Kinder und Jugendliche, die zu wenig Gemüse essen, haben ein höheres Asthmarisiko, so das Ergebnis einer kanadischen Studie.
In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Ernährung von Kindern und Jugendlichen verändert und chronische Krankheiten wie Asthma nehmen zu. Gibt es da einen Zusammenhang?
Dieser Frage ging ein Forscherteam um die kanadische Ärztin Jennifer L. P. Protudjer nach. Sie befragten 476 Kinder und ihre Eltern nach ihren Ernährungsgewohnheiten und ließen die Kinder von einem auf Allergien spezialisierten Kinderarzt auf Asthma hin untersuchen. Das Ergebnis: Kinder, die wenig Gemüse essen, haben ein höheres Asthmarisiko.
Aufgrund der geringen Fallzahl ließen sich diese Ergebnisse nicht verallgemeinern, schränkt Protudjer die Aussagekraft der Untersuchung ein. Auch detaillierte Empfehlungen könnten aus der Studie noch nicht abgeleitet werden. Da Gemüse aber auch ansonsten gesundheitsfördernd sei, sollten Kinder möglichst oft buntes Gemüse wie Tomaten, Paprika, und Gurken essen.
Quelle: Pediatric Pulmonolgy













