Ferienzeit, Urlaubszeit – für viele Menschen die schönste Jahreszeit! Doch was nützt das herrlichste Urlaubsparadies, wenn die Augen tränen und die Nase läuft? Oder gar ein Asthmaanfall den Aufenthalt im Freien vermiest? Das muss nicht sein – mit einer guten Vorbereitung stehen auch Asthmatikern die Türen zu vielen Ferienzielen offen.
Der richtige Ort zur richtigen Zeit
Gut organisiert ist halb erholt! Beachten Sie bereits bei der Planung Ihres Urlaubs folgende Punkte:
- Informieren Sie sich über den Pollenflug am gewünschten Urlaubsziel. Hilfreich ist dabei unser Pollenflugkalender.
- Achten Sie bei der Buchung auf allergikerfreundliche und nikotinfreie Unterkünfte. Verzeichnisse finden Sie im Internet unter anderem bei folgendem Anbieter.
- Sie wünschen Informationen über die medizinische Versorgung außerhalb der deutschen Grenzen? Kein Problem! Nutzen Sie dazu unseren Service „Expertensuche im Ausland“. So können Sie sich bereits im Vorfeld notieren, welcher Facharzt „im Fall eines Falles“ an Ihrem Urlaubsort in erreichbarer Nähe ist.
- Auch für die deutschlandweite Facharztsuche haben wir für Sie einen „Expertenfinder“ bereitgestellt.
Ob schwindelnde Höhen oder die Weite des Meeres …

… mit beiden Urlaubszielen sind Sie gut beraten! Sowohl in Höhenlagen als auch in Küstenregionen können Allergiker aufatmen. Ab etwa 1.500 Metern finden sich nur noch geringe Konzentrationen an Blütenpollen in der Luft und auch die Blütezeiten sind kürzer. Zudem sind die Lebensbedingungen für Hausstaubmilben in der Höhenluft äußerst ungünstig.
Auch in Küstenregionen ist die Pollenkonzentration in der Regel geringer als im Landesinneren. Darüber hinaus wirkt die salzhaltige Meeresluft schleimlösend auf die Atemwege und erleichtert somit das Abhusten.
Bevor es losgeht: An die Reiseapotheke denken!
Besprechen Sie die Ausstattung Ihrer Reiseapotheke mit Ihrem Arzt. Für Sie als Asthmatiker gilt:
- Bedarfs- und Dauermedikation dürfen auch im Urlaub nicht vernachlässigt werden und müssen in ausreichender Menge mitgenommen werden
- Erhalten Sie eine Anti-IgE-Therapie, planen Sie Ihren Urlaub so, dass die Zeit zwischen zwei Behandlungsterminen liegt (Anti-IgE wird im Abstand von zwei beziehungsweise vier Wochen von Ihrem Arzt injiziert)
Nun bleibt nur noch zu wünschen: Gute Reise und beste Erholung!










