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Lungenfunktionstest

Was wird bei der Spirometrie gemessen?

spirometrie, bronchospasmolyse, bodyplethysmografie, peakflow, peakflow-meter, asthma atemwegsweite, asthma fev1, groBei diesem Test atmet der Patient mittels eines Mundstücks über einen Schlauch in das Messgerät (Spirometer). Die Nase wird mit einer Nasenklemme verschlossen. Neben der ruhigen Atmung werden hierbei auch die maximale Ein- und Ausatmung gemessen und so dynamische Veränderungen während der Ein- und Ausatmung aufgezeichnet.

Die Funktionsuntersuchungen erfassen dabei Werte wie die Vitalkapazität (VC), das heißt, das Lungenvolumen zwischen maximaler Ein- und Ausatmung, oder die forcierte Vitalkapazität, kurz FVC (Lungenvolumen, das nach maximaler Einatmung mit maximaler Geschwindigkeit ausgeatmet werden kann).

Bei chronischen Lungenerkrankungen wie dem Asthma bronchiale stellt zudem der FEV1-Wert (forced expiratory volume in 1 second) eine wichtige Verlaufskontrolle dar. Der FEV1 bildet das Volumen ab, das sich bei forcierter, das heißt bei maximal beschleunigter Ausatmung, innerhalb einer Sekunde ausatmen lässt. Im Vergleich mit der Gesamtmenge an Luft, die der Patient ausatmen kann, lässt sich das Ausmaß der Obstruktion nachweisen. Zeigen sich erniedrigte FEV1-Werte, so wird in der Regel ein Bronchospasmolysetest an die Untersuchung angeschlossen.

Bronchospasmolysetest zur Verifizierung

Bei dem Bronchospasmolysetest inhaliert der Patient ein sogenanntes Betamimetikum, das die verengten Bronchien erweitert. Zehn Minuten nach der Einnahme wird die "Einsekundenkapazität", die auch bei der Spirometrie ausgewertet wird, dann nochmals gemessen. Liegt der dann gemessene Wert um mindestens 15 Prozent über dem ersten Wert, so ist das Ergebnis der Spirometrie bestätigt.

Worüber gibt die Ganzkörperplethysmografie Aufschluss?

Neben der Spirometrie ist die Ganzkörper- oder auch Bodyplethysmografie eines der wichtigsten Verfahren zur Untersuchung der Lungenfunktion. Auch „große Lungenfunktion“ genannt, misst die Bodyplethysmografie Ruheatmung und Atemwegswiderstand.

Peakflow-Meter – Mittel zur Diagnostik und Therapiekontrolle

Mit dem Peakflow-Meter wird die maximale Strömungsgeschwindigkeit der Luft beim Ausatmen gemessen. Die Werte zeigen an, in welchem Maße die Atemwege verengt sind.

Dieser Test hat sich zudem als sehr gutes Instrument zur täglichen Beurteilung der Atemwegsweite und damit der Therapiegüte erwiesen. Die Messung sollten die Patienten regelmäßig selbstständig zu Hause durchführen. Anhand einer Verschlechterung der Werte lässt sich ein Asthmaanfall bereits bis zu 3 Tagen im Voraus absehen und entsprechende Maßnahmen in die Wege leiten.

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