltener auf, wenn Patienten unmittelbar vor einer Mahlzeit inhalieren oder den Mund nach der Inhalation mit Wasser ausspülen“, so Professor Dr. Martin Schulz, Geschäftsführer Pharmazie des DAPI. Denn damit können die Kortisonpartikel sich gar nicht – oder in weitaus geringerem Maße – in der Mundschleimhaut ansiedeln.Pilzinfektionen lassen sich aber ebenso durch die richtige Inhalationstechnik vermeiden. Fehler beim Inhalieren sind eher die Regel als eine Ausnahme, weiß Schulz aus langjähriger Erfahrung zu berichten. Je nach verordnetem Präparat sind für die korrekte Anwendung eines inhalativen Präparats nämlich unterschiedliche Vorschriften zu beachten.Bei treibgasgetriebenen Dosieraerosolen beispielsweise ist es wichtig, langsam und tief einzuatmen, während bei anderen Asthmamitteln auf eine rasche und tiefe Einatmung zu achten ist, da die Freigabe des Wirkstoffs durch den Atemzug ausgelöst wird. Zwischenstücke, sogenannte Spacer, erleichtern je nach Größe die exakte Handhabung von Dosieraerosolen und tragen auf diese Weise dazu bei, dass sich weniger Medikamentenpartikel im Mund ablagern.Ein guter Grund mehr für Asthmapatienten, ihr Wissen um die therapeutischen Grundlagen in Schulungen regelmäßig aufzufrischen.Quelle: ABDA (Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände)</description></item><item><title>Mehr Vitamin D – weniger Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1287157866640</link><description>Internationale Wissenschaftler beobachteten geringere Asthmaausprägung bei Kindern und Jugendlichen mit hohen Vitamin-D-Spiegeln.Die Zunahme von Asthma bei Kindern und Jugendlichen wird vermutlich auch durch neue Lebensgewohnheiten mit immer weniger Freizeit an der frischen Luft und dadurch einer Unterversorgung mit Vitamin D, dem „Sonnenschein-Vitamin“, verursacht.Diesen Schluss ziehen Forscher der Harvard-Universität und Bostoner Kliniken in einer Studie, in der sie den Zusammenhang von Vitamin-D-Mangel und dem Auftreten von Asthma bei Kindern und Jugendlichen im mittelamerikanischen Costa Rica untersucht haben.Bei den 616 jungen Asthmatikern, die an der Studie teilnahmen, bestimmten die Wissenschaftler den Vitamin-D-Gehalt im Blut und stellten fest: Je höher der Vitamin-D-Wert war, desto seltener benötigten die Kinder entzündungshemmende Medikamente und umso seltener waren Krankenhauseinweisungen notwendig.Mit einem anderen Ansatz, aber einem ähnlichen Ergebnis meldeten sich kürzlich Forscher aus Nashville, Tennessee, zu Wort, nachdem sie mehr als 95.000 Kinder untersucht hatten, die zwischen 1995 und 2000 zur Welt kamen.Demnach war das Asthmarisiko bei den Kindern, die im Dezember oder Januar gezeugt und somit etwa vier Monate vor dem Höhepunkt der jährlichen Erkältungs- und Grippewelle geboren worden waren, um 30 Prozent erhöht.Mit anderen Worten: Der saisonal bedingte Vitamin-D-Mangel in den ersten Schwangerschaftsmonaten führt zu einer Schwächung des Immunsystems der Mütter und damit auch der Kinder in den ersten Lebensmonaten.Quelle: Respiratory and Critical Care</description></item><item><title>Kinder mit Asthma nicht in Watte packen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1286783222546</link><description>Ausmaß der mütterlichen Sorge um ihre asthmakranken Kinder spielt bei der Ausprägung der Symptomatik eine Rolle.Kinder, die an Asthma erkrankt sind, leiden umso mehr, je stärker die Mütter sich durch die Krankheit belastet fühlen – so das Ergebnis einer japanischen Studie unter Leitung des Wissenschaftlers Jun Nagana, die das Ziel hatte, Erkenntnisse über die Auswirkungen mütterlichen Verhaltens auf die asthmatischen Beschwerden beim Nachwuchs zu gewinnen.Dazu interviewten die Forscher 223 Mütter von zwei- bis zwölfjährigen Kindern mit der chronischen Atemwegserkrankung zu Qualität und Ausmaß, mit dem sie auf Asthmaanfälle der Kinder reagierten. Ob sie die Situation ignorierten oder streng waren, ob sie das Kind unterstützten oder es übermäßig verwöhnten. Weiterhin wurde erfragt, inwieweit die Mütter den Stress verabeiten, der mit einem akuten Atemnotanfall des Kindes einhergeht.Je nach Alter zeigten die Jungen und Mädchen altersabhängige Krankheitsreaktionen auf die unterschiedlichen mütterlichen Verhaltensweisen. Bei Kindern ab dem siebten Lebensjahr löste eine übermäßige Fürsorglichkeit eine Verschlimmerung des Asthmas aus, während es bei jüngeren Kinder zu einer Symptomverschlechterung kam, wenn die Mütter gereizt auf den Asthmaanfall reagierten.Im Folgejahr waren diese Kinder von deutlich heftigerem Asthma geplagt. „Eine Mutter vermittelt Stress, aber auch Wohlbefinden verbal und nonverbal“, so die Erklärung von Jun Nagano. Über psycho-physiologische Wege beeinflusst das den Asthmastatus des Kindes und wirkt sich auf seine Allergiebereitschaft und Anfälligkeit für Atemwegsinfektionen aus.Empfehlenswert ist es, die Kinder altersentsprechend zu unterstützen sowie Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung zu vermitteln – übertriebene Fürsorge oder das Bestreben, die Kinder „als Kompensation“ zur Erkrankung übermäßig zu verwöhnen, wirke sich dagegen kontraproduktiv auf den Krankheitsverlauf aus.Quelle: Bio Psycho Social Medicine</description></item><item><title>Schlechte Luft in Deutschland </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1286197950250</link><description>Die Europäische Kommission kritisiert unter anderem die Feinstaubbelastung in Nordrhein-Westfalen als deutlich zu hoch.In Deutschland sei die Luft vor allem in Duisburg, Münster und Düsseldorf besonders belastet, so EU-Umweltschutzkommissar Janez Potocnik. Neben der Bundesrepublik sind auch Polen, Österreich, die Slowakei und die Tschechische Republik wegen zu hoher Feinstaubwerte von der Brüsseler Behörde gerügt worden.Sollten Deutschland und die vier weiteren Mitgliedstaaten innerhalb von zwei Monaten keine Stellung zu den Vorwürfen beziehen beziehungsweise keine Lösungsvorschläge unterbreiten, so behält sich die Europäische Kommission vor, die Länder vor dem Europäischen Gerichtshof zu verklagen. „Die Luftverschmutzung verursacht jedes Jahr mehr als 350.000 vorzeitige Todesfälle in Europa“, unterstreicht Potocnik die Dringlichkeit des Anliegens.Eine hohe Feinstaubpartikeldichte, die vor allem aus den Emissionen von Industrie, Verkehr und Heizungsanlagen resultiert, ist mit verantwortlich für das Entstehen von Lungenerkrankungen wie Asthma, Lungenkrebs und chronischer Bronchitis, trägt darüber hinaus aber auch zu Herz-Kreislauf-Problemen bei.Quelle: Ärzteblatt</description></item><item><title>Genstudie identifiziert neue Risikofaktoren für Asthma </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1285667901578</link><description>Ergebnisse einer genomweiten Untersuchung legen weitere, bisher noch nicht bekannte Asthma-Risikofaktoren offen.Für eine im Rahmen des EU-Projekts GABRIEL durchgeführte Studie untersuchten Wissenschaftler aus 19 Ländern die Gene von mehr als 10.000 an Asthma erkrankten Kindern und Erwachsenen sowie von 16.000 gesunden Probanden. Die groß angelegte Untersuchung lief über fünf Jahre, in denen insgesamt mehr als 15 Milliarden genetische Tests ausgewertet worden sind.GABRIEL ist ein von der EU gefördertes und europaweit durchgeführtes Projekt. 60 verschiedene Forschungseinrichtungen unter Beteiligung zahlreicher namhafter Wissenschaftler und Ärzte haben sich zusammengeschlossen, um die Ursachen von Asthma und Allergien zu erforschen.Das Team um Professorin Miriam Moffat entdeckte in der aktuellen Studie mehrere neue Gene, die zum Asthma beitragen könnten. Einige dieser Varianten helfen dabei, das Immunsystem auf Schäden der bronchialen Schleimhäute aufmerksam zu machen. Andere Gene kontrollieren möglicherweise, in welchem Umfang die geschädigten Atemwege repariert werden. Nach den jetzt vorliegenden Ergebnissen spielen die neu identifizierten Gene bei mehr als einem Drittel des kindlichen Asthmas, besonders der schwer ausgeprägten Form, als Entstehungsursache eine Rolle.Interessant ist auch die Entdeckung, dass Allergien, die oft mit Asthma assoziiert werden, in vielen Fällen eher eine Konsequenz als die Ursache der Lungenerkrankung zu sein scheinen – zumindest trugen die in der Studie untersuchten „Allergie-Gene“ nicht zum Asthma bei. Des Weiteren handele es sich beim Kinder- und Erwachsen-Asthma um zwei „verschiedene“ Krankheiten, denn das für asthmakranke Kinder relevanteste Gen zeigte keine Auswirkung bei Patienten, die die Krankheit erst als Erwachsene bekamen.Inwieweit die aktuelle Ergebnisse neue Theapieoptionen eröffnen, müssen weitere Forschungen zeigen. Projekte wie GABRIEL tragen in jedem Fall dazu bei, die Kenntnisse über die chronische Lungenerkrankung ständig zu erweitern und zu vertiefen.Quelle: New England Journal of Medicine</description></item><item><title>Rauchverbot reduziert Klinikeinweisungen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1285059572203</link><description>Schottische Analyse belegt Zusammenhang von öffentlichen Rauchverboten und Rückgang von stationären Aufenthalten bei Asthmatikern.Frühere Studien haben bereits den Rückgang von Atemwegsbeschwerden nach dem öffentlichen Rauchverbot in Schottland (seit 2006) nachgewiesen. Diese Erkenntnis bezog sich allerdings auf Arbeiter, die häufig Kneipen aufsuchten. Hier war in den rauchfreien Lokalen gegenüber den „Nikotinkammern“ eine deutliche Reduktion von Reizhusten und Atemnot festgestellt worden.Für seine aktuelle Analyse gingen der schottische Wissenschaftler Daniel Mackay und sein Team der Frage nach, wie sich das öffentliche Rauchverbot auf Menschen auswirkt, die sich üblicherweise nicht an Orten mit einer derart hohen Nikotinkonzentration aufhalten. Ziel der Untersuchung war festzustellen, ob mit dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen (seit 2006) auch die Zahl der Klinikeinweisungen für Kinder und Jugendliche mit Asthma zurückgehen würde.Hierfür analysierte Mackay die Anzahl der Krankenhauseinweisungen von Kindern unter 15 Jahren über den Zeitraum von 2000 bis 2009. Vor Inkrafttreten des Rauchverbots war die Anzahl der Klinikaufenthalte bei Kindern und Jugendlichen um durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr gestiegen. Danach zeigte sich die Rate der stationären Aufenthalte um mehr als 18 Prozent rückläufig. Dieses Phänomen galt für die gesamte Beobachtungsgruppe, unabhängig von Alter (Vorschul- oder Schulalter), Geschlecht, sozioökonomischem Status oder Einzugsgebiet (Stadt oder Land).Diese Analyse lässt den Schluss zu, dass das Rauchverbot zu einem Umdenken auch im individuellen Rauchverhalten und zu weniger Nikotinkonsum oder gar den Verzicht auf den Glimmstengel zuhause führt – und somit auch die jungen Asthmatiker von diesem Ergebnis profitieren.Quelle: The New England Journal of Medicine</description></item><item><title>Asthma bei Kindern – gute Therapiekontrolle oberstes Ziel</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1284380168625</link><description>Asthma ist im Kindesalter die häufigste chronische Lungenerkrankung, eine eindeutige Zuordnung ist aber nicht immer einfach.Besonders bis zum Schulalter ist eine definitive Diagnose schwierig; daher wird das Risiko für ein späteres Asthma abgeschätzt und die Therapie nach dem aktuellen Beschwerdebild gesteuert. Ziel der Behandlung von Beginn an ist das Erreichen und Aufrechterhalten einer guten Asthmakontrolle.Der Grad der Symptomkontrolle lässt sich anhand klinischer Untersuchungen sowie über Fragebögen ermitteln. Dafür wurden standardisierte Asthmakontrolltests mit sieben Fragen konzipiert, die von den Kids (bis zu zwölf Jahren) zum Teil alleine, zum Teil gemeinsam mit den Eltern, beantwortet werden. Ab dem 13. Lebensjahr wenden die Jugendlichen den herkömmlichen Beurteilungsbogen für Erwachsene an.Eine Asthmakontrolle laut Kinderfragebogen gilt als „gut“, wenn folgende fünf Kriterien erfüllt sind:Kinder und vor allem Jugendliche neigen dazu, Beschwerden herunterzuspielen. Der Fragebogen könne laut der Allergologin und Spezialistin für Kinderpneumologie, Professor Monika Gappa, dazu beitragen, auch in dieser Patientengruppe ein besseres Bewusstsein für die Erkrankung zu schaffen. Weiterhin, so die Chefärztin der Pädiatrie im Marien-Hospital Wesel, sind die Auswertungen ein nützliches Instrument in der Arzt-Patienten-Kommunikation – als alleiniges Kriterium für eine adäquate Therapieplanung darf die Selbsteinschätzung keinesfalls gelten.Ziel der Therapie bei Kindern und Jugendlichen ist es, ihnen trotz der Erkrankung eine weitgehend unbeeinträchtigte körperliche und psychosoziale Entwicklung zu ermöglichen. Und das gelingt umso besser, je früher eine effektive Therapie einsetzt.Quelle: Der Pneumologe</description></item><item><title>Asthma im „Aufwärtstrend“</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1283936766546</link><description>Häufigkeit und Schwere von Asthma bei jungen Erwachsenen sind in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich angestiegen.So lautet das Ergebnis einer Studie, an der insgesamt 3.285 Männer und Frauen zwischen 20 und 35 Jahren (Asthmatiker und Nicht-Asthmatiker) aus Kopenhagen teilnahmen. Für die Forscher um A. Browatzki waren folgende Punkte besonders interessant:Liegt Asthma vor oder nicht?KörpergewichtKörpergrößeLungenfunktionswerteDie Selbstauskunft der Teilnehmer erfolgte in den Zeiträumen 1976 bis 1978, 1991 bis 1993 und 2001 bis 2004. Dabei stellte sich heraus: Die Asthma-Häufigkeit war in den drei Jahrzehnten nach Angaben der Studienteilnehmer kontinuierlich gestiegen. Sie betrug zwischen 1976 und 1978 knapp zwei Prozent, zwischen 1991 und 1993 nahezu fünf Prozent und bei der Untersuchung von 2001 bis 2004 sieben Prozent.Zugenommen hatte auch die Schwere der Erkrankung. So betrug der Unterschied zwischen den FEV1-Werten von Asthmatikern und Nicht-Asthmatikern im ersten Untersuchungszeitraum noch etwa zwei Prozent des Sollwertes, im Zeitraum von 2001 bis 2004 waren es bereits 14 Prozent.Und noch ein weiteres Ergebnis trat zutage: Mit zunehmenden Übergewicht der Teilnehmer verschlechterten sich die Lungenfunktionswerte. Die dänischen Forscher gehen davon aus, dass das vermehrte Asthmavorkommen und die zunehmende Schwere des Krankheitsbildes zumindest teilweise auf das im gleichen Zeitraum gestiegene Übergewicht zurückzuführen ist.Quelle: European Respiratory Journal</description></item><item><title>Asthmaauslösenden Mechanismen auf der Spur</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1282557170343</link><description>Mainzer Wissenschaftlern ist ein wesentlicher Schritt zum besseren Verständnis der Entstehung von Asthma gelungen.Dass insbesondere sogenannte T-Zellen des Immunsystems an der Entstehung von Asthma und Allergien beteiligt sind, ist seit längerem bekannt. Tobias Bopp und Professor Dr. Edgar Schmitt vom Institut für Immunologie der Universitätsmedizin Mainz konnten nun die Ergebnisse einer Studie veröffentlichen, in der die beiden Wissenschaftler die Rolle der T-Zellen bei den überschießenden Immunreaktionen weiter als bisher aufgeschlüsselt haben.Unterschiedliche T-Zellen nehmen verschiedene Aufgaben in der Immunabwehr wahr: Solche mit Helferfunktion – Th-Zellen genannt – dienen dazu, Krankheitserreger zu bekämpfen. Reagieren diese Zellen jedoch unverhältnismäßig auf an sich harmlose Substanzen, lösen sie unter anderem allergische Krankheiten wie Asthma oder Heuschnupfen aus.Im Visier der Mainzer Forscher standen vor allem die Th9-Zellen, eine der Untergruppen der Helferzellen des Immunsystems. Bisher konnte lediglich die Existenz von Th9-Zellen nachgewiesen werden, deren spezifische Rolle bei der Entstehung von chronischen Atemwegserkrankungen lag jedoch noch im Dunklen. Für die weitere Ergründung der Zusammenhänge war es notwendig, den zugrundeliegenden molekularen Mechanismus dieser Zellen aufzudecken. „Die Untersuchungen zeigten schließlich, dass IRF4 – ein Molekül mit genregulierender Funktion – essenziell für die Entstehung und die Erhaltung von Th9-Zellen ist“, erklären Bopp und Schmitt.Ausgangspunkt dieser Erkenntnisse waren Tests an Mäusen und die Beobachtung, dass T-Zellen von Mäusen, denen ein intaktes IRF4-Molekül fehlt, nicht zu Th9-Zellen heranreifen. Genau diese Zellen produzieren jedoch einen bestimmten Botenstoff, der für die Entwicklung verschiedener Asthmasymptome verantwortlich ist. Anders formuliert: Mäuse, die eine fehlerhafte Ausbildung von IRF4 aufweisen, bekamen kein Asthma.Bevor aus den nun vorliegenden Ergebnissen eventuelle Therapieansätze erschlossen werden können, bedarf es allerdings noch weitergehender Untersuchungen.Quelle: Immunity</description></item><item><title>Asthmatiker nicht gut informiert </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1281623621484</link><description>In Sachen „Selbstmanagement“ kann vielen Asthmapatienten laut einer Universitätsstudie kein gutes Zeugnis ausgestellt werden.In Zusammenarbeit mit einer privaten Krankenkasse ermittelten die Universitätsklinik Düsseldorf und die Uni Witten/Herdecke das Selbstmanagement von 750 Patienten mit der chronischen Lungenerkrankung. Gemeinsam sammelten die an der Untersuchung beteiligten Einrichtungen Daten über die Schwere des Asthmas, Einhaltung der verordneten Medikamenteneinnahme sowie die Kontrollmessungen der Lungenfunktion mittels Peak-flow und den Wissensstand zum Thema Asthma. Demnach nennen mehr als 50 Prozent der Befragten ihren Arzt als Hauptinformationsquelle für ihre Erkrankung. Möglichkeiten der eigenständigen Informationsbeschaffung via Literatur, Internet und Co. zur Wissenserweiterung und kritischen Auseinandersetzung mit dem Krankheitsbild sowie einem verantwortungsvollen Umgang mit den Begleiterscheinungen werden von vielen Asthmatikern „ignoriert“.Auch hatten mehr als zwei Drittel der Befragten noch nie an einer Asthmaschulung teilgenommen und verfügten über keinen Notfallplan. Lediglich ein Drittel führt laut Studie regelmäßig Peak-flow-Messungen durch. Auch bei der Medikamentenanwendung waren Defizite zu verzeichnen: So benutze beispielsweise ein Großteil der Patienten Substanzen, die für die akute Atemnot gedacht sind (sogenannte Reliever) wahllos auch in der regelmäßigen Behandlung. Ein Verfahren, das mit dem Risiko vermehrter Nebenwirkungen verbunden ist und darüber hinaus die Gefahr in sich birgt, dass die Reliever im „Fall des Notfalls“ nicht mehr die erwünschte Wirkung zeigen.Jedem Asthmatiker sei also ans Herz gelegt, sich und der Erkrankung die gebührende Achtung zu eweisen. Neben einem ausreichenden Wissenshintergrund sind dazu auch begleitende Maßnahmen wie Asthmaschulungen und tägliche Peak-flow-Kontrollen notwendig – ebenso wie die regelmäßigen Arztbesuche, um sowohl die Dauer- als auch die Notfallmedikation optimal an die jeweils aktuellen Situation anzupassen.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Chloriertes Wasser und Allergien </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1281103303265</link><description>Studie gibt Hinweis darauf, dass häufige Aufenthalte in Hallenbädern zur Enstehung von allergischer Rhinitis beitragen.An der Untersuchung, die einen Zusammenhang zwischen dem chemisch aufbereiteten nassen Element und den gesundheitlichen Auswirkungen auf die Atemwege herstellt, nahmen 2.600 Personen teil. Das Alter der Studienteilnehmer lag zwischen 35 und 74 Jahren.Für die Datenerhebung befragte Yvonne Schlöfer vom GSF-Forschungszentrum in Neuherberg und ihr Team die Teilnehmer vor allem zur Häufigkeit der Schwimmbadbesuche in deren Jugend/Schulzeit und im aktuellen Zeitraum (dem Jahr vor Beginn der Studie, also 2007). In mündlichen Interviews gaben sie außerdem an, ob sie je von einem Arzt die Diagnose Heuschnupfen, Asthma oder Neurodermitis erhalten hatten.In den 30er- bis 60er-Jahren stieg die Beliebtheit und damit die Besucherfrequenz in deutschen Hallenbädern, in denen dem Schwimmwasser bereits seit Beginn des 20. Jahrhunderts Chlor zur Keimabtötung beigegeben wurde, kontinuierlich an. So berichteten etwa 27 Prozent der Teilnehmer im Alter zwischen 65 und 74, als Schulkind mehr als zwölfmal pro Jahr im Schwimmbad gewesen zu sein. Bei den 35- bis 44-Jährigen waren es mit 60 Prozent mehr als doppelt so viele.Parallel stieg das Vorkommen von Heuschnupfen – dem für allergische Rhinitis geläufigeren Ausdruck. In der Gruppe mit den ältesten Studienteilnehmern waren etwa sieben Prozent daran erkrankt, bei den jüngsten Teilnehmer lag die Rate der Allergiker bereits bei 19 Prozent.Die gesundheitlichen Nachteile von chloriertem Schwimmwasser sind schon längere Zeit im Fokus wissenschaftlicher Interesses. Alternativen wie etwa den Zusatz von Ozon gibt es, ist aber vergleichsweise teuer. Ein Trost: Freibäder werden im Allgemeinen zwar auch mittels Chlor desinfiziert, die Konzentration ist dort aber geringer. Und wer vielleicht den See vor der Nase hat oder in Küstennähe wohnt, wird in der Sommersaison ohnehin die „Freiluftvariante“ bevorzugen.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Musik gegen Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1279195029234</link><description>Musizieren mit Blasinstrumenten stärkt die Atemwegsmuskulatur, steigert die Lungenfunktion und reduziert Exazerbationen.Anders als von vielen Eltern asthmakranker Kinder befürchtet, bedeutet das Spiel auf Querflöte, Klarinette und Co. keine Überanstrengung der krankhaft veränderten Atemwege ihrer Sprösslinge. Studien belegen vielmehr das Gegenteil: Laut Michael Kreuter, Facharzt für Pneumologie und Beatmungsmedizin an der Universitätsklinik Heidelberg, kann das schöne Hobby die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen, die an Asthma bronchiale leiden, erhöhen.Kreuter und Mitarbeiter haben eine Reihe von Studien ausgewertet, die zeigen, dass junge Asthmapatienten, die über einen Zeitraum von mehreren Jahren regelmäßig auf einem Blasinstrument musizieren, ihre Lungenfunktion und damit auch ihre physische Leistungsfähigkeit steigern konnten. Die derart trainierte Muskulatur des gesamten Brustraums führt bei jugendlichen Blasmusikern im Vergleich zu gleichaltrigen Nicht-Bläsern nicht nur seltener zu Verschlechterungen (Exazerbationen) der Erkrankung, sondern reduziert – über einen längeren Zeitraum ausgeübt – sogar teilweise die mit Asthma einhergehenden  Skelettverformungen.Vor allem Klarinette, Trompete und Oboe seien für die begleitende Therapie chronischer Atemwegserkrankungen geeignet. Da diese Blasinstrumente für die Erzeugung eines Tons einen sehr hohen Anblasdruck erfordern, sei der Trainingseffekt für die Atemmuskulatur besonders nachhaltig, so der Heidelberger Lungenfacharzt.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Teilnahme an DMP verbessert Lungenfunktion und Eigenverantwortung</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1278064244171</link><description>Asthmatiker, die am DMP Asthma teilnehmen, geben häufiger das Rauchen auf und weisen langfristig bessere Lungenfunktionswerte auf.DMP ist die Abkürzung für Disease-Management-Programm und steht für ein umfassendes diagnostissches und therapeutisches Maßnahmenbündel – aufgestellt Anfang 2002 mit dem Ziel, die Versorgung chronisch kranker Menschen zu optimieren. Basis der Programme sind standardisierte Behandlungs- und Betreuungsprozesse, die dazu beitragen sollen, Beeinträchtigungen durch die Erkrankung zu lindern und Folgerkrankungen zu reduzieren. Zu den Bausteinen des komplexen Versorgungsmanagements gehören unter anderem die Koordination der ärztlichen Leistungen, um beispielsweise unnötige Wege und übermäßige Wartezeiten für die Patienten zu vermeiden.Und tatsächlich haben sich Disease-Management-Programme bei verschiedenen Krankheitsbildern wie etwa Diabetes oder bestimmten Herzerkrankungen und eben auch Asthma bewährt und zeigen Vorteile auf verschiedenen Ebenen auf. Dabei trägt die Einbindung und aktive Mitarbeit der Patienten wesentlich zum Gelingen des „Erfolgsmodells“ bei. Beispielsweise durch die Zusage, sich an vereinbarte Therapiemaßnahmen zu halten sowie an Beratungen, Schulungen und notwendigen Verlaufskontrollen teilzunehmen.Einen Beleg für den positiven Effekt des DMP bei Asthma liefert aktuell die AOK Bayern. Seit 2006 haben sich 48.457 Patienten in das dort unter dem Namen „AOK-Curaplan“ laufende Gesundheitsprogramm eingeschrieben – mit einem Ergebnis, das sich sehen lassen kann. So nahm insgesamt die Häufigkeit der Asthmasymptome bei den meisten Teilnehmern ab. Bei etwa 85 bis 90 Prozent der Patienten besserte sich der Peak-Flow-Wert im Verlauf oder blieb auf gleichem Niveau. Der Anteil der Patienten, die Kortison einnehmen müssen, verringerte sich um rund 40 Prozent und – 38 Prozent der anfänglichen Raucher verabschiedeten sich innerhalb von drei Jahren vom „Glimmstengel“!Das Beispiel zeigt, was das Ineinandergreifen eines qualitativ hochwertigen medizinischen Angebots und Eigeninitiative der Patienten bewirken können und wie damit das übergeordnete Kriterium der DMP erfüllt wird, nämlich die Umsetzung wissenschaftlich gesicherter Erkenntnisse sowie die Gewährleistung einer bedarfsgerechten Versorgung.Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Sommerzeit ist Grillzeit ─ auch für Asthmatiker</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1277459724862</link><description>Bei dem beliebten Freilufthobby heißt es für Menschen mit Lungenerkrankungen lediglich einige Regeln zu beachten.Durch vermehrte Rauchentwicklung beim Grillen kann das empfindliche Bronchialsystem von Asthmatikern zusätzlich gereizt werden. Damit Hustenanfälle und Atemnot die gute Laune nicht verderben, gibt die Deutschen Lungenstiftung e. V. (DLS) ein paar Tipps für entspannte Grillabende.Besonders viel Rauch entwickelt sich beim Zubereiten auf dem Holzofengrill, da hierbei Fett oder Flüssigkeit aus dem Grillgut direkt in die Glut tropfen kann. Wer trotzdem nicht auf den typischen Holzkohlegeschmack verzichten mag, kann alternativ einen sogenannten Vertikal-Holzkohlegrill verwenden. Der Vertikal-Holzkohlegrill verfügt über eine seitlich angebrachte Glutbox. Das Grillgut wird direkt daneben in Grillkörben aufgehängt und kann so indirekt und raucharm garen.Eine andere, noch rauchärmere Alternative bieten Elektro- oder Gasgrillgeräte. Der Elektrogrill habe den Vorteil, dass herabtropfender Fleischsaft in einer mit Wasser gefüllten Schale aufgefangen wird und so nicht in die Glut gelangen kann, so die DLS. Bei mit Propangas betriebenen Geräten wird das Grillgut über einen Bratrost von oben erhitzt, sodass auch hier eine übermäßige Rauchbildung verhindert wird.Nun heißt es nur noch „viel Spaß und guten Appetit“Quelle: Ärzte Zeitung</description></item><item><title>Asthma – ein gewalt(tät)iges Problem?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1276502032765</link><description>Gewalt gegenüber Kindern ist unter keinen Umständen vertretbar. Ein weiteres Argument dafür liefert nun eine amerikanische Studie.Eine amerikanische Forschergruppe um Ruchi S.Gupta vom Children's Memorial Hospital in Chicago (USA) zeigte, dass die Häufigkeit von kindlichem Asthma stark davon abhängt, in welcher Gegend ein Kind lebt. In Nachbarschaften, in denen häufig Gewaltverbrechen passieren, ist die Rate an kindlichem Asthma signifikant erhöht.Um diesem Umstand auf den Grund zu gehen, wurden die Daten einer Asthma-Studie ausgewertet, an der mehr als 45.000 Schulkinder aus 247 Vierteln in Chicago teilnahmen. Diese Daten verglichen die Forscher mit den Kriminalitätsraten der einzelnen Stadtteile.Das Ergebnis war eindeutig: Kindliches Asthma trat signifikant häufiger in den Gegenden auf, in denen auch häufig Gewaltverbrechen passierten. In vergleichsweise friedlichen Wohngegenden war die Auftrittswahrscheinlichkeit von kindlichem Asthma hingegen deutlich geringer.Die Wissenschaftler räumen jedoch ein, dass der Zugang zu medizinischer Betreuung, die Behandlungsqualiät, der jeweilige Wissenstand der Patienten, der sozio-ökonomischer Status, Innenraumallergene und Luftverschmutzung Einfluss auf die Ergebnisse haben können.Das Forscherteam sieht trotzdem eine Verbindung zwischen Gewaltverbrechen und dem Auftreten von kindlichem Asthma. Weitere Untersuchungen müssten nun die Mechanismen klären, die dieser Verbindung zugrundeliegen. So könnten Erkenntnisse gewonnen werden, aus denen potenzielle Interventionsmaßnahmen gegen Asthma in städtischen Gebieten erarbeiten werden könnten.</description></item><item><title>Besser essen, besser atmen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1275643136578</link><description>Pommes, Burger, Braten – nicht alles, was schmeckt, ist auch gesund. Asthmatiker sollten auf "schwere Kost" lieber verzichten.Eine australische Forschergruppe um Dr. Lisa Wood untersuchte den Einfluss von fettreichen Nahrungsmitteln auf die Atemwege von Asthmatikern. Dazu unterzogen sie 40 Probanden einem besonders schmackhaften Belastungstest.Während die Hälfte der Untersuchungsgruppe mit einem Joghurt (200 Kalorien, 13 % Fettanteil) eine vergleichsweise gesunde Mahlzeit zu sich nahm, durften die verbleibenden Probanden aus dem Vollen schöpfen: Ihnen wurde eine besonders kalorienreiche Mahlzeit (50 % Fettanteil) aus Burgern und Bratkartoffeln vorgesetzt. Vor und nach dem kulinarischen Experiment wurden Speichelproben entnommen und auf Entzündungsmarker wie etwa neutrophile Zellen kontrolliert.Die Ergebnisse sprechen für sich: Die Asthmatiker, die sich über das üppige Mahl hermachten, hatten mit 16, 4 % eine mehr als vierfach höhere Zunahme von Neutrophilen in ihren Atemwegen als die Vergleichsgruppe mit gerade einmal 3,4 %.Die Wissenschaftler konnten noch weitere Anzeichen für eine verstärkte Entzündungsreaktion nachweisen. Ein circa vier Stunden nach dem Essen durchgeführter Lungenfunktionstest zeigte, dass die bronchenerweiternde Wirkung eines Asthmamedikamentes nach Einnahme der kalorienreichen Kost abgeschwächt wurde.Wenn sich die Ergebnisse in weiteren Untersuchungen bestätigen, sollten sich Asthmatiker also besser von Burgern, Pommes und Ko. verabschieden, um die Therapie ihrer Erkrankung durch überflüssige Kalorienzufuhr nicht unnötig zu „erschweren“.</description></item><item><title>Den Ursachen für den „Bauernhofeffekt“ auf der Spur</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1274968608093</link><description>Asthma, Heuschnupfen, Allergien – warum Kinder, die auf Bauernhöfen aufwachsen, seltener von diesen Krankheiten betroffen sind.Der sogenannte Bauernhofeffekt ist zwar mittels verschiedener Studien belegt, die Gründe dafür sind aber noch weitestgehend ungeklärt. Dr. Oliver Kreß von der Uni Bayreuth und Mitarbeiter wollen nun in Kooperation mit der Forschungsstelle für Nahrungsmittelqualität in Kulmbach einen Schritt weiterkommen.Dazu führten die Wissenschaftler Studien aus zwei verschiedenen Bereichen zusammen: Zum einen eine Untersuchung, die besagt, dass besonders Kinder auf einem Hof mit Viehhaltung gesünder sind. Zum anderen die Forschungsergebnisse, die belegen, dass der Kontakt mit bestimmten Bakterien eine erhöhte Immunabwehr zur Folge hat.Darüber hinaus sei bewiesen, dass durch den Kontakt mit diesen sogenannten Mykobakterien mehr Glückshormone ausgeschüttet werden – zumindest bei Mäusen, so Kreß. Die eigentliche Frage ist nun, ob eben diese Bakterien verstärkt auf Bauernhöfen zu finden sind.Die erste Spur führte die Forscher auf einen Bauernhof im Kulmbacher Umland. Dort entnahmen sie Boden- und Staubproben von verschiedensten Standorten wie Felder, Wege, Heusilage, Misthaufen, Güllegrube, Kuh- oder Schweineställe. Untersucht werden soll nun, in welcher Konzentration die Bakterien an welchen Orten angesiedelt sind.Ob die Ergebnisse der Frage nach den Gründen für den Bauernhofeffekt tatsächlich auf die Sprünge helfen oder weitere Studien nötig sind, bleibt abzuwarten.Quelle: Nordbayerischer Kurier</description></item><item><title>Bis die Lunge raucht</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1274084366796</link><description>Rauchende Asthmatiker sollten sich besser von ihrem Laster verabschieden: Tabakverzicht lässt Lungenschäden deutlich zurückgehen.Ein Forscherteam um Martine Broekema von der niederländischen Universität Groningen untersuchte den Einfluss des Rauchens auf bereits bestehendes Asthma. Das Ergebnis ist so eindeutig, wie es zu erwarten war: Tabakqualm verstärkt asthmatische Symptome. Allerdings kann ein Rauchstopp vorhandene Lungenschäden zumindest teilweise wiedergutmachen.Die Studie untersuchte 147 Asthmapatienten, von denen 46 frühere Raucher waren und 35 immer noch rauchten. Im Vergleich zu der Gruppe, die nie geraucht hatte, wiesen die Rauchergruppen durchgehend eine deutlich verdickte Deckschicht der Lunge auf.Als Folge wurden asthmatische Symptome wie Kurzatmigkeit und stark verschleimte Atemwege in diesen Studiengruppen signifikant häufiger beobachtet. „Rauchende Asthmatiker produzierten deutlich mehr Schleim als die nichtrauchenden Patienten und hatten ein anderes Entzündungsgeschehen in den Lungen“, so Studienleiterin Broekema.Überraschender waren die Studienergebnisse hinsichtlich der Prognose für ehemalige Raucher: Die Verdickung des Lungenepithels ging bei einem Verzicht auf Tabakqualm wieder zurück – unabhängig davon, wie viel und wie lange die Probanden geraucht hatten. „Zu unserer Überraschung kamen die ehemaligen Viel- und Wenigraucher zu den gleichen positiven Ergebnissen“, so Martine Broekema. Es lohnt sich also immer mit dem Rauchen aufzugeben – besonders für Asthmatiker.Quelle: American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine</description></item><item><title>Elterlicher Bildungsstand gleich kindliches Asthmarisiko?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1273483667578</link><description>Ob Kinder aus sozioökonomisch „höheren" Schichten eine größere Asthmaveranlagung haben – das ist hier die Frage.Ein Forscherteam um Gea de Meer vom Municipal Health Service Fryslân in Leeuwarden wollte wissen, ob sich frühere Studien untermauern lassen würden, die einen Zusammenhang einer Allergiedisposition bei Kindern mit dem Bildungsstand der Eltern mit nachwiesen.Die teilnehmenden Eltern von 3.262 Grundschulkindern waren aufgefordert, einen Fragebogen mit Angaben zu ihrer Bildung sowie zur Vorgeschichte und den respiratorischen Symptomen ihrer Kinder auszufüllen. Die Kinder durchliefen klinische Untersuchungen wie Allergietests, Lungenfunktionsmessungen und bronchiale Provokationstests.Die Ergebnisse haben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Übersensibilisierung gegenüber bestimmten Allergenen und einer Asthmaentwicklung bei Kindern besser gebildeter Eltern um 1,31-mal höher liegt als bei Kindern aus weniger gebildetem Elternhaus. Allerdings bezogen sich diese Resultate lediglich auf Symptome des allergischen, nicht auf Krankheitserscheinungen des nicht allergischen Asthmas.Außerdem ist der Nikotinkonsum (als Risikofaktor) bei Familien mit etwas geringerem Bildungsstand in der Regel leicht höher und die Stillrate in besser gebildeten Schichten (als schützender Faktor) im Allgemeinen größer – so einfach geht die Gleichung also nicht auf.Quelle: Pediatric Allergy and Immunology</description></item><item><title>Schlechtes Klima für Milben in Passivhäusern </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1272618660686</link><description>Schweizer Forscher fanden heraus, dass für Milben in energieeffizienten Gebäuden keine guten Überlebensbedingungen herrschen.Milben stellen ein hohes allergenes Potenzial für Menschen mit Hausstauballergie und für Asthmatiker dar. Ein Forscherteam um Studienleiter Francois Spertini vom Centre Hospitalier Universitaire Vaudois in Lausanne ging der Frage nach, ob eine energieeffiziente Bauweise (sogenannte Passivhäuser) mit ihren speziellen klimatischen Bedingungen Einfluss auf das Vorkommen von Milben haben.Die Wissenschaftler untersuchten Staubproben von Matratzen und Teppichen in fünf energieeffizienten sowie sechs konventionell gebauten Häusern und verwendeten eine quantitative Analyse, um die Konzentrationen der Allergene von Hausstaubmilben zu untersuchen. Die Bewohner waren außerdem aufgefordert, Fragebögen über die von ihnen wahrgenommenen Gesundheitseffekte und den Lebenskomfort in den Häusern ausfüllen.Ergebnis: Die Milbenallergenkonzentration in Passivhäusern war signifikant niedriger, als in herkömmlichen Gebäuden. In Teppichen, einem der bevorzugten „Wohnstätten“ für die kleinen Spinnentierchen, fand sich beispielsweise ein um mehr als das achtfach reduzierte Milbenvorkommen gegenüber den Teppichen in den „Normalhäusern".Die Forscher schließen aus der zugegeben kleinen Studie, dass „kontrollierte mechanische Belüftung, die in allen der untersuchten energieeffizienten Gebäuden vorhanden war, Luftfeuchte und dadurch Milbenwachstum sowie Milbenallergenmengen niedrig hält“. Dass zudem der allgemeine Wohnkomfort in den Passivhäuern höher bewertet wurde, war ein weiteres Resultat der Untersuchung.Quelle: Allergy</description></item><item><title>Kindliche Keuchatmung als späteres Asthma-Risiko</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1271346299296</link><description>Verengte Atemwege bei Kindern führen im späteren Leben verstärkt zu Asthma. Langzeitfolgen nach finnischer Studie in neuem Licht.Während die kurzfristigen Auswirkungen von Keuchatmung bei Kindern bereits sehr gut untersucht worden sind, herrschte bei den langfristigen Folgen für Betroffene große Uneinigkeit: Die Prognosen reichten von totaler Erholung bis hin zu chronischem Asthma.Eine aktuelle finnische Studie belegt nun, dass frühkindliche Keuchatmung mit einem eindeutig erhöhten Risiko einhergeht, im späteren Leben an Asthma zu erkranken. Eine Forschergruppe um M. Ruotsalainen von der Kuopio University untersuchte dazu 59 junge Erwachsene zwischen 26 und 29 Jahren, die bis zu einem Alter von zwei Jahren wegen Keuchatmung stationär behandelt worden waren.Circa 20 Prozent der Probanden litten unter ärztlich diagnostiziertem Asthma. In zwei Kontrollgruppen, in denen die Forscher Probanden ohne frühkindliche Keuchatmung untersuchten, waren es lediglich fünf Prozent.Die Ergebnisse von Ruotsalainen und seinem Team legen nahe, dass für Betroffene, die unter kindlicher Keuchatmung litten, selbst dann noch ein erhöhtes Asthma-Risiko besteht, wenn sie bis zu einem Alter von 27 Jahren mehrere beschwerdefreie Jahre durchlebt haben.Deutlich erhöht wird das Asthma-Risiko zudem durch eine allergische Rhinitis und Rauchen, wie die finnische Studie noch einmal bestätigt.</description></item><item><title>Hakenwürmer gegen Asthma?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1270641971390</link><description>Eine britische Studie legt nahe, dass Darmparasiten die Behandlung von Asthma positiv beeinflussen können.Schon seit längerem besteht die Vermutung, dass Darmparasiten wie Hakenwürmer auch Positives bewirken: Um ihr eigenes Überleben im Wirtskörper zu gewährleisten, blockieren sie Teile des menschlichen Immunsystems – und damit auch Reaktionen auf Allergene, die asthmatische Anfälle hervorrufen können.Ein Forscherteam der Universität Nottingham untersuchte nun Kinder und Jugendliche aus einer ländlichen Gegend Vietnams, in der zwar allergische Erkrankungen und Asthma extrem selten auftreten, aber zwei Drittel der 1.500 untersuchten Kinder mit Hakenwürmern infiziert waren.Diese Kinder wurden nun gegen Darmparasiten behandelt und hinsichtlich neu auftretender Allergien untersucht. Obwohl die Wurmtherapie selbst keinen Einfluss auf darauf hatte, entwickelten die entwurmten Probanden ein signifikant höheres Risiko an einer Milbenallergie zu erkranken. Die Studie legt also nahe, dass Darmparasiten das Potential besitzen, bestimmte Immunreaktionen zu unterdrücken, die zu asthmatischen Erkrankungen führen.Dennoch können die Ergebnisse nur als Grundlagenarbeit angesehen werden. Im nächsten Schritt gelte nun zu verstehen, wie eine Infizierung mit Darmparasiten allergischen Sensibilisierungen vorbeugen könne, so Dr. Flohr, Studienleiter an der Universität Nottingham.Quelle: University of Nottingham, UK</description></item><item><title>Pflanzliche Heilmittel bei Asthma kaum hilfreich</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1270122495140</link><description>Asthmatiker, die häufig auf klassische Medikation verzichten und pflanzliche Heilmittel vorziehen, büßen an Lebensqualität ein.Eine Studie der Sinai School of Medicine (New York) untersuchte 300 Asthmatiker hinsichtlich ihres Konsums von pflanzlichen Heilmitteln. Die Probanden, die häufig auf reguläre Medikation zugunsten pflanzlicher Mittel verzichteten, hatten dabei ihr Asthma schlechter unter Kontrolle als diejenigen, die auf klassische Medikation zurückgriffen.Von den 300 untersuchten Probanden nahmen etwa ein Viertel während der 33-monatigen Studie pflanzliche Heilmittel ein. Diese Probandengruppe war signifikant jünger, hatte bereits stationäre Behandlungen hinter sich und sorgte sich häufig über die Nebenwirkungen der klassischen Schulmedizin. Aus diesem Grund verzichteten sie auch häufiger auf klassische Therapiemaßnahmen.Die im Fachmagazin "Annals of Allergy, Asthma &amp; Immunology" veröffentlichte Studie zeigte, dass diese Probanden daraufhin ihre Erkrankung nicht so gut im Griff hatten, wie der Rest der Studiengruppe – und deutlich an Lebensqualität verloren.Quelle: Annals of Allergy, Asthma &amp; Immunology</description></item><item><title>Wechselwirkung von Asthma und allergischer Rhinitis</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1269602848109</link><description>Über 80 Prozent der Asthmatiker in Deutschland leiden auch an durch Hasel und Erlen hervorgerufener allergischer Rhinitis.Asthma und allergische Rhinitis treten häufig gemeinsam auf, da sie verschiedene Ausprägungen derselben systemischen Grunderkrankung sind. Bis zu 21 Prozent Deutschen leiden unter einer allergischen Rhinitis, von denen bis zu 40 Prozent auch an Asthma leiden. Beschränkt man die Sicht allein auf Asthmatiker, leiden gleichzeitig sogar bis zu 80 Prozent unter den Symptomen der allergischen Rhinitis.In den neu aktualisierten Leitlinien der WHO-Initiative „Allergic Rhinitis and its Impact of Asthma“ (ARIA) wird nun für eine aufeinander abgestimmte Behandlung plädiert: Sind sowohl untere wie obere Atemwege von der allergischen Erkrankung betroffen, wirke sich die Behandlung einer allergischen Rhinitis gleichzeitig auch auf bestehende asthmatische Symptome aus, während eine Asthmatherapie auch die Rhinitis verbessern kann.Quelle: Allergologie</description></item><item><title>Erhöhtes Asthmarisiko durch zu viel fernsehen?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1269008787546</link><description>Passivität durch hohen TV-Konsum könnte einer britischen Studie zufolge Asthmarisiko bei Kleinkindern beeinflussen.Wenn Kleinkinder zu viel fernsehen, könnte der damit einhergehende Bewegungsmangel in einem erhöhten Asthmarisiko resultieren, so die Studienergebnisse der britischen Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC).Der Studienleiter A. Sherriff und sein Team  nehmen an, dass bereits ein Medienkonsum von zwei Stunden pro Tag für Kleinkinder zu einem beinahe zweifach erhöhten Risiko führen kann, an Asthma zu erkranken.Die Studie begleitet bis heute 14.000 Frauen seit deren Schwangerschaft in den Jahren 1991/1992 und befragt sie jährlich über die Erkrankungen und die Freizeitbeschäftigungen ihrer Kinder. Um auszuschließen, dass die Belastung durch eine bereits bestehende Erkrankung die Kinder davon abhielt, anderen Freizeitaktivitäten als fernsehen nachzugehen, wurden 3.000 Kleinkinder miteinbezogen, die keine Symptome einer asthmatischen Erkrankung zeigten.Die Ergebnisse sprechen dafür, dass es einen plausiblen Zusammenhang zwischen Fernsehkonsum und asthmatischen Erkrankungen gibt: Im Alter von elf Jahren litten 6,5 Prozent der Gesamtgruppe der Kinder an Asthma. Bei den Kindern im Alter von 3,5 Jahren mit mehr als zwei Stunden TV-Konsum, war die Rate beinahe doppelt so hoch.Die Autoren vermuten, dass die körperliche Passivität die Entwicklung der Lungen behindert, was den Zusammenhang erklären würde.Quelle: Thorax</description></item><item><title>Atemtherapie verhilft zu mehr Wohlbefinden</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1268656674578</link><description>Studie belegt eine Steigerung der Lebensqualität bei Asthmatikern mit zusätzlichem Physiotraining für die Atemwege.Einer schottischen Studie zufolge verbessert eine Atemtherapie, zusätzlich zu den leitliniengerechten medikamentösen und edukativen Maßnahmen, bei Asthmatikern das gesundheitliche und psychische Wohlbefinden erheblich.M. Thomas und sein Team aus Aberdeen teilten die insgesamt 183 Studienteilnehmer, die an mittleren bis schweren Asthmasymptomen litten, in zwei Gruppen auf. Eine Gruppe nahm an Atemphysiotherapie teil, die Probanden der zweiten Gruppe erhielten eine intensive Patientenschulung (edukative Maßnahme).Als Grundlage für die Auswertung der Ergebnisse wurde der „Asthma Quality of Life Questionnaire“ (AQLQ) herangezogen, ein internationaler standardisierter Fragebogen, der eine Einschätzung der Lebensqualität von Asthmatikern erlaubt. Weitere Beurteilungskriterien waren Lungenfunktionswerte und der Rückgang der Asthmasymptome.Ein Monat nach Beginn der Studie hatte sich die Lebensqualität in beiden Gruppen gleichermaßen verbessert. Nach einem halben Jahr konnte aber bereits ein sehr deutlicher Vorteil zugunsten der Asthmatiker mit Atemtherapie festgestellt werden. Nicht nur die Steigerung der allgemeinen Lebensqualität schlug positiv zu Buche – auch Begleiterscheinungen wie Angst und Depression hatten durch die verbesserte Symptomkontrolle in der Gruppe mit Atemtherapie nachgelassen.Quelle: Thorax</description></item><item><title>Neue Erkenntnisse über allergiebedingte Erkrankungen im Kindesalter</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1267798130010</link><description>Norwegische Forscher untersuchen, was Allergien im Kindesalter auslöst und welche Präventionsmaßnahmen getroffen werden können.Allergien und Asthma sind ein fortschreitendes Gesundheitsproblem in der westlichen Welt – sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Wie sich bei Kindern mit allergischer Veranlagung die Erkrankung im Verlaufe ihres Heranwachsens entwickelt, war Gegenstand einer Studie, die von der Norwegischen Universität für Naturwissenschaft und Technik unter der ärztlichen Leitung von Ingeborg Smidesang durchgeführt wurde.Eingeschlossen in die Studie waren knapp 5.000 Kinder. 40 Prozent der Zweijährigen aus dieser Gruppe wiesen eine allergiebedingte Erkrankung und ein für Asthma typisches Symptom, das Giemen, auf. Die Forscher betonen, dass Giemen in Alter von zwei Jahren keinen Hinweis darauf erlaubt, ob die betroffenen Kinder im späteren Alter Asthma entwickeln oder nicht. Aber genau diese Zusammenhänge besser zu verstehen – auch in Hinblick auf die damit verbundene familiäre und volkswirtschaftliche Belastung – sei die Herausforderung, der die Wissenschaft sich stellen müsse, so Ingeborg Smidesang.Bei 60 Prozent der jungen Studienteilnehmer lag ein positiver Allergietest vor, wobei innerhalb der Studiengruppe die Jungen gegenüber den Mädchen eine größere Disposition für Asthma, Heuschnupfen oder Neurodermitis in sich tragen.Auch regionale Unterschiede bezüglich der Prävalenz (Häufigkeit des Auftretens einer Erkrankung in einer bestimmten Gruppe oder Population) stellte das Team der norwegischen Universität fest. Kinder im Norden des Landes haben eine größere Wahrscheinlichkeit, Allergien oder allergiebedingte Erkrankungen zu entwickeln als ihre Altersgenossen im südlichen Norwegen.Auch wenn die Wissenschaftler bestimmte Zusammenhänge herstellen können, so sind die Ursachen kindlicher Allergien noch nicht zufriedenstellend geklärt und die Frage nach wirksamen Präventionsmöglichkeiten nur unzureichend beantwortet.Quelle: Journal of Consulting and Clinical Psychology</description></item><item><title>Ethnoadaptierte Nikotinentwöhnungsprogramme</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1266855982656</link><description>Spezielles Antirauchertraining für lateinamerikanische Eltern asthmakranker Kinder berücksichtigt soziokulturellen Hintergrund.Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung lateinamerikanischer Kinder in den USA – und Passivrauchen ist ein ernstzunehmender Faktor, der zur Verschlechterung von Asthmasymptomen beiträgt. Forscher unter Leitung von Belinda Borrelli fanden in jüngeren Studien heraus, dass die üblichen Nikotinentwöhnungsprogramme bei Lateinamerikanern für einen dauerhaften Erfolg oft nicht ausreichen.An der Untersuchung nahmen 133 rauchende Eltern mit lateinamerikanischem Hintergrund teil, deren Kinder unter Asthma bronchiale leiden. Nach dem Zufallsprinzip wurden die Teilnehmer in zwei Gruppen eingeteilt und auf der Grundlage zweier unterschiedlicher statistischer Modelle geschult. In der ersten Gruppe befolgten die Mitglieder Richtlinien, die auf Problemlösung und die Entwicklung von Bewältigungsstrategien fokussiert waren.In der zweiten Gruppe ging es Belinda Borrelli und ihrem Team darum, den Eltern den Zusammenhang des Tabakrauchs und dessen körperlichen Auswirkungen auf die kindliche Gesundheit unmittelbar vor Augen zu führen. Neben der Messung der Kohlenmonoxidspiegel bei den Eltern gaben in den Wohnungen der Familie installierte Monitore Aufschluss über das quantitative Nikotinausmaß, dem die Kinder als Passivraucher ausgesetzt waren. Regelmäßige Kontrollmessungen während der Studie ergaben einen deutlichen Rückgang der Asthmasymptome bei den Kindern der Teilnehmer in der zweiten Gruppe.Berücksichtigung in dieser Studie fanden unter anderem auch die gesellschaftlichen Werte lateinamerikanischer Kultur wie der Stellenwert der Familie, der Kommunikation und der engen verwandtschaftlichen Bindungen. Laut Borelli bedürfen „spezielle Populationen“ von Rauchern – definiert als Gruppe mit einem zehnfach höheren Nikotinkonsum als die Allgemeinbevölkerung, einem schlechteren Zugang zu effektiven Therapien und einer Unterrepräsentation in klinischen Studien – einer stärkeren Beachtung, um wirksame Antiraucherprogramme zu entwickeln. Neben ethnischen Minderheiten schließe dies auch junge Menschen mit Krebs, Patienten mit psychischen Erkrankungen und Obdachlose ein.Quelle: Journal of Consulting and Clinical Psychology</description></item><item><title>Autoabgase greifen Atemwege an</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1265710461078</link><description>Amerikanisches Gutachten bestätigt schädliche Auswirkungen von Autoabgasen auf kindliches Asthma ein weiteres Mal.Der Straßenverkehr ist die wichtigste Ursache für hohe Schadstoffkonzentrationen in der Luft unserer Städte. Jeder gefahrene Meter mit dem Auto führt zur Freisetzung zahlreicher Schadstoffe wie Kohlenwasserstoffe, Stickstoffoxide, Kohlenmonoxid, Benzol oder Dieselruß. Durch den Abrieb von Reifen, Bremsbelägen und Fahrbahn werden zusätzlich Schadstoffe und Staubpartikel in die Luft abgegeben.Dass dieser „Aerosolcocktail“ schädliche Auswirkungen auf den Organismus und vor allem auf die Atemwege hat, ist nicht verwunderlich. In einer groß angelegten Untersuchung hat das US-amerikanische Health Effects Institute diesen negativen Effekt, insbesondere auf das kindliche Asthma, erneut belegt. Das Health Effects Institute ist eine 1980 in Boston gegründete Organisation, deren Forschungsschwerpunkt auf die gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung gerichtet ist.Das Team um Ira Tager von der Berkeley School of Public Health sichtete für dieses Gutachten  mehr als 700 Studien. Die Wissenschaftler kommen zu dem Ergebnis, dass 30 bis 45 Prozent der US-Bevölkerung gesundheitliche Nachteile durch die Emissionen der Kraftfahrzeuge hat. Es handelt sich um jene Menschen, die weniger als 300 bis 500 Meter von der nächsten viel befahrenen Straße entfernt leben.Dass Kinder besonders betroffen sind, hat mehrere Gründe: In „Kindernasenhöhe“ sind durch die Auspuffnähe die Schadstoffkonzentrationen höher. Kinder sind zudem aktiver als Erwachsene. Sie bewegen sich mehr und halten sich meist länger im Freien auf. Oft atmen sie daher, bezogen auf das Körpergewicht, mehr Schadstoffe ein als Erwachsene. Exazerbationen (Verschlechterung des Krankheitszustandes) und Einschränkungen der Lungenfunktion sind die Folge.Quelle: Health Effects Institute</description></item><item><title>Lernfähige T-Helfer-Zellen tragen zu Allergieabwehr bei</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1264672882281</link><description>Eine gezielte „Neuprogrammierung“ von Zellen des Immunsystems könnte beim Kampf gegen Asthma und Allergien helfen.T-Helfer-Zellen gehören zu den weißen Blutkörperchen und spielen eine zentrale Rolle in unserem Immunsystem. Nach ihrer Aktivierung entwickeln sie sich, je nach Bedarf, in spezialisierte Untergruppen mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. So eignen sich zum Beispiel die sogenannten Th1-Zellen am besten zur Abwehr von Viren, während Th2-Zellen eigentlich auf die Bekämpfung von Parasiten spezialisiert sind, aber manchmal auch zur Entstehung von Asthma und Allergien führen.Diese Prägung der Zellen galt bislang als unumkehrbar. Doch Wissenschaftlern einer Arbeitsgruppe um Professor Dr. Max Löhning von der Charité Berlin gelang jetzt der Nachweis, dass auf Parasitenabwehr spezialisierte allergieauslösende Th2-Zellen sich „umprogrammieren“ lassen. Sie übernehmen dann die Aufgaben der auf Virusabwehr spezialisierten Th1-Form. Zwar behalten die derart behandelten „ehemaligen“ Th2-Zellen ihre ursprünglichen Eigenschaften teilweise bei. Gleichzeitig eignen sie sich jedoch zusätzlich neue Eigenschaften an, sind also „lernfähig“. Und sie sind dabei mehr als ein bloßer „Übergangszustand“. Noch Monate nach Abklingen der Virusinfektion kann diese Mischform aus Th2- und Th1-Zellen, sogenannte „Th2+1-Zellen“, im Gedächtnis des Immunsystems nachgewiesen werden.Die aktuellen Ergebnisse haben grundlegende Bedeutung für das Verständnis von „Lernprozessen“ in T-Zellen und Immunzellen allgemein. Zudem ergeben sich hieraus unterschiedliche Anwendungsmöglichkeiten in der Biomedizin. Beispielsweise könnte es in Zukunft möglich sein, T-Zellen, die irrtümlich auf Parasitenabwehr geprägt sind und zur Entstehung von Allergien und Asthma beitragen, in die neue Mischform umzuprogrammieren und somit ihre allergieverstärkenden Eigenschaften zu schwächen. Weitere Forschungen sind jedoch nötig, um die Erkenntnisse auf Menschen anwenden zu können, so Löhning und sein Team.Quelle: Immunity</description></item><item><title>Patientenleitlinien optimieren medizinische Betreuung </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1263543988750</link><description>Standardisierte Behandlungsprogramme für chronische Erkrankungen tragen zu besserem Verständnis und besserer Symptomkontrolle bei.Chronische Erkrankungen wie Asthma, aber auch Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, erfordern ein umfassendes Diagnostik- und Therapiemanagement. Um bestmögliche medizinische Ergebnisse zu erzielen, wurden Nationale Versorgungsleitlinien entwickelt, die auf der Basis neuester Forschungen und bewährter Verfahren aus der Praxis sowohl Diagnostik als auch Therapie von der Prävention bis hin zur Rehabilitation regeln.Seit wenigen Wochen (Dezember 2009) liegen für Asthmapatienten die Nationalen Versorgungsleitlinien in ihrer aktualisierten Fassung vor. Sie beinhalten die aktuellen Empfehlungen der ärztlichen Leitlinie in laienverständlicher Form. Damit werden die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse unmittelbar an die Patienten weitergegeben.Zu den Neuerungen gehört beispielsweise ein Kapitel über berufsbedingtes Asthma oder die Erweiterung des Therapieschemas von vier auf fünf Stufen. Außerdem richtet sich die Therapiegestaltung nicht mehr ausschließlich nach dem Schweregrad, sondern berücksichtigt auch die Symptomkontrolle.Das Programm für alle Nationalen Versorgungsleitlinien wird in Kooperation von Bundesärztekammer, Kassenärztlicher Bundesvereinigung und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) erarbeitet. Ganz wesentlich ist die Einbeziehung von Betroffenen. Sie sind das Bindeglied zur Praxis, wenn es darum geht, Untersuchungen und Behandlungsabläufe zu erklären sowie Nutzen und eventuelle Risiken einzelner Therapien darzustellen. Hintergrundinformationen zu Ursachen und Verlauf der Erkrankung, Tipps zum Selbstmanagement sowie weiterführende Adressen und Links ergänzen die Informationen.Quelle: Programm für Nationale Versorgungsleitlinien</description></item><item><title>Moderne Heizsysteme für bessere Gesundheit </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1262602267305</link><description>Studie aus Neuseeland ging der Frage nach, ob ein gutes Heizsystem die Symptome von Kindern mit Asthma bronchiale bessern kann.Schlechte klimatische Verhältnisse in Innenräumen wie niedrige Temperaturen, Feuchtigkeit und Schimmel sowie die Feinstaub und Stickoxidbelastung – wie sie beispielsweise durch Kamine hervorgerufen wird – können die Atemwege von Asthmatikern zusätzlich belasten.Howdwn-Chapman und sein Team nahmen für ihre Studie rund 400 Haushalte mit asthmakranken Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren unter die Lupe. In den Wohnungen wurden die bestehenden Heizungen gegen Heizsysteme mit Wärmepumpen beziehungsweise Gaszentralheizungen ausgetauscht oder alternativ als Brennstoff Holzpellets benutzt. Durch den Einbau der Zentralheizungen stieg die mittlere Temperatur im Wohnraum um 1,1 °C und im Kinderschlafzimmer um 0,57 °C an. Gleichzeitig wurde im Vergleich zu den Kontrollhaushalten wesentlich weniger Stickoxidemission gemessen.Die Lungenfunktion der Kinder verbesserte sich durch den Heizungseinbau zwar nicht wesentlich, dennoch erzielten die höheren Temperatur mit gutem Raumklima spürbare Effekte: Die Kinder aus den versorgten Haushalten fehlten knapp zwei Tage weniger in der Schule und mussten wegen des Asthmas seltener zum Arzt als die Kinder der Kontrollgruppe. Die Eltern berichteten nach dem Einbau der neuen Anlage seltener von einem schlechten Gesundheitszustand ihrer Kinder, auch Schlafstörungen durch Giemen oder trockenen Husten traten seltener auf.Quelle: British Medical Journal</description></item><item><title>Mildere Krankheitsverläufe dank Genvariante?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1261493704171</link><description>Eine bestimmte Genvariante kann Patienten mit Atemwegserkrankungen vor dauerhafter Schädigung des Lungengewebes schützen.Diese These wurde durch eine jüngst durchgeführte Studie untermauert: Asthmakranke Kinder und erwachsene Raucher wiesen bessere Lungenwerte auf, wenn sie Träger einer bestimmten Genvariante sind. Es handelt sich dabei um eine Erbeinheit, die bei der Steuerung der bronchialen Entzündungsprozesse eine Rolle spielt.Asthma und COPD (Chronic Obstructive Pulmonary Disease, deutsch: chronisch obstruktive Lungenerkrankung) haben zwar unterschiedliche Ursachen. Beiden Erkrankungen ist aber eine strukturelle Schädigung durch Entzündungsvorgänge in den Bronchien gemeinsam. Bei der Entzündungsreaktion spielen Proteasen, bestimmte Enzyme, eine Rolle, die das Bindegewebe angreifen. Sie führen zum Abbau von  Kollagen und Elastin und setzen somit auf Dauer die Elastizität der Lunge herab. Bekannt ist, dass die Proteasen bei Asthma bronchiale und der COPD vermehrt aktiv sind.In der Studie waren bei den jungen ebenso wie bei den erwachsenen Teilnehmern bessere Lungenwerte erzielt worden, wenn sie die entsprechende genetische Disposition nachwiesen. Die Raucher erkranken dann gar zu einem Drittel seltener an COPD.Erwähnt werden sollte jedoch, dass das Gen nicht vor Lungenkrebs und einigen anderen Folgen des Rauchens in anderen Organen schützt – diese Studienergebnisse sollten also keinesfalls als Aufforderung zum Nikotinkonsum verstanden werden.Quelle: New England Journal of Medicine</description></item><item><title> „Hausunterricht“ in Sachen Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1260190425390</link><description>Studie zeigt, dass oft einfache Maßnahmen ausreichen, um die Therapietreue zu verbessern und Notfällen vorzubeugen.Etwa sechseinhalb Millionen Kinder in den USA leiden an Asthma. Damit führt die Atemwegserkrankung die Liste aller chronischen Erkrankungen bei Kindern in US-Amerika an. Eine jüngst abgeschlossene Studie unter Leitung der Kinderpsychologin Kristin Riekert belegt den Nutzen frühzeitiger unterstützender Maßnahmen, um bei Kindern Kenntnisse über die Erkrankung sowie die Einsicht in die notwendige Medikamenteneinnahme zu verbessern.Dabei waren die Studienleiterin und ihr Team selbst erstaunt, dass für eine effektive Symptomkontrolle oft simple Schritte ausreichend sind. So stellten sie fest, dass schon wenige Hausbesuche von spezialisierten Pflegekräften genügen, um das Wissen über Asthma, aber auch über den richtigen Umgang beispielsweise mit den Inhalationsgeräten zu fördern. Durch den „Unterricht“ im häuslichen Umfeld fällt es den jungen Patienten leichter, ihr neu gewonnenes Anwendungswissen in ihren individuellen Alltag zu integrieren – zumal die Familienmitglieder stärker eingebunden sind als bei den üblicherweise in den Kinderkliniken durchgeführten Schulungen.Für die Studie wurden 250 Kinder in drei Gruppen aufgeteilt. In einer Gruppe bekamen die Kinder und ihre Eltern lediglich Flyer mit Basiswissen über Asthma und die Standardmedikation. Die beiden anderen Gruppen erhielten Hausbesuche – eine davon zusätzlich ein ausführliches Feedback zu Therapietreue und Therapiererfolg.In den beiden zuletzt genannten Gruppen zeigte sich ein deutlicher Rückgang hinsichtlich behandlungsbedürftiger Notfälle (15 Prozent) ebenso wie in einem rückläufigen Gebrauch von Kortikosteroiden (17 Prozent) gegenüber den Kindern, deren Kenntnisse über Asthma nur theoretisch aufgefrischt worden war.Quelle: Pediatrics</description></item><item><title>Asthma als Spätfolge der Terroranschläge von 2001</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1259082778703</link><description>Retter, die beim Angriff auf das World Trade im September 2001 als erste vor Ort waren, weisen vermehrt Asthma auf.Zu dieser Erkenntnis gelangt der Wissenschaftler Hyun Kim nach Auswertung der Daten von 20.843 Helfern, die bei den Terroranschlägen des 11. September 2001 im Einsatz waren.Vor allem die Mitglieder von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten, die zu den ersten Helfern am Ort des Geschehens gehörten, sind betroffen: Sie waren in besonderem Ausmaß den Schadstoffen und giftigem Feinstaub ausgesetzt. Dass die Mikropartikel von Asbest, Zement, Fiberglas, Dioxin, Arsen und Blei sich auf den gesamten Bronchialapparat gelegt und zu chronischen Atembeschwerden geführt haben, ist bereits durch frühere Untersuchungen bekannt.Die Studie von Hyun Kim und seinem Team ist jedoch die erste, die das ganze Ausmaß der Katastrophe für die Betroffenen deutlich macht. Sieben Jahre nach dem verheerenden Anschlag leiden Mitglieder der Rettungsdienste im Vergleich zur amerikanischen Durchschnittsbevölkerung doppelt so häufig an Asthma, so der Studienleiter.Litt vor dem September 2001 ein Prozent der Helfer unter chronischer Bronchitis oder Asthma, so sind nach dem wochen- und monatelangen Einsatz (durchschnittlich 80 Tage) acht Prozent von der Atemwegserkrankung betroffen.Das Ergebnis der Datenanalyse verpflichte die US-Behörden dazu, sich intensiv um die „9/11-Retter“ zu kümmern. Im Blickpunkt steht dabei nicht nur der aktuelle Gesundheitszustand der Ersthelfer, sondern auch das Interesse, die Folgeschäden für die Betroffenen zu minimieren.Quelle: Chest 2009</description></item><item><title>Folsäure in der Schwangerschaft – richtiger Zeitraum entscheidend</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1257949773921</link><description>Folsäure in der Schwangerschaft gilt als Schutz vor neurologischen Missbildungen – kann jedoch das Risiko für Asthma erhöhen.Aktuellen Gesundheitsempfehlungen entsprechend wird im angloamerikanischen Raum und in Australien schwangeren Frauen eine Nahrungsergänzung mit Folsäure nahe gelegt, da diese bekanntermaßen eine schützende Wirkung gegenüber kindlichen Neuraldefekten ausüben. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der „offene Rücken“, medizinisch als Spina bifida bekannt. Um dieser Schädigung des Ungeborenen vorzubeugen, empfiehlt sich vor allem in der frühen Phase der Schwangerschaft die Zufuhr von Folsäure.Michael J. Davies stellte nun jedoch fest, dass Folsäure über einen längeren Zeitraum eingenommen zu einem erhöhten Risiko führen kann, in ersten Lebensjahren Asthma zu entwickeln. Das Team um den australischen Wissenschaftler befragte Mütter von Kindern im Alter von dreieinhalb und fünfeinhalb Jahren nach der Dosis und der Dauer ihrer Folsäureeinnahme während der Schwangerschaft. Dabei wurde insbesondere der Zeitraum der 16. Schwangerschaftswoche (SSW) und früher sowie der 30. bis 34. SSW unter die Lupe genommen.Es stellte sich heraus, dass das Asthmarisiko bei den jüngern Kindern um 11, 6 Prozent und bei den zwei Jahre älteren Kindern um 11, 8 Prozent erhöht war, wenn die Mütter im letzten Drittel der Schwangerschaft Folsäure zu sich genommen hatten. In den beiden untersuchten Altersgruppen bestand ein Unterschied hinsichtlich der Ausprägung des Asthmas: Die Dreieinhalbjährigen entwickelten öfter eine persistierende Form der Lungenerkrankung.Bei der Nahrungsergänzung mit Folsäure während der Schwangerschaft ist also darauf zu achten, die Einnahme zeitlich so einzugrenzen, dass der neurologische Schutz durch die Folsäure aufrechterhalten bleibt, ein erhöhtes Risiko für Asthma jedoch vermieden wird.Quelle: American Journal of Epidemiology</description></item><item><title>Studie enthüllt schlechte Therapietreue</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1257344104625</link><description>Patientenfehler sind häufiger der Grund für Schwierigkeiten bei der Therapie von Asthmaerkrankungen als unwirksame Medizin.So lautet das Ergebnis einer nordirischen Studie unter Leitung des Wissenschaftlers Liam Heaney vom Belfast City Hospital. Er und sein Team untersuchten Asthmapatienten insbesondere hinsichtlich ihres Umgangs mit inhalativen und oralen Kortikosteroiden. Anwendungsfehler der Patienten wurden mittels Blutproben „entlarvt“.Von den 182 Studienteilnehmern kamen nahezu alle den Therapievorschriften nur unzureichend nach. So benutzten 35 Prozent der Patienten weniger als die Hälfte der verordneten Medikamentendosis. 45 Prozent inhalierten eine Menge im Bereich zwischen der Hälfte und der exakt vorgeschriebenen Dosis und 21 Prozent der Asthmatiker wendeten gar eine größere als die vom Arzt festgelegte Menge an. Diese Werte ließen sich im Labor über die Kortisonspiegel im Blut nachweisen.Des Weiteren gaben viele Patienten nach anfänglichem Zögern zu, dass sie es tatsächlich mit der Dosierung, aber auch der Einhaltung des Zeitplans nicht „so genau nehmen“. Viele räumten auch Unsicherheiten im Umgang mit ihren Inhalern ein. Eindeutig nachweisbar waren eine Einschränkung der Lebensqualität bei den Patienten, die ihre Medikamente zu niedrig dosiert einnahmen sowie eine deutliche Zunahme an Krankenhauseinweisungen aufgrund schlechter Therapietreue.Obwohl häufig vorkommend, wird das Problem der schlechten Symptomkontrolle aufgrund einer mangelhaften Therapieeinhaltung in der Praxis oftmals nicht aufgedeckt. Den Ärzten, die Asthmapatienten betreuen, empfiehlt Heaney deshalb, Patienten in einem vertrauensvollen Gespräch zu ermutigen, ihre Probleme rund um die Therapie offenzulegen und gemeinsam nach Auswegen aus diesem Dilemma zu suchen.Quelle: Respiratory and Critical Care Medicine</description></item><item><title>Herbst- und Winterkinder öfter von Asthma betroffen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1256650985062</link><description>Kinder, die in Jahreszeiten mit einem erhöhten Pilz- und Sporenvorkommen geboren werden, entwickeln höheres Asthmarisiko.Zu diesem Ergebnis kamen der amerikanische Wissenschaftler Kim G. Harley und sein Team in einer jüngst abgeschlossenen Studie. Bereits frühere Untersuchungen haben den Zusammenhang des Geburtszeitpunktes mit dem Auftreten von kindlichem Asthma belegt. Aber nur wenige Studien, so Harley, hätten sich mit einem saisonal erhöhten Vorkommen von sogenannten Aeroallergenen als ursächliche Faktoren beschäftigt.In die Studie waren 514 Kinder von der Geburt bis zum Alter von 24 Monaten eingeschlossen. Frühe Asthmaanzeichen wie Giemen wurden dokumentiert und flossen ebenso in die Analyse ein wie die Ergebnisse bestimmter Laboruntersuchungen. Bei der Auswertung der Ergebnisse stellten die Forscher fest, dass die Asthmawahrscheinlichkeit dreimal höher war für Kinder, die im Herbst oder Winter zur Welt kamen. In diesem Zeitraum enthält die Luft besonders viel Sporen von Schimmelpilzen und anderen Pilzarten.Anders als die Pilz- und Sporenbelastung hatten andere saisonale Faktoren oder Infekte der unteren Luftwege keinen Einfluss auf ein erhöhtes Asthmarisiko in der Studiengruppe.Quelle: Thorax</description></item><item><title>MRT und Xenon zur besseren Asthmadiagnostik</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1255967477156</link><description>Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD können in Zukunft von einer verfeinerten Diagnostik profitieren.Ein Team aus Forschern der Universität von Nottingham entwickelte gemeinsam mit Klinikärzten des dort ansässigen Queen’s Medical Centers ein neues Verfahren, mit dem die Diagnostik von chronischen Atemwegserkrankungen einen weiteren Schritt vorangekommen ist.Bildgebung mittels eines spezifisch ausgerüsteten Magnetresonanztomografen (MRT) in Kombination mit der Inhalation von Xenon 129, einem in geringer Dosis harmlosen Gas, erlaubt Medizinern einen virtuellen Blick in das Innere des gesamten Bronchialapparates. Die neue Technik bietet ein höchst detailliertes Bild der Lungenanatomie – dem Ausmaß an geschädigtem Gewebe sowie den Anteilen an gesunden Arealen. Der Clou aber ist, dass durch das speziell aufbereitete Gas auch die Lungenfunktion sichtbar gemacht wird.Dazu wird Xenon 129 mithilfe von Laserstrahlen polarisiert. Auf diese Weise sind die feinen Gaspartikel und somit auch der Gasaustausch über die Lunge mit dem MRT-Scanner gut zu sehen. Die Ärzte können so genau nachvollziehen, in welcher Qualität und Quantität (analog zu Xenon) die Atemluft über die Lunge an das Blut weitergegeben wird. Da eine Magnetresonanztomografie mit keinerlei Strahlenbelastung verbunden ist, eignet sich die Untersuchung auch zur Verlaufskontrolle.Nun hoffen die Wissenschaftler um den Projektleiter Ian Hall, dass Ihre Erkenntnisse bald Einzug in die Praxis finden, um nicht nur die diagnostischen Möglichkeiten, sondern auch sich daraus ergebende therapeutische Optionen zu erweitern.</description></item><item><title>Asthma: Keine aussagekräftigen Diagnostikverfahren für Vorschulkinder</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1255423323312</link><description>Zur Diagnose einer Asthmaerkrankung bei Kindern zwischen zwei und fünf Jahren ist kein Diagnoseverfahren „besonders geeignet“.Das berichtet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem Abschlussbericht zum Thema. Vorangegangen war ein entsprechender Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses an das Institut, mit dem Genauigkeit und Nutzen der in Deutschland etablierten Verfahren zur Asthma-Diagnostik für die genannte Altersgruppe geprüft werden sollten. Im Vordergrund stand die Frage, ob es möglich sei, das bestehende Disease-Management-Programm (DMP) auf Kinder im Vorschulalter auszuweiten. Bisher können Kinder erst ab einem Alter von fünf Jahren in ein DMP eingeschrieben werden.Die 2001 eingeführten DMP sind strukturierte Behandlungsprogramme für chronisch kranke Patienten. Die standardisierten Diagnose- und Therapieprozesse haben das Ziel, die Versorgung chronischer Erkrankungen über den gesamten Verlauf zu verbessern.Nach Auswertung von insgesamt sieben relevanten Studien kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass sich aus dem analysierten Recherchematerial keine Kriterien für die Aufnahme von Vorschulkindern in ein DMP ableiten lassen. So zeigte sich, dass Kinder in dieser Altersgruppe nicht immer in der Lage sind, die notwendige Kooperation, beispielsweise bei Lungenfunktionstest, aufzubringen. Ein einheitlicher Bewertungsmaßstab von Untersuchungsergebnissen ist jedoch eine der Grundlagen für die Aufnahme in ein DMP.Neben der Genauigkeit schätzten die IQWiG-Mitarbeiter außerdem die Wirksamkeit der Diagnoseverfahren ein. Wie die Recherche zeigte, gibt es derzeit aber keine Diagnosestudien, anhand derer sich die Frage nach der Wirksamkeit der Tests bei Vorschulkindern direkt beantworten ließe.Quelle:  Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen</description></item><item><title>Asthmarisiko durch Kita-Besuch nicht niedriger</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1254840043343</link><description>Ein frühzeitiger Besuch von Tageseinrichtungen mobilisiert kindliche Abwehrkräfte – gewährleistet aber keinen Schutz vor Asthma.Anders als die Ergebnisse vorangegangener Studien vermuten lassen, bewahrt die frühe Auseinandersetzung mit Krankheitserregern Kinder nicht davor, in einem späteren Lebensalter an Asthma oder Allergien zu erkranken. Zwar stärke die vermehrte Konfrontation mit Keimen, wie Kinder sie in großem Umfang in Krippe oder Kita erleben, das Immunsystem der Kleinen – aber bereits im Alter von acht Jahren habe sich der „Gesundheitsvorteil“ verflüchtigt, so das Fazit des Studienleiters Johan C. de Jongste.Der niederländische Wissenschaftler hat in seiner Studie mehr als 3.600 Kinder von Geburt an bis zu ihrem 8. Lebensjahr an beobachtet. Grundlage waren Fragebögen zur Gesundheit der Kinder, die von den Eltern jährlich ausgefüllt worden sind. Der Fokus war hierbei auf Bronchialerkrankungen gerichtet. Am Ende des Untersuchungszeitraums standen Lungenfunktions- und Allergietests für die Kinder auf dem Programm.Es zeigte sich, dass Kinder, die bereits vor ihrem 2. Geburtstag regelmäßig eine Tageseinrichtung besucht haben, in ihren ersten vier Lebensjahren etwa doppelt so häufig von Luftwegsinfekten mit asthmaähnlichen Symptomen betroffen waren wie ihre gleichaltrigen Spielkameraden. Nach dem Ende der Studie wiesen diese Kinder jedoch kein größeres – und ebenso kein geringeres – Risiko für Asthma auf als Kinder, die erst zu einem späteren Zeitpunkt oder niemals eine Kindertagesstätte besucht hatten. Gleiches gilt für die Wahrscheinlichkeit, an einer Allergie zu erkranken.Mit anderen Worten: Alle an der Studie beteiligten Kinder hatten im Alter von acht Jahren in etwa die gleiche Veranlagung für Asthma oder Allergien, auch die Häufigkeit grippaler Infekte war gleich groß. Eine geschlechtsspezifische Präferenz stellten die Wissenschaftler ebenfalls nicht fest.Quelle:American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine</description></item><item><title>Wetterlage und Symptomverschlechterung bei kindlichem Asthma </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1254221731828</link><description>Dass Wetterumschwünge einen Einfluss auf die Asthmasymptome haben, ist den meisten Asthmatikern leidvoll bekannt.Der genaueren Ursache dieses Phänomens ging nun in einer groß angelegten Studie die US-Wissenschaftlerin Dr. Nana A. Mireku auf den Grund. Sie und ihr Team analysierten die Daten von mehr als 25.000 Notfallbehandlungen junger Asthmapatienten. In die Analyse flossen die Aufzeichnungen von Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Luftdruck sowie die jeweilige Allergenbelastung und Luftverschmutzung ein.Als stärkste Auslöser für eine Zunahme von Atemnot und Hustenattacken wurden eine Erhöhung der Luftfeuchtigkeit um 10 Prozent sowie ein sprunghafter Anstieg der Tagestemperatur ermittelt. Die Symptomverschlechterung (Exazerbation) und damit die erhöhte Quote an Notfallaufnahmen traten jeweils am ersten oder zweiten Tag nach dem Wetterwechsel ein.Interessant ist die Erkenntnis, dass eine Exazerbation offensichtlich auch bei einer Zunahme der Temperatur auftritt, während dieser witterungsbedingte Einfluss im Allgemeinen eher mit einem Kältezuwachs assoziiert ist. Schwankungen des Luftdrucks hatten übrigens keinen Einfluss auf die Asthmasituation der Kinder.Quelle: Annals of Allergy, Asthma and Immunology</description></item><item><title> Bronchialverschleimung : Neuen „Tätern“  auf der Spur</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1253627133156</link><description>Ein internationales Forscherteam gewann neue Erkenntnisse über die Ursachen der Bronchialverschleimung bei Asthma &amp; Co.Warum sich bei Lungenkrankheiten wie Asthma die Bronchialgefäße mit dem zähen Schleim füllen, der unter anderem die Atemnot herbeiführt, ist nach wie vor nicht gänzlich geklärt. Bisher ging die Forschung davon aus, dass infolge einer allergischen Reaktion oder einer Entzündung sogenannte Becherzellen, das heißt schleimproduzierende Drüsen im Bronchialgewebe, krankhaft entarten und die Anhäufung des zähen Sekrets in Gang setzen.Nun entdeckte ein Team um den US-amerikanischen Wissenschaftler Jeffrey A. Whitsett ein Gen, das für die Schleimbildung von entscheidender Bedeutung ist. Das Gen SPDEF zeigte während des Entzündungsprozesses in den Lungen von Mäusen eine stark erhöhte Aktivität. Dieser Aktivität liegt folgender Mechanismus zugrunde: Zellen des Lungengewebes („Clara-Zellen“) verwandeln sich in Becherzellen und fördern auf diesem Wege die Schleimproduktion. Wurde das Gen deaktiviert, konnte weder eine Entzündung noch eine Verschleimung nachgewiesen werden. Mäusen, denen SPDEF fehlt, bildeten keine Becherzellen.Die Wissenschaftler wollen diesen Ansatz weiter verfolgen, um auf der Basis dieser Kenntnisse möglicherweise neue Behandlungswege entwickeln zu können. Allerdings, so Whitsett, seien Tests mit Menschen nicht vor Ablauf von einigen Jahren zu erwarten.Quelle: Journal of Clinical Investigation</description></item><item><title>„Hüftgold“ erhöht Asthmarisiko</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1253008226203</link><description>Eine apfelförmige Figur mit übermäßigem Taillenspeck führt  bei Frauen zu einem erhöhten Risiko, an Asthma zu erkranken.Übergewicht als asthmaauslösender Faktor, insbesondere bei Frauen, ist bereits seit längerem bekannt. In einer jüngst veröffentlichten Studie ging es nun um den Zusammenhang von Asthmavorkommen mit Taillenumfang und Body Mass Index (BMI).Der Taillenumfang als sichtbares Zeichen für das Ausmaß des sogenannten Eingeweidefettes scheint bei der Entstehung von Asthma eine besondere Rolle zu spielen und ein deutlicherer Indikator zu sein als der BMI. Das viszerale Fett, wie es medizinisch heißt, unterscheidet sich von den im übrigen Körper verteilten Fettpolstern im Unterhautfettgewebe: Es setzt beispielsweise entzündungsfördernde Botenstoffe frei, die unter anderem die Entstehung von Asthma begünstigen. Bereits bei einem Taillenumfang von mehr als 88 Zentimetern weisen mehr Frauen ein erhöhtes Asthmarisiko auf als ihre schlankeren Geschlechtsgenossinen – selbst wenn sie mit ihrem Gewicht noch im Normbereich liegen.Die gute Nachricht: Viszerales Fett lässt sich den Wissenschaftlern zufolge mit einer Ernährungsumstellung und Bewegung relativ gut bekämpfen. Bei Gewichtsreduktion und körperlicher Aktivität wird das Eingeweidefett intensiver mobilisiert als das subkutane Fettgewebe. Aus diesem Grund sei eine gesunde Ernährung gekoppelt mit sportlicher Betätigung einmal mehr ein sinnvoller Beitrag, den jeder selbst leisten kann, wenn es um die Vermeidung beziehungsweise ein gutes Management von Erkrankungen geht, so das Fazit der Studienleiterin Julie von Behren.Quelle: Thorax</description></item><item><title>Interaktive Asthmaschule  </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1252412802046</link><description>Mit einem multimedial ausgerichteten Training konnte bei Kindern und Jugendlichen eine bessere Symptomkontrolle erreicht werden.Dass regelmäßig geschulte Asthmapatienten in der Regel eine bessere Symptomkontrolle erreichen als ihre Leidensgenossen, die sich keinem Training unterziehen, ist bekannt. In einer kanadischen Studie wurden nun untersucht, ob ein multimediales Training diesen Effekt nochmals steigern kann.An der Studie unter der Leitung von Dr. Wade Watson nahmen 398 Patienten im Alter von drei bis sechzehn Jahren teil, die in zwei Gruppen aufgeteilt waren. Eine Gruppe befolgte ihre übliche medikamentöse Therapie und erhielt ein konventionell ausgerichtetes Schulungsprogramm. Die zweite Gruppe nahm an einem vierwöchigen Training teil, in dem mit einem interaktiven Ansatz gearbeitet wurde.Hierbei dienten personalisierte E-Mails und altersentsprechend aufbereitete Flyer der Vertiefung der Lerninhalte. Darüber hinaus wurden in Kleingruppen unter fachlicher Leitung gemeinsam mit Eltern und Patienten Fortschritte, aber auch etwaige Mängel in der Symptomkontrolle diskutiert.In beiden Gruppen war in der einjährigen Nachbeobachtungsphase ein Rückgang der Notfallsituationen zu verzeichnen. Bei den interaktiv geschulten Kindern und Jugendlichen fiel der Effekt jedoch noch stärker aus: Die Quote der Arztbesuche fiel um 38 Prozent geringer aus und auch der Gebrauch der oralen Kortikosteroide war deutlicher rückläufig – er ging, verglichen mit der Kontrollgruppe, um 36 Prozent zurück.Quelle: Canadian Medical Association Journal</description></item><item><title>Schwimmen gut bei Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1251733548578</link><description>Der positive Effekt von Schwimmen auf Asthmasymptome wurde in einer jüngst durchgeführten Studie einmal mehr bestätigt.Die Forscher untersuchten Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren, die sie in zwei Gruppen aufteilten. Eine Gruppe nahm – unter Einbehaltung ihrer üblichen Asthmamedikation – an einem sechswöchigen Schwimmtraining teil. Alle Kinder der „Schwimmgruppe“ zeigten deutliche Verbesserungen in allen klinischen Parametern.Sie wiesen insgesamt weniger Symptome und damit weniger Fehlzeiten in der Schule auf als ihre Altergenossen ohne Schwimmtraining. Außerdem zeigten sie auch andere positive Auswirkungen: So waren Brustkorbdeformitäten, Mundatmung und Schnarchen bei ihnen rückläufig. Das Selbstbewusstsein hingegen stieg an und das allgemeine Gefühl, gegenüber anderen Kindern benachteiligt zu sein, verschwand.Schwimmen, so das Fazit von Studienleiter Wang Jeng-Shing, verbessert nicht nur die Asthmasymptome, sondert fördert eine normale körperliche und seelische Entwicklung. Es vergrößert das Lungenvolumen, führt zu gesunden Atemtechniken und verbessert nicht zuletzt die allgemeine Fitness.Quelle: Respirology</description></item><item><title>Asthma – auf der Suche nach Vorhersagefaktoren </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1251278016953</link><description>Neue Untersuchung widerlegt früher gewonnene Ergebnisse hinsichtlich möglicher Vorhersagefaktoren für Asthmaattacken.In einer kürzlich durchgeführten Studie zum schweren allergischen Asthma waren Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zwölf bis 20 Jahren eingeschlossen. Ziel der Untersuchung war es, klinische Parameter und Laborwerte auf den Prüfstand zu stellen, denen in vorangegangenen Studien eine hohe Wahrscheinlichkeit hinsichtlich der Vorhersagbarkeit zukünftiger Asthmaanfälle beigemessen worden war. Frühere Ergebnisse, so die Leiterin der aktuellen Studie, Rebecca Gruchalla, bezogen sich jedoch auf Beobachtungen von Patienten mit schlecht kontrolliertem Asthma ohne leitliniengerechte Behandlung.An der Untersuchung von Gruchalla und ihrem Team nahmen 546 junge Asthmapatienten aus zehn verschiedenen US-Staaten teil. Bei Studienbeginn erfassten die Forscher alle relevanten Daten zur Einschätzung des Krankheitsstatus. Neben dem klinischen Befund standen die Beurteilung von Lungenfunktion, Entzündungsprozess und Allergiestatus auf dem Programm. Im Laufe der Studie stellten sich die Patienten alle sechs bis acht Wochen bei ihren jeweiligen Zentren vor, um den Krankheitsverlauf dokumentieren zu lassen. Alle Teilnehmer bekamen eine leitlinienbasierte Behandlung und verpflichteten sich zudem, ihre Therapievorschriften genauestens zu befolgen.Am Ende der Studie analysierten die Wissenschaftler die anfänglich erfassten Werte, um zu bestimmen, ob sich daraus Voraussagen für künftige Asthmasymptome bis hin zu akuten Atemnotanfällen ableiten lassen. Sie konnten jedoch keinen bedeutsamen Zusammenhang zwischen den Ausgangsdaten und einer etwaigen Verschlechterung des Asthmas erkennen.Bei Patienten, die eine hohe Therapietreue und ein gut kontrolliertes Asthma aufweisen, greifen also die üblichen biologischen Marker nicht, die etwas über den voraussichtlichen Verlauf der Erkrankung aussagen könnten. Hier sind weitere Studien erforderlich, um auch für diese Patientengruppe nützliche Vorhersage-Marker zu identifizierenQuelle: The Journal of Allergy and Clinical Immunology</description></item><item><title>Asthma-Management bei Schwangeren besonders wichtig</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1250596279171</link><description>Asthma in der Schwangerschaft impliziert nicht „automatisch“ eine erhöhte gesundheitliche Gefahr für Mutter und Kind.Voraussetzung für einen möglichst störungsfreien Verlauf der Schwangerschaft ist allerdings eine gute Asthmakontrolle, so das Ergebnis einer groß angelegten Studie. Frauen, die ihre Erkrankung „gut im Griff“ haben, können laut Studienleiter Michael Schatz ihre Schwangerschaft genauso gesund erleben wie Frauen ohne Asthma. Auch die gefürchteten Komplikationen wie Krämpfe der Mutter während der Geburt oder niedriges Geburtsgewicht des Kindes und eine erhöhte Rate an Frühgeburten waren im Laufe der zwölfjährigen Studie nicht stärker vertreten als bei gesunden Frauen. Unkontrolliertes Asthma der Mutter kann hingegen zu einer Unterversorgung beim Ungeborenen mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff und damit zu fetalen Wachstumsstörungen bis hin zu lebensbedrohlichen Zuständen führen.Frauen, die eine Schwangerschaft planen, sollten vorher eine gründliche Untersuchung durchführen lassen und eine Therapiestrategie mit ihrem Arzt vereinbaren. Sollten die Patientinnen während der Schwangerschaft die Notwendigkeit einer Medikamentenumstellung sehen, legt Dr. Schatz nahe, dies auch nur in Absprache mit dem behandelnden Internisten oder Lungenspezialisten zu tun.Den Ärzten, die schwangere Frauen mit Asthma versorgen, empfehlen Schatz und sein Team ein Therapieregime zu entwickeln, das die besonderen Umstände der Schwangerschaft berücksichtigt. Die werdenden Mütter sollen eine umfassende medizinischen Betreuung erhalten, sind aber gleichermaßen aufgefordert, eine aktive Rolle in einem eigenverantwortlichen Umgang mit ihrer Erkrankung einzunehmen.</description></item><item><title>Kindliches Asthma: Geschlechtsspezifische Unterschiede </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1249561212046</link><description>Jungen erkranken im Kindesalter häufiger an Asthma als Mädchen – haben aber im späteren Lebensalter eher Aussicht auf Besserung.Zu diesem Ergebnis kamen der Wissenschaftler Kelan Tantisira und sein Team von der Harvard Medical School (Boston) in einer Studie, in die 1.041 Kinder im Alter von fünf bis zwölf Jahren eingeschlossen waren. Die jungen Asthmapatienten unterzogen sich im Laufe der etwa neunjährigen Studiendauer mehrmals jährlich einem Provokationstest mit der Substanz Methacholin. Ziel war es, Charakteristika aufzuspüren, die für die Aufrechterhaltung (Persistenz) des kindlichen Asthmas verantwortlich sind.Methacholin ruft eine Verengung der Bronchien hervor und führt somit zu Symptomen, die denen eines Asthmaanfalls ähnlich sind. Nach knapp neun Jahren konnten die Forscher schließlich ein deutliches Muster erkennen: Bei den Jungen erhöhte sich über den gesamten Untersuchungszeitraum die erforderliche Dosis, um eine Verengung der Atemwege herbeizuführen – bei den Mädchen veränderte sich die Empfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff nicht.Im Alter von 16 Jahren war bei den Jungen im Durchschnitt schon die doppelte Dosis wie bei den Mädchen erforderlich, um eine Reaktion hervorzurufen. Auch mit zunehmenden Alter setzte sich der Trend fort: Lediglich bei 14 Prozent der 18-jährigen Mädchen war eine Desensibilisierung gegenüber Methacholin zu verzeichnen, verglichen mit 27 Prozent bei den Jungen.Wie die Wissenschaftler betonen, trägt die Studie wesentlich zum Verständnis geschlechtsspezifischer Unterschiede bei Asthma bei. Eine weitere Langzeitstudie ist geplant, um zu untersuchen, ob die in der Pubertät aufgezeichneten Beobachtungen auch im Erwachsenenalter Bestand haben.Quelle: American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine</description></item><item><title>Zu Schulbeginn Asthmamedikation auf den aktuellen Stand bringen</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1249385568890</link><description>Behörden in den USA appellieren an Eltern, das Management ihrer asthmakranken Kinder zum Schuljahresbeginn zu aktualisieren.Die durchschnittlichen Fehlzeiten asthmakranker Kinder in den USA rufen den Staat auf den Plan, die Eltern erkrankter Kinder an eine sehr genaue Überprüfung des Behandlungsplanes zu erinnern. Der Beginn des neuen Schuljahres sei ein guter Zeitpunkt, die Asthmamedikation zu überprüfen und auf notwendige Veränderungen hin anzupassen, so Peggy Gaddy, Koordinatorin der Gesundheitsbehörde für Asthmaprävention und -kontrolle.Die Asthma and Allergy Foundation of America stellte fest, dass Schüler aufgrund von Asthma mehr Fehltage aufweisen als wegen jeder anderen chronischen Erkrankung. Die Gründe für die steigende Anzahl an Asthmaerkrankungen sind vielfältig. Ein effektives Management auf der Grundlage eines gut dokumentierten Behandlungsplans kann dazu verhelfen, die Krankheitstage von Schülern zu reduzieren und ihnen dadurch mehr Möglichkeiten zu verschaffen, an den sozialen Aktivitäten der Schule teilzunehmen.Gaddy empfiehlt Kindern und Jugendlichen einen medizinischen Check-Up vor dem Ende der Sommerferien, um auf der Basis des aktuellen Gesundheitszustandes eine entsprechende Medikation sowie die Häufigkeit eigenständiger Kontrollen der Lungenfunktion festzulegen. Regelmäßige Folgetermine in der Arztpraxis gewährleisten gegebenenfalls notwendige TherapieanpassungenDer Plan sollte zusätzliche Informationen für die Lehrer bereithalten, was bei einem akuten Asthmaanfall zu tun ist (praktische Maßnahmen, Telefonnummer des Notarztes und Hausarztes des Kindes) und welche Medikamente während schulischer Aktivitäten eingenommen werden müssen sowie die Dokumentation bekannter oder möglicher Auslöser des Asthmas. Mit diesem Maßnahmenpaket könne laut Gesundheitsbehörde eine größere Asthmakontrolle bei den jungen Patienten erreicht werden, die dazu beiträgt, unvorhergesehene Ausfallzeiten in der Schule zu verringern.Diese in den USA gegebenen Empfehlungen lassen sich ohne Weiteres auf andere Länder wie Deutschland übertragen und können dazu beitragen, vergleichbare Ergebnisse zu erzielen.Quelle: Missouri Department of Health</description></item><item><title>Asthma: Fast Food macht positiven Effekt des Stillens zunichte</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1248781798062</link><description>Stillen bietet einen gewissen Schutz vor Asthma – der aber durch einen hohen Fast-Food-Konsum schnell aufgehoben wird.Gestillte Kinder leiden seltener an Asthma, das konnten bereits diverse Studien belegen. Doch ernähren sich die Kinder später überwiegend von Fast Food, macht dies die schützenden Effekte des Stillens zunichte. Das haben Forscher um Anita Kozyrskyj von der University of Alberta (Kanada) in einer Studie mit 723 Kindern festgestellt. 246 der Acht- bis Zehnjährigen litten an Asthma, 477 gesunde Kinder dienten zur Kontrolle. Gut die Hälfte der Teilnehmer verzehrte häufiger als zweimal in der Woche Hamburger, Cheeseburger und Co.Die Studie bestätigt die Ergebnisse früherer Untersuchungen, dass Kinder, die mindestens zwölf Wochen gestillt worden sind, seltener an Asthma leiden. „Dieser vorteilhafte Effekt blieb jedoch nur bei Kindern bestehen, die nur gelegentlich oder gar kein Fast Food aßen“, so Kozyrskyj.Auch wenn die genauen Ursachen damit noch nicht geklärt sind, vermuten die Forscher, dass der hohe Fett- und Salzanteil des Fast Foods eine Rolle spielt. Ernährung sei aber nur einer von vielen Faktoren, die mit der Entstehung von Asthma in assoziiert sind, betonen die Wissenschaftler.Quelle: Clinical &amp; Experimental AllergyAutoren: Kozyrskyj A L et al.</description></item><item><title>Emotionaler Stress verstärkt kindliches Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1248188414828</link><description>Kinder und Jugendliche mit Asthma haben eine doppelt so hohe Anfälligkeit für Depressionen wie Gleichaltrige ohne Asthma.Junge Menschen mit Asthma haben eine erhöhte Neigung zu Depressionen, und die Depressionen wiederum rufen eine Verstärkung der Asthmasymptome hervor – das zeigen jüngste Untersuchungen der Universität von Buffalo, die den Ursachen dieser Wechselbeziehung nachging.In der Studie konnte nachgewiesen werden, dass depressive Kinder mit Asthma eine Funktionsstörung des vegetativen Nervensystems aufweisen, die mit einer Atemwegsverengung einhergeht.Das vegetative Nervensystem wird auch autonomes Nervensystem genannt, da seine Wirkungen der direkten willkürlichen Kontrolle weitgehend entzogen sind. Es besteht aus zwei gegensätzlich arbeitenden und gleichermaßen sich ergänzenden Komponenten – Sympathikus und Parasympathikus. Es regelt unter Anderem lebenswichtige Funktionen wie Atmung, Verdauung und Stoffwechsel. Das vegetative Nervensystem wird durch Stress und Emotionen beeinflusst.Bei Kindern mit Asthma und ausgeprägter depressiver Symptomatik überwiegt die parasympathische gegenüber der sympathischen Reaktion. Dieses Ungleichgewicht innerhalb des vegetativen Nervensystems könne den erhöhten Atemwegswiderstand bei asthmatischen Kindern mit Depressionen erklären, so das Forscherteam um Miller und Wood.Einbezogen in die Studie waren Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren mit Asthma und Depressionen sowie mit Asthma ohne Depressionen. Beide Gruppen sahen Filme mit traurigen, Furcht erregenden oder lustigen Szenen aus dem Film „E. T. – Der Außerirdische“. Währenddessen wurde über Elektroden Puls- und Atemfrequenz sowie die Atemfunktion gemessen, die Aufschluss über Aktion und Reaktion von sympathischem und parasympathischem Nervensystem gaben.Die depressiven Kinder zeigten bei der emotionalen Provokation durch den Film durchgehend eine erhöhte parasympathische Aktivität – ein Reaktionsmuster, das mit einer schädigenden Wirkung auf die Atemwege einhergeht.„Wenn auch die Studie unsere Hypothese bestätigt, sind weitere Untersuchungen nötig, um die Ergebnisse zu untermauern“, so die Leiter der Studie.Quelle: The Journal of Allergy and Clinical Immunology, 2009Autoren: Bruce D. Miller und Beatrice L. Wood</description></item><item><title>Asthmarisiko in Kinderzimmern</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1247559740109</link><description>Erstmals hat eine Studie untersucht, wie sich Feinstaubbelastung in Innenräumen auf Asthmasymptome von Kindern auswirkt.Feinstaub ist eine Mischung aus festen Partikeln und flüssigen Tröpfchen. Die feinsten Bestandteile messen 2,5 Mikrometer (etwa ein Dreißigstel so dick wie ein menschliches Haar) oder weniger und können tief in die Lunge eindringen. Gröbere Teilchen messen zwischen 2,5 und zehn Mikrometer, sind aber trotzdem noch klein genug, um bis in die Atemwege zu gelangen. Diese Partikel entstehen beispielsweise beim Kochen oder Staubwischen.Für ihre Studie zur Feinstaubbelastung in Innenräumen untersuchten Wissenschaftler vom „Center for Childhood Asthma in the Urban Environment“ sechs Monate lang 150 asthmatische Kinder zwischen zwei und sechs Jahren. Die Forscher untersuchten die Luft in den Schlafzimmern der Kinder im Abstand von drei Tagen jeweils zu Beginn des Forschungsprojekts, nach drei Monaten und nach einem halben Jahr. 91 Prozent der Kinder waren Afroamerikaner aus sozial schlechter gestellten Verhältnissen, die die meiste Zeit drinnen verbrachten„Wir haben herausgefunden, dass sowohl eine hohe Konzentration von Feinstaub als auch gröberer Partikel die Asthmasymptome verstärken“, so Meredith C. McCormack, die Leiterin der Studie. Eine Zunahme von zehn Mikrogramm gröberer Teilchen pro Kubikmeter Luft ließ die Zeitspanne, in der die Kinder unter Husten, Atembeschwerden und Engegefühlen in der Brust litten, um sechs Prozent steigen. Feinstaubpartikel erhöhten das Risiko um sieben Prozent. Die Zeit, in der die Patienten Medikamente gegen die Beschwerden nehmen mussten, verlängerte sich ebenfalls. In vielen Fällen war die Feinstaubbelastung im geschlossenen Raum doppelt so hoch, wie der maximal zugelassene Höchstwert im Freien.Da die untersuchten Kinder fast 80 Prozent ihrer Zeit im Hause verbringen, ist es besonders wichtig zu wissen, wie sich die Luftqualität auswirkt“, so das Fazit des Forscherteams um McCormack. Eine bessere Luftqualität und eine geringere Feinstaubbelastung könnten wesentlich dazu beitragen, vor allem bei Kindern die Asthmasymptome zu reduzieren.Quelle: Environmental Health Perspectives, 2008Autor: McCormack et al. "In-Home Particle Concentrations and Childhood Asthma Morbidity"</description></item><item><title>Aktionsprogramm gegen Ambrosia </title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1246966570234</link><description>Den Sommer an der frischen Luft genießen – für viele Patienten mit allergischem Asthma kein Vergnügen. Der Grund: Ambrosia.Mit der Klimaerwärmung kommt es zur Ausbreitung des Unkrauts Ambrosia in Deutschland. Die hochallergene Pflanze blüht von Juli bis Oktober und trägt so zur Verlängerung der Allergiesaison bei. Jede einzelne Pflanze kann bis zu einer Million Pollen ausstoßen, die sich mit dem Wind über Kilometer verbreiten. Und bereits zehn Pollenkörner pro Kubikmeter Luft können ausreichen, um einen Asthmaanfall auszulösen.Bei unseren europäischen Nachbarn sind die Auswirkungen von Ambrosia bereits deutlich zu spüren: Im französischen Rhonetal reagieren bereits zwölf Prozent der Bevölkerung allergisch auf die Pflanze und in Norditalien kommt es zu einem deutlichen Anstieg von Asthmaanfällen durch Ambrosia.Auch hierzulande macht sich das Kraut breit – zum Leidwesen von Allergikern und Asthmapatienten. Mit einem Aktionsprogramm unter Federführung des Instituts für Meteorologie der Freien Universität Berlin soll dem Eindringling nun in Berlin zu Leibe gerückt werden. Ziel ist es unter anderem, in einem „Berliner Ambrosia Atlas“ das Vorkommen der Pflanze in der Hauptstadt zu dokumentieren.Die Berliner Bevölkerung ist aufgerufen, sich am Aktionsprogramm zu beteiligen. Dazu bietet die Webseite www.fu-berlin.de/ambrosiaweitere Informationen. Unter anderem findet sich dort ein Ambrosia-Bestimmungsschlüssel. Berliner, die eine Ambrosiapflanze entdeckt haben, können ihren Fund über die Webseite melden.Quelle: Freie Universität Berlin, Institut für MeterologieAutor: Sandra Kannabei, Thomas Dümmel, Institut für Meteorologie der FU Berlin</description></item><item><title>Aktualisierte PatientenLeitlinie Asthma</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1246264452953</link><description>Die PatientenLeitlinie Asthma liegt in einer überarbeiteten Auflage vor – bis zum 7. August können Kommentare abgegeben werden.Die Leitlinie bietet aktuelle medizinische Informationen zu Asthma und zur Asthmatherapie. Der Ratgeber soll Patienten und Angehörigen Hinweise zum Umgang mit der Erkrankung geben und sie bei ihren Entscheidungen unterstützen.Die Überarbeitung der PatientenLeitlinie war nach der turnusgemäßen Aktualisierung der Nationale Versorgungsleitlinie Asthma nötig. Als Neuerungen dieser „Expertenleitlinie“ wurde zum Beispiel das aktualisierte Stufenschema der Asthmabehandlung in die Patientenversion übernommen. Außerdem stehen therapeutische Maßnahmen zur Kontrolle der Erkrankung in der aktuellen Fassung stärker im Vordergrund.Eine Umfrage im Vorfeld der Überarbeitung ergab Hinweise für eine bessere Nutzerorientierung der Patientenleitlinie: Wichtig waren den Befragten bessere Informationen zu psychischen Auswirkungen des Asthmas und zur Zusammenarbeit der verschiedenen medizinischen Berufsgruppen.Kommentare zur vorläufigen Version der PatientenLeitlinie können über die Website www.versorgungsleitlinien.de abgegeben werden.Quelle: Programm für Nationale VersorgungsLeitlinienAutor: Dr. Sylvia Sänger, Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin</description></item><item><title>Remodelling bei chronischem Asthma – neuer Behandlungsansatz</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1245760727375</link><description>Forscher haben einen Ansatz gefunden, um die fortschreitende Veränderung des Lungengewebes bei Asthmatikern zu unterbinden.Dieser Umbau der Lungen- und Bronchialmuskulatur ist medizinisch unter dem Begriff „Remodelling“ bekannt. Vor allem die Muskelzellen, die die Atemwege auskleiden, vermehren und verdicken sich zunehmend, sodass der innere Durchmesser der Bronchien immer weiter eingeengt und das Ausatmen erschwert wird.Bislang gelingt es Ärzten nicht, diesen Prozess umzukehren. Durch eine konsequente Behandlung von Asthma können sie nur versuchen, den Vorgang langsamer ablaufen zu lassen. Britische Forscher des King's College und des Imperial College London haben jetzt in Zellkulturen entdeckt, welcher Mechanismus hinter dem Remodelling stehen könnte. Offenbar spielt Kalzium eine entscheidende Rolle.Das Team um den britischen Forscher Tak H. Lee untersuchte Bronchialzellen von Asthmapatienten und stellte beim Vergleich mit den Zellen gesunder Vergleichspersonen fest, dass die sogenannte Kalziumpumpe bei Asthmatikern offenbar nicht funktioniert. Dieser intrazelluläre Mechanismus bewirkt, dass die glatte Muskulatur des Bronchialgewebes entspannt, indem sie Kalzium aus dem Zellinneren in einen Kalziumspeicher pumpt. Und tatsächlich konnten die Forscher bei gesunden Zellen Veränderungen analog zu den Asthmazellen auslösen, wenn sie die Kalziumpumpe ausschalteten.Aufgrund dieser Ergebnisse hoffen die Wissenschaftler, den krankhaften Umbau der Atemwegsmuskulatur bei chronischem Asthma eines Tages mit geeigneten Substanzen entgegenwirken zu können.Quelle: Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS)Autor:Tak H. Lee et al.: Diminished sarco/endoplasmic reticulum Ca2+ ATPase (SERCA) expression contributes to airway remodelling in bronchial asthma</description></item><item><title>Asthmatiker: Vorsicht vor Glutamat</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1242288311203</link><description>Der Geschmacksverstärker Glutamat kann bei schwerem oder schlecht eingestelltem Asthma lebensbedrohliche Reaktionen hervorrufen.  Davor warnte die Deutsche Lungenstiftung anlässlich des Welt-Asthma-Tages 2009 am 5. Mai.Asthmatiker sollten die in vielen Fertignahrungsmitteln enthaltene Substanz daher unbedingt meiden. Die Lungenstiftung beruft sich auf eine aktuelle Neubewertung von Glutamat durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) – die für die Sicherheit und Wirksamkeit von Lebens- und Arzneimitteln zuständige US-Behörde. Die FDA rät, beim Einkauf verpackter Speisen darauf zu achten, dass diese keine Geschmacksverstärker oder die E-Nummern 620 und 625 enthalten.Grundsätzliche Skepsis ist der Stiftung zufolge bei Fertigprodukten mit uneindeutiger Zusammensetzung angebracht: So kann Glutamat beispielsweise auch in Pizzasoße, Ketchup oder Sojasoße enthalten sein. Der unspezifische Begriff "Würze" auf der Zutatenliste sollte ebenfalls misstrauisch machen – diesen Mischungen können verschiedene Extrakte zur Geschmacksverstärkung zugesetzt sein, ohne dass diese im Einzelnen aufgeführt sind.Den Experten zufolge können glutamathaltige Speisen bei Patienten mit schwerem allergischem Asthma zu Juckreiz, Kopfschmerzen und Übelkeit führen. Auch stärkere allergische Reaktionen wie Herzrasen, Engegefühl in der Brust, Benommenheit, Taubheitsgefühl und Atembeschwerden wurden beobachtet.</description></item><item><title>Vitaminmangel erhöht das Risiko, an Asthma zu erkranken</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1243243213590</link><description>Bei einem Mangel an bestimmten Vitaminen, wie etwa den Vitaminen A und C, erhöht sich das Risiko, an Asthma zu erkranken.Bei der Frage nach einem Zusammenhang zwischen der Vitaminzufuhr und der Wahrscheinlichkeit, Asthma zu bekommen, gelangten Studien in der Vergangenheit zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen.Wissenschaftler der Universität Nottingham haben deshalb 40 Studien ausgewertet, die Untersuchungsdaten von mehr als 30 Jahren liefern. Dabei konnte vor allem eine klare Verbindung zwischen einer unzureichenden Vitamin-C-Zufuhr und der Atemwegserkrankung hergestellt werden. Menschen, die zu wenig Vitamin C zu sich nehmen, haben ein um zwölf Prozent höheres Risiko, Asthma zu bekommen.Auch Vitamin A scheint eine bedeutende Rolle zu spielen. Allerdings konnten die Experten hier keine exakte Zahl nennen. Sie beobachteten jedoch, dass Patienten mit schwerem Asthma nur die Hälfte der empfohlenen Vitamin-A-Tagesdosis zu sich nehmen. Das als Radikalenfänger und Entzündungsblocker bekannte Vitamin E dagegen scheint keinen Einfluss auf das Asthmarisiko auszuüben.Quelle:S. Allen, J.R. Britton, J.A. Leonardi-Bee. Association between antioxidant vitamins and asthma outcome measures: systematic review and meta-analysis. Thorax Published online ahead of print</description></item><item><title>Passivität durch Medienkonsum erhöht Asthmarisiko bei Kleinkindern</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1243243375277</link><description>Zu viel Fernsehen könnte infolge der damit verbundenen körperlichen Inaktivität bei kleinen Kindern das Asthmarisiko erhöhen.Das ist das Ergebnis der „Avon Longitudinal Study of Parents and Children (ALSPAC)“.In dieser Studie war ein Medienkonsum von länger als zwei Stunden am Tag mit einer beinahe zweifach erhöhten Rate von Asthmaerkrankungen im Alter von 11 Jahren assoziiert.Die Wissenschaftler begleiten bis heute eine Gruppe von 14.000 Frauen seit deren Schwangerschaft in den Jahren 1991/1992. Die Mütter werden seitdem in regelmäßigen Abständen sowohl nach den Erkrankungen ihrer Kinder als auch nach deren Freizeitgewohnheiten befragt. In die Studie wurden etwa 3.000 Kinder einbezogen, die im Alter von dreieinhalb Jahren keine asthmaähnlichen Symptome („wheezing“) hatten. Damit sollte ausgeschlossen werden, dass ein erhöhter TV-Konsum die Folge einer körperlichen Einschränkung durch ein bereits vorhandenes Asthma wäre. Die Kinder also das Ausruhen vor dem Fernseher dem Toben an frischen Luft bevorzugten.Im Alter von elf Jahren litten 6,5 Prozent der Gesamtgruppe der Kinder an Asthma. Bei jenen, die im Alter von 3,5 Jahren mehr als zwei Stunden vor dem Fernsehen verbrachten hatten, war die Rate fast doppelt so hoch.Die Autoren vermuten, dass die körperliche Passivität die Entwicklung der Lungen behindert, was den Zusammenhang erklären würde. Da Mitte der 90er-Jahre Computer und Spielkonsolen noch nicht so verbreitet waren wie heute, wurde die dort verbrachte Zeit nicht erfragt.Quelle:A Sherriff, A Maitra, A R Ness, C Mattocks, C Riddoch, J J Reilly, J Y Paton and A J Henderson: Association of duration of television viewing in early childhood with the subsequent development of asthma; Thorax 2009;64:321-325zur Quelle &gt;&gt;</description></item><item><title>Yoga übt positive Effekte auf Asthma aus</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1244102284645</link><description>Regelmäßig absolvierte Yogaübungen scheinen einen positiven Einfluss auf Asthma zu haben, indem sie Krankheitssymptome verringern. Zudem steigern sie die Lebensqualität. Die Autorin einer kürzlich durchgeführten Studie präsentierte die Ergebnisse ihrer Untersuchungen auf dem Jahrestag des American College of Sports Medicine (ACSM) in Seattle vom 27. bis 30. Mai. Die Wissenschaftlerin greift dabei auf Kenntnisse zurück, die belegen, dass Yoga eine beschleunigte Pulsfrequenz sowohl bei Gesunden als auch bei Asthmapatienten im akuten Atemnotanfall „herunterfahren“ kann.Für die Studie unterzogen sich 20 Asthmapatienten über einen Zeitraum von zehn Wochen einem regelmäßigen Yogatraining. Die gewonnenen Untersuchungsdaten wurden mit denen von 20 Kontrollpersonen verglichen, also Asthmapatienten, die keine Entspannungsübungen durchführten.Außer den Untersuchungsparametern wie Sauerstoffsättigung und Herz- und Atemfrequenz gingen die Antworten der Patienten aus einem standardisierten Fragebogen bezüglich Asthmabeschwerden, atemnotauslösenden Aktivitäten und psychosozialen Lebensumständen in die Auswertung ein.Das Ergebnis: Nach insgesamt zehn Wochen Yogatraining (dreimal pro Woche) berichteten die Teilnehmer über einen deutliche Verbesserung (im Schnitt um 42,5 Prozent) hinsichtlich Symptomreduktion und Gewinn an Lebensqualität.</description></item><item><title>Welche Wirkung hat Adipositas auf Asthma?</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1244462392406</link><description>Der US-Wissenschaftler R. Sutherland ging bereits in verschiedenen Studien dem Zusammenhang zwischen Adipositas und Asthma nach.Die bisherigen Ergebnisse seiner Forschungen rund um Asthma, Allergien und obstruktive Lungenerkrankungen ließen die Vermutung zu, dass Übergewicht die Entstehung und den Verlauf der Asthmaerkrankung negativ beeinflussen.In seiner jüngsten Studie mit 1.256 Asthmatikern, die nach ihrem BMI in „übergewichtig“ und „normalgewichtig“ (BMI über beziehungsweise unter 25) in zwei Gruppen aufgeteilt waren, kam Sutherland zu einem anderen Schluss. Denn anders als erwartet, wiesen die adipösen Asthmatiker keine wesentlich schlechteren Werte ihre Lungenfunktion auf – ein Ergebnis, das nicht für eine vermehrte Atemwegsverengung bei Übergewicht spricht.Unterschiede in beiden Gruppen zeigte sich jedoch im Therapieansprechen: Schlanke Teilnehmer der Studie wiesen nach der Behandlung mit inhalativen Steroiden eine um 55 Prozent höhere Reduktion der Entzündungszeichen nach. Außerdem verbesserte sich ihre Lungenfunktion nach einer kombinierten Anwendung von Steroidinhalat und einem langwirksamen Beta-2-Agonisten, während bei den Übergewichtigen keine Steigerung der Atemkapazität zu erkennen war.Um diese Ergebnisse zu festigen, bedarf es jedoch weiterer Studien, die dieser Fragestellung in größeren Zusammenhängen nachgehen.Quelle:Journal of Allergy and Clinical ImmunologyAutor: E. Rand Sutherland, National Jewish Health and Research Center, Denver</description></item><item><title> Entstehung von Asthma – verschiedene Faktoren beteiligt</title><link>http://www.asthma.de/de//page.html?newsNr=1245242983916</link><description>Allergien und neue Erklärungsmodelle für deren Entstehung waren Thema des Europäischen Allergologen-Kongress 2009 in Warschau. Adnan Custovic, britischer Allergieforscher und Professor am Wythenshawe Hospital, Manchester, plädierte vor mehr als 5.000 Teilnehmern für eine individualisierte Medizin, die neben der Genetik die persönlichen Lebensumstände der betroffenen Patienten sehr genau berücksichtigt. Beides sind, laut Custovic, sich in einem Wechselspiel bedingende Faktoren, die bestimmte Menschen für Allergien wie Heuschnupfen oder allergisches Asthma anfällig machen.„Untersuchungen, die sich mit Katzen als auslösende Komponente beim allergischen Asthma beschäftigen, kommen zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen“, so der Wissenschaftler. „Die eine Studie sagt, dass eine Katze im Haushalt im frühen Kindesalter vor Allergien schützt, die zweite ergibt, dass eine Katze schädlich ist –  und die dritte kommt zu dem Schluss, dass eine Katze bei der Allergieentstehung nicht relevant ist.“Bestimmte Gen-Konstellationen scheinen bestimmte Menschen für eine Allergie anfälliger zu machen, andere Personen wiederum vor anderen Allergien eher zu schützen. Custovic: „Bei der Therapie ist es genauso. Ein Medikament wird einer Patientengruppe helfen, einer anderen wiederum nicht. Wir brauchen ganz individuelle Untersuchungen und Strategien.“Eindeutig ist allerdings, dass allergische Probleme unter urbanen Lebensumständen häufiger auftreten als auf dem Land. Dieser mittlerweile als „Bauernhofeffekt“ bekannte Umstand wurde durch die Münchner Kinderärztin und Epidemiologien Erika von Mutius in den vergangenen Jahren vielfach untersucht und konnte auch in einer ihrer jüngeren Studie belegt werden. „In polnischen Dörfern wurde eine Häufigkeit von Asthma bei rund zwei Prozent der Kinder festgestellt, in der benachbarten Stadt Sobotka eine Häufigkeit von 15 Prozent. Wenn Kinder vom Land in die Stadt übersiedeln, nehmen sie eine Zeit lang einen Schutzfaktor mit“, so die Forscherin, die für Ihre Leistungen im vergangen Jahr die Europamedaille erhielt.Quelle: Manchester Asthma and Allergy StudyAutor: Adnan Custovic, britischer Allergieforscher und Professor, Wythenshawe Hospital (Universität Manchester)</description></item></channel></rss>