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Mit dem Asthma-Tagebuch zur Behandlung beitragen

Asthma schränkt den Alltag der Betroffenen oft stark ein. Ein Asthma-Tagebuch kann Ihnen dabei helfen, zur Behandlung und damit auch zu mehr Lebensqualität beizutragen. Wie das funktioniert? Hier finden Sie Tipps zum richtigen Ausfüllen sowie ein Asthma-Tagebuch für Ihren Alltag zum Ausdrucken.

Ein Asthma-Tagebuch zum Ausdrucken, das von einer Patientin ausgefüllt wird.

Welchen Nutzen hat ein Asthma-Tagebuch?

In einem Asthma-Tagebuch können Betroffene über einen längeren Zeitraum Informationen zu ihrer Erkrankung übersichtlich notieren – so zum Beispiel die Peakflow-Werte, mögliche Beschwerden und ob die Einnahme von Bedarfsmedikation notwendig war. Das bringt verschiedene Vorteile für die Therapie:

  • Der behandelnde Arzt kann auf diese Weise den Krankheitsverlauf sowie den Behandlungserfolg genau verfolgen und gegebenenfalls die Therapie darauf abstimmen. 
  • Der Patient wird eigenverantwortlich in die Therapie mit einbezogen und kann so zum Behandlungserfolg beitragen.

Wichtig ist hierfür, dass das Asthma-Tagebuch regelmäßig ausgefüllt und zu jedem Arzttermin mitgenommen wird.

So füllen Sie Ihr Asthma-Tagebuch zum Ausdrucken richtig aus

Das Asthma-Tagebuch sollte am besten täglich jeweils morgens und abends ausgefüllt werden. Beachten Sie dabei folgende Anleitung:

  • Tragen Sie zunächst oben auf der Seite die Kalenderwoche und das Datum ein, in der Sie das Asthma-Tagebuch aktuell führen.
  • Messen Sie morgens und abends Ihren Peakflow-Wert und notieren Sie ihn in der entsprechenden Zeile.
  • Falls Sie an dem Tag zusätzlich zur Dauermedikation Ihr Bedarfsmedikament benötigt haben, schreiben Sie das ebenfalls in Ihr Tagebuch. Wichtig ist hierbei auch die Anzahl der benötigten Hübe zu vermerken.
  • Setzen Sie jeden Tag ein Kreuz in die betreffende Zeile Ihres Asthma-Tagebuchs, wenn Sie an einer der folgenden Beschwerden gelitten haben:
    • nächtliches Erwachen aufgrund der Beschwerden
    • Symptome tagsüber
    • Vorkommen eines Asthma-Anfalls
    • Tätigkeitseinschränkungen, zum Beispiel schnelle Erschöpfung
    • Krankmeldungen in Schule oder Beruf aufgrund Ihres Asthmas
  • Zählen Sie am Ende der Woche die gesetzten Kreuze jeweils pro Zeile zusammen und schreiben Sie die Zahl in die Spalte „Wochenbeurteilung“ – so sehen Sie auf einen Blick, wie häufig die Beschwerden in dieser Woche aufgetreten sind.